Tierkommunikation: So hilft sie dir und deinem Tier

Du kennst dein Tier und doch wunderst du dich sicher manchmal über sein Verhalten. Da hat dein Tier vielleicht „einen schlechten Tag“, es benimmt sich anders als üblich? Oder es lässt auf einmal das Futter stehen, das doch seit Jahren so gut angenommen wurde? Vielleicht hast du auch mehrere Tiere, die sich immer gut verstanden haben und ganz plötzlich können sie sich nicht mehr ausstehen? In solchen Momenten wünschst du dir manchmal, du könntest mit Tieren sprechen? Einfach mal hören, was los ist. Und welche Probleme es gerade gibt. Bei Menschen würden wir ja auch ein Gespräch führen, oder? Tierkommunikation hilft dir dabei, dein Tier besser zu verstehen und solche Situationen gelassen zu meistern.

Mit Tieren reden? Auch ich war skeptisch

Als ich das erste Mal mit Tierkommunikation in Berührung kam, war ich überaus skeptisch. Mit Tieren reden? Wie soll das gehen? Die sprechen eine andere Sprache! Solche oder ähnliche Gedanken kennst du sicher. Und erst einmal sollte sich mein Unbehagen gegenüber der Tierkommunikation auch bestätigen.

Ich war damals in einer Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und es bot sich die Gelegenheit, bei einem Schnupperkurs zur Tierkommunikation teilzunehmen. Die Mehrzahl der Teilnehmerinnen war mir suspekt: Was sie erzählten, schien mir zu unwirklich. Aber neugierig wie ich bin, ließ ich mich darauf ein.

Wie spirituell ich eigentlich selbst bin, ohne es zu wollen, war mir damals gar nicht bewusst. Ich war hochschwanger und fragte die Kursleiterin, Beate Seebauer, ob sie mir sagen könnte, ob ich ein Mädchen oder einen Jungen bekommen würde. Sie sagte ganz klar, die Energie eines Mädchens sei in mir. Und so war es dann auch. Ich bekam eine Tochter. Mit dieser Erkenntnis war der erste Samen bei mir gesät. Das Spüren und Wissen um Verborgenes war also doch möglich.

Aber konnte das jeder? Damals dachte ich noch es wären nur wenigen Menschen möglich. Inzwischen weiß ich: Jeder kann es.

Meine erste Tierkommunikation

Sobald es mir nach der Geburt meiner Tochter wieder möglich war, begann ich die Ausbildung zur Tierkommunikatorin, selbstverständlich bei Beate Seebauer. Sie hatte mir gezeigt, dass man durchaus geerdet und im Hier und Jetzt sein, aber gleichzeitig auch mit Tieren sprechen kann. Heute sind Gespräche mit Tieren für mich genauso normal wie das morgendliche Zähneputzen.

Ich hatte zwar in den Schnupperkursen bereits Kontakt mit Tieren aufgenommen, aber so „richtige“ Gespräche kamen dann erst während der Ausbildung zur Tierkommunikatorin zustande. Es war überwältigend.

Wie erstaunt war ich aber, was alles während der Ausbildungszeit mit mir geschah. Durch Meditationen, geführte Seelenreisen und vor allem die Aufstellungen kam jeder an seine ganz eigenen Weggabelungen und Labyrinthe. Am Ende des Weges war ich nicht mehr dieselbe.

Und da Übung ja bekanntlich den Meister macht, nutzte ich jede sich bietende Gelegenheit, mit Tieren zu sprechen, zuallererst natürlich mit meinen eigenen.

Wann nutze ich die Tierkommunikation

Mittlerweile geht das Kommunizieren mit meinen Tieren weit über Fragen hinaus, die nur ihr Wohlbefinden betreffen. Es geht auch um Entscheidungen, die ich treffe und Wege, die ich gehe. Wer könnte mir besser einen Rat geben als meine weisen Tiere?

Wenn du aber startest und dich fragst, welche Themen und Fragen die richtigen sind, dann findest du hier ein paar Beispiele:

  • Wie geht es dir?
  • Was kann ich dir Gutes tun?
  • Kann ich dir bei einem bestimmten Problem helfen und wenn ja, wie?
  • Magst du dein Futter?
  • Welches Spielzeug bevorzugst du?
  • Was wünschst du dir?

Das sind nur ein paar wenige Vorschläge und am häufigsten gestellte Fragen. Im Grunde kannst du einfach alles fragen. Ganz so, wie du auch mit einem Menschen reden würdest.

Wie funktioniert die Tierkommunikation?

Stell dir vor du telefonierst, aber am anderen Ende der Leitung ist dein Hund oder deine Katze oder dein Pferd oder eben das Tier, mit dem du sprechen möchtest. Ich persönlich überlege nie vor dem Telefonat, wie das eigentlich geht und warum Menschen, die sich hunderte Kilometer entfernt befinden, mich hören können, obwohl ich nicht schreie 😉

Es gibt energetische Wege und Ebenen, die wir nicht gänzlich erklären können. Aber sie sind da. Wir alle haben diese telepathischen Fähigkeiten, die meisten von uns verlernen sie allerdings, wenn sie erwachsen werden. Du kannst diese Fähigkeiten aber wieder aktivieren. Und je mehr du übst, desto sensibler stellst du deine Antennen wieder ein.

Welche Sinne du brauchst, ist gar nicht so eindeutig zu sagen: Manche sehen etwas, andere hören oder wieder andere bekommen eher Farben und Gefühle als Antwort. Alles ist trainierbar, wie ein Muskel. Entscheidend ist das Vertrauen.

Je häufiger und je länger du mit Tieren sprichst, desto mehr Vertrauen wirst auch du gewinnen.

Du möchtest starten? Dann sei beim Einführungswochenende in die Tierkommunikation, die systemische Aufstellung und Jin Shin Jyutsu (Strömen) dabei. und du bekommst von mir die drei wichtigsten Instrumente an die Hand, um nicht nur mit deinen Tieren zu sprechen, sondern auch etwas tun zu können. Nach dem Wochenende wirst du auf jeden Fall mit einem Tier Kontakt aufgenommen haben. Das zu erleben, ist immer wieder magisch.

Christiane Schimmel
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