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Warum ich die Katze ganzheitlich betrachten kann

Klein-Elli ist ein winziges Kätzchen, allein gelassen am Straßenrand. Ohne Mutter, ohne Geschwister – keiner weiß, warum oder wie sie dort hinkam. Jemand findet sie, bringt sie zum Tierarzt. Und landet bei einer lieben Freundin von mir, die sie mit nach Hause nimmt zum aufpäppeln. Klein-Elli aber ist schwach, sehr schwach. Meine Freundin weiß nicht, ob sie es schaffen wird. In ihrer Not meldet sie sich bei mir und bittet mich, Klein-Elli zu fragen.

Ich verbinde mich also mit ihr und spüre nur noch ein dünnes Fädchen. Sie ist schwach, aber ich spüre den Wunsch Mozart zu hören. Und sie bekommt Mozart, während ich sie ströme. Das mache ich im Laufe der Tage immer wieder. Und dann passiert es: Klein-Elli nimmt zu, wird munter. Sie will leben! An diesem Punkt war ich mir sicher: Sie gehört zu mir. Heute lebt Klein-Elli mit uns.

Immer wieder bekam ich Nachrichten meiner Freundin: Du hast sie gerettet. Ich danke dir! Durch die Erfahrung mit Klein-Elli wurde mir klar: Jin Shin Jyutsu wird ein fester Bestandteil meiner Arbeit mit Katzen werden. Ich war ehrlich selbst überwältigt. Hätte ich mich in diesem Fall rein auf den medizinischen Gesichtspunkt gestützt, hätte ich auf so viel Wertvolles verzichtet. Klein-Elli aber hat all mein Wissen und meine verschiedenen Bereiche, auf die ich zugreifen kann, eingefordert. Es hätte keiner fehlen dürfen. Und die Arbeit mit Klein-Elli hat mir gezeigt, wie wichtig all diese Bereiche im Zusammenspiel sind. Meine Idee: Wir müssen jede Katze ganzheitlich betrachten.

Katzen ganzheitlich betrachten: Meine persönliche Verbindung

Bereits als Kind hatte ich Tiere um mich. Katzen gehörten auf einem kleinen Dorf einfach dazu. Damals wusste ich noch nicht viel über Katzen, aber sie faszinierten mich bereits im Kindergartenalter. Eine dreibeinige Katze begleitete mich damals in die 1. Klasse und holte mich nach dem Unterricht wieder ab. Ein Zufall? Oder hatte ich damals bereits Kontakt mit ihnen über die Tierkommunikation? Ich würde gerne sagen: Ja sicher, natürlich. Aber ich weiß es im Grunde nicht.

Erst als ich in meine eigene Wohnung zog, kamen Katzen dann auch wirklich und ganz und gar zu mir und gingen nie wieder. Im Laufe der Jahre durfte ich diese wunderbaren Wesen immer näher und besser kennenlernen. Es war fast unumgänglich, dass ich irgendwann beruflich ebenfalls in diesem Bereich landen würde und da begann es auch, dass ich meine Sicht auf Katzen nochmal von Grund auf änderte. Wenn wir Katzen ganzheitlich betrachten, dann ist es etwas ganz anderes, als Katzen „nur“ zu halten oder mit ihnen zu arbeiten.

Darum kann ich jede Katze ganzheitlich betrachten

Meine Ausbildung begann ich ganz klassisch als Tierheilpraktikerin und absolvierte alles, was ich finden konnte, im Bereich der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin (TCVM). Zeitgleich wurde mein Interesse in der Tierkommunikation geweckt. Die Tierkommunikation ist inzwischen auch ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit. Am wichtigsten aber war und blieb die Katzenpsychologie.

Mir wurde immer wieder gesagt: Spezialisiere dich, mach nur eins, sag nicht jedem, dass du auch die Tierkommunikation mit einbeziehst. Ich konnte mich aber nicht entscheiden. TCVM oder Homöopathie, was ja mit Katzen viel besser geht? Oder was ganz anderes? Es gab und gibt so vieles. Ich habe gelernt, dass sich erst im Laufe der Jahre herausstellt, was einem persönlich liegt, wo man den besten Zugang hat und die besten Erkenntnisse. Für mich wurde erst nach Jahren klar: Die Tierkommunikation gehört dazu.

Ich mag den medizinischen Blick, meine Intuition, die Arbeit mit Jin Shin Jyutsu, den Bach-Blüten und anderen Mitteln. Warum nicht aus allem schöpfen, was einem gegeben ist? Warum auf eine Ausrichtung beschränken?

Was mir von allem am wichtigsten ist? Das kann ich so gar nicht sagen. Wenn ich eine Katze kennenlernen darf, richte ich mich immer ein wenig am Menschen aus. Wie viel kann er selbst übernehmen? Spricht er selbst mit seinen Katzen oder übernehme ich das? Wie viel Gespür ist da?

