Alltag

Alltag im Katzenhotel

Liebe Katzenfamilien,

heute möchte ich Ihnen erzählen, was an einem Tag im meinem Katzenhotel so alles passiert. Mir fiel auf, dass ich das nicht entsprechend kommuniziere. Erst hier vor Ort können Sie all das erkennen, die Bemühungen und Hingabe, um es den Katzen gut ergehen zu lassen. Die „langweiligen“ Dinge, wie die mittlerweile groß gewordene Bürokratie, lasse ich an dieser Stelle mal außen vor.

Der Morgen beginnt mit der Medikamentengabe für jene Katzen, die welche benötigen. Im Anschluß wird jedes einzelne Zimmer genau gecheckt: geht es der Katze gut? Wie ist ihr Befinden? Die Streu, die sich trotz der Streufangmatten verteilt hat, kehre ich weg. Die Futter- und Wasserschalen werden durch frische ersetzt, und es wird geputzt. Je nach Vorlieben des einzelnen Tieres beschäftige ich mich mit ihm, beobachte genau, ob es ihm gut geht oder ihm etwas fehlt.  Spielen und Schmusen sind an der Tagesordnung für jene, die Lust haben. Andere wiederum wollen dazu motiviert werden oder nur meine Anwesenheit genießen.

Viele Katzen erhalten bereits vor Anreise eine von mir zusammengestellte, individuelle Bach-Blüten-Mischung empfohlen. Diese wird weitergegeben oder aber ich verteile Rescue® Tropfen. Feliway® Stecker kommen zum Einsatz, um ein Rundumwohlfühlprogramm zu gewährleisten. Besonders gerne lasse ich klassische Musik im Hintergrund laufen und seit kurzem auch Relaxocat®

Die Zimmer sind katzengerecht mit Höhlen ausgestattet und alle Ebenen werden genutzt. So kann die Katze entscheiden, ob sie sich lieber in einer Höhle verstecken oder die Welt aus sicherer Höhe betrachten möchte.

Tierärztliche Versorgung

Erst vor ein paar Tagen ließ ich das erste Mal einen Tierarzt kommen. Die Katze hatte, wie im Vorjahr daheim schon mal, plötzlich keinen Appetit mehr. Ich kenne die Katze bereits seit einigen Jahren und so wußte ich, dass es sich hierbei nicht um Heimweh handeln konnte. Geht es einer Katze nicht gut, entscheidet der Halter, ob ein Tierarzt kommen soll oder nicht. Im Allgemeinen beginne ich in solchen Situationen gerne zuerst mit einer homöopathischen Behandlung. Für eine gute Anamnese benötige ich zahlreiche Informationen, die ich nur vom Tierhalter erhalten kann. Erst so kann ich das perfekte Mittel zur Behandlung finden. Im aktuellen Fall entschied sich der Tierhalter, aufgrund der bevorstehenden Osterfeiertage, für einen Tierarzt.

Zum Glück musste ich bisher nur einmal mit einer Katze in die Tierklinik, wo sie auch ein paar Tage bleiben musste. Es hatte etwas mit ihrer Grunderkrankung zu tun.

Vieles läßt sich durch unterschiedliche Therapien lösen. Als Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Tierkommunikatorin kann ich vieles klären. Doch gibt es auch Fälle, in denen keines meiner Gebiete hilft. Es gibt Katzen, die sich Zuhause am wohlsten fühlen. Diese zeigen Ihren Unmut sehr deutlich zum Beispiel durch Aggression oder Unsauberkeit. Glücklicherweise sind diese aufgrund der vorhergehenden ausführlichen Gespräche nur die Ausnahmen. Katzen, die regelmässig kommen und mich und die Umgebung kennen, brauchen meist eine nur sehr kurze Eingewöhnungszeit. Es ist sehr schön zu sehen, wie sie sich erinnern und sich mir gegenüber verhalten, als ob sie erst gestern das letzte Mal dagewesen sind.

Beobachtung

Katzen, die besondere Aufmerksamkeit benötigen, kann ich durch eine installierte Kamera beobachten. Die Aufnahmen werden direkt auf mein Handy geladen und so bin ich fast ständig mit der Katze in Kontakt, ohne sie in ihrem Verhalten zu beeinflussen. Die Bullaugen in den Zimmertüren lassen mich einen schnellen Blick hineinwerfen. Die Katze fühlt sich nicht beobachtet und oft ist es genau dieser Moment, in dem sie fressen.

Katzenkräuter

Im Laufe des Tages mache ich dann wieder meine Runde durch alle Zimmer: Zeit zum Schmusen oder Spielen ist angesagt und je nach Wetter, dürfen sie auf die jeweiligen Balkone. Die Temperatur kann ich jederzeit auf einem Empfänger kontrollieren.

Es gibt Unterstützung von Kräutern wie Katzenminze, Baldrian oder Katzengamander, die viele Katzenherzen höher schlagen lassen.

Am Abend ist der Ablauf wie jener am Morgen: Checken – Putzen – Schüsseln wechseln.

Klickertraining und Beschäftigung

Das Klickertraining, wenn erwünscht, mache ich oft entweder tagsüber oder am Abend. Manche Katzen sind verwundert, wenn ich tagsüber ins Zimmer komme. Sie sind oft gerade bei Berufstätigen einen anderen Ablauf gewohnt. Lieblingsbeschäftigungen sind selbstverständlich. Bürsten je nach Wunsch bzw. Toleranz der Katze und bei Bedarf auch Krallenschneiden.

Und um Ihnen die Trennung von Ihrem Liebling zu erleichtern gibt es regelmäßig Fotos und Infos zu  Ihren Katzen. Oder aber Sie lesen auf facebook mit:

https://www.facebook.com/ChristianeSchimmelKatzenpsychologie/

Sie sehen: Mein Tag ist gefüllt mit vielen Aufgaben zum Wohle Ihrer Lieblinge und die Verantwortung, die Sie mir übertragen und das Vertrauen, dass Sie mir entgegenbringen, nehme ich sehr ernst. Meine Liebe zum Tier und meine Bemühungen sollen dazu beitragen, dass sich Ihr Tier bei mir wohl fühlt. Ist die Katze glücklich und Sie zufrieden, dann freue ich mich!

Ich hoffe Ihnen hiermit einen Einblick in meinen Alltag verschafft zu haben! Sollten Sie dennoch Fragen haben, dann klären wir diese gerne bei Ihrem Buchungstermin!

Herzlichst,

Ihre

Christiane Schimmel

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