Was alle meist gut annehmen können, ist das Medizinische. Der analytische Blick auf ein Problem. Meine Intuition bleibt hier natürlich nicht außen vor.

Was nie fehlt, ist das Training mit den Katzen. Denn dadurch wird nicht nur die Bindung zu den Katzen stärker, nein, das Training beugt auch gleich einigen Problemen vor: Krallenstutzen, Medikamente, Tierarztbesuche… Das alles ist mit Training kein Problem!

Besonders zu schätzen gelernt habe ich Jin Shin Jyutsu, eine alte Lebenskunst im Rahmen der Tierkommunikation. Dazu gibt es eine Geschichte. Diese kannst du hier nachlesen: Wie du deiner Katze helfen kannst mit Jin Shin Jyutsu

Spiritualität (Herz), Katzentraining (Hand), Wissen (Kopf) – all das hat seinen Platz bei mir und nur weil ich auf alles zugreife, kann ich die Katze ganzheitlich betrachten und ihr helfen.

Katzen sind komplexe Tiere, das sollte uns klar sein

Viele Menschen unterschätzen Katzen. Sie sehen sie als pflegeleichte Tiere, die man sich hält, wenn man

  • keine Zeit für einen Hund hat,
  • sich nicht kümmern mag,
  • den Kindern was zum Streicheln geben möchte oder
  • ein ganz pflegeleichtes Tier haben möchte.

Eine solche Sicht wird der Katze einfach nicht gerecht. Katzen sind anspruchsvoll in ihrem Wesen, ihrer Würde, ihren Ansprüchen. Sie sind komplex und haben ihre Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, damit es ihnen gut geht. Jeder, der sich eine Katze nach hause holt, sollte sich bewusst sein darüber, WEN genau er sich da holt.

Bevor man eine Entscheidung für eine Katze trifft, sollten umfassende Überlegungen angestellt werden.

Die wichtigste Frage ist die nach dem WARUM!

Und dabei solltest du ehrlich sein.

  • Vielleicht hast du bereits eine Katze und möchtest eine weitere dazu, damit sie sich nicht so langweilt?
  • Deine Kinder wünschen sich so sehr eine Katze?
  • Wie viel Zeit hast du?
  • Wie viel Geld kannst du für die Katzen einplanen?
  • Bist du bereit deine Wohnung umzustellen und sie so zu gestalten, dass die Katzen sich rundum wohl fühlen?
  • Stören dich Katzenstreukrümel und Haare überall? Dann besser nicht!
  • Hast du im Grunde jetzt schon keine Zeit? Dann besser auch nicht! Das ist zumindest mein Anspruch.

Natürlich muss nicht jeder Katzenhalter und jede Katzenhalterin so tief in die Materie einsteigen wie ich. Aber wenn man sich eine Katze ins Haus holt, dann aus den richtigen Gründen und eben nicht, weil man mit ihr schmusen kann und sie sonst genügsam ist. Katzen sind kein Spielzeug, sie sind komplexe Wesen mit ganz individuellem Charakter.

Ich kann eine Katze ganzheitlich betrachten und damit Probleme aufdecken, die andere nicht sehen. Denn eine Fachrichtung ist eben nur ein Blickwinkel. Weite auch du deinen Blick, wenn es um Katzen geht. Es lohnt sich!

Wie du deiner Katze helfen kannst – mit Jin Shin Jyutsu


Jin Shin Jyutsu überzeugt

Ich habe seit Jahren Migräne und zwar die fiese dauerhafte Form. Die Migräne hat aber auch etwas Gutes. Sie hat mich zu Jin Shin Jyutsu und dem Strömen bei Katzen gebracht. Wenn du über längere Zeit körperliche Probleme hast, gehst du unweigerlich auf die Suche nach Möglichkeiten zur Erleichterung. Als ich das erste Mal bei einem Selbsthilfekurs teilnahm, schlug ich mich, wie oft, mit einer heftigen Migräne Attacke herum. Sofort bot mir Mona, die Kursleiterin an, mich mit Jin Shin Jyutsu zu unterstützen. Ich nahm an und nach wenigen Minuten war meine Migräne fast ganz weg. Dieses „plopp“ im Kopf, wenn der Schmerz verschwindet, kannte ich so nicht. Wer selbst unter Migräne leidet, kann sich vorstellen wie erleichtert ich gewesen bin.
Neulich erst weckte mich mein Mann auf. Er hatte furchtbare Kopfschmerzen, die ihn nicht schlafen ließen. Er kennt das sonst nicht. Die Übelkeit kam dazu. Ich habe seine Waden gehalten (ein Teil von Jin Shin Jyutsu) und…der Kopfschmerz ging, vollständig!

Jin Shin Jyutsu ersetzt weder Ärztin/Arzt und Heilpraktiker/In, aber das Strömen kann uns seelisch, körperlich und geistig wieder ausbalancieren.


So half mir Jin Shin Jyutsu Katzenleben retten

Nicht nur bei Menschen wirkt Jin Shin Jyutsu, sondern auch bei Katzen. Gerade bei kleinen, schwachen Kätzchen oder bei Katzen mit einem schwachen Immunsystem. Meine Findelkatze Shari ist das beste Beispiel: Sie war klein und schwach, ich wusste nicht, ob sie es schaffen würde, als ich das erste Mal Kontakt zu ihr hatte. Nun wackelt sie fröhlich bei mir herum und hat eine ungeheure Lebensfreude.
Shari brachte mich zu der Überzeugung, dass auch alle andere Menschen, die mit Katzen leben das Strömen erlernen sollten, um ihren Katzen bestmöglich helfen zu können.
Das Gute: Du kannst nichts falsch machen.

Pfotenstrom Jin Shin Jyutsu
Pfotenstrom


Wie funktioniert Jin Shin Jyutsu

Stell dir Jin Shin Jyutsu wie Handauflegen mit System vor, ähnlich Akupressur.

Jin Shin Jyutsu ist ein uns angeborenes Wissen und wir nutzen dieses Wissen oft unbewusst von Anfang an im Leben. Das Baby, welches am Daumen lutscht, das Halten der Stirn, wenn wir nachdenken, das Überkreuzen der Arme in bestimmten Situationen…all das hat eine Wirkung und du wirst vieles wieder erkennen.
Jin Shin Jyutsu kam vor 50 Jahren in die westliche Welt. Mariko Iino (Mary Burmeister) wurde Schülerin von Meister Jiro Murai und erlernte und vertiefte (wortwörtlich übersetzt) „die Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen“. Jin Shin Jyutsu bringt Harmonie in Körper, Geist und Seele.


Darum solltest du Jin Shin Jyutsu an deinen Katzen anwenden

Du weißt, was für ein schlimmes Gefühl es ist, wenn deine Katze leidet und du nichts tun kannst. Wenn du hilflos bist und keine Idee hast, wie du deiner Katze helfen kannst. Mit Jin Shin Jyutsu hast du eine Methode an der Hand, mit der du deine Katze unterstützen kannst.

Jeder kann Jin Shin Jyutsu erlernen.

Wenn du für deine Katzen Jin Shin Jyutsu erlernen möchtest, findest du hier weitere Informationen:

Du kannst mit Jin Shin Jyutsu deiner Katze endlich selbst helfen.

Um das Strömen für dich oder/und an Menschen zu erlernen, empfehle ich dir Mona Harris aus vollem Herzen. Sie atmet und lebt Jin Shin Jyutsu. https://www.monaharris.de/de/willkommen/

Richtlinien für das Ausüben und Weitergeben von Jin Shin Jyutsu findest du hier: https://www.jinshinjyutsu.de/de/kurse/richtlinien-fuer-jsj-schueler/

Wie die Tierkommunikation zu mir kam

Die Tierkommunikation ist ein wichtiger Teil in meinem Leben geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Dieser Teil war auch nicht plötzlich da, sondern es gab eine Entwicklung.

Ich selbst bin ein logisch denkender Mensch, der eher auch mal Beweise braucht, zumindest war das mal so. Meine eigene Entwicklung hat sich durch mein ganzes Leben gezogen, aber es gab ein paar wichtige Entscheidungspunkte. Es kommt mir ein wenig so vor, als wenn wir im Leben immer wieder an diese Gabelungen kommen und dann gehen wir eben entweder rechts oder links und manchmal drehen wir um. Als meine Katze Sissy sehr krank wurde, begann ich eigentlich aus einer Verzweiflung heraus mit der Ausbildung als Tierheilpraktikerin. Bei meinem Abschluss lebte Sissy leider nicht mehr. Während dieser Ausbildung aber lernte ich durch Beate Seebauer die Tierkommunikation kennen. Ich kam mir ein wenig fehl am Platz vor, da in der Gruppe einige sehr spirituelle Menschen waren und ich bis dahin keine Berührung damit hatte. Also ruhten mein erlerntes Wissen und die Fähigkeiten erstmal.

Der richtige Zeitpunkt

Und dann war es plötzlich soweit. Woher ich das wusste? Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Ich wusste ich durfte mich nun intensiver damit beschäftigen und begann zu üben. Besonders hilfreich war die Jahres-Ausbildung bei Beate Seebauer, welche bald folgte. Ich lernte dort so viel über mich und arbeitete an mir. Sehr viel der Tierkommunikation ist Arbeit an sich selbst. Das hört sich anstrengend an, aber es geht darum das man lernen muss, sich selbst zu vertrauen. Man lernt sich zu öffnen und anzunehmen was man bekommt.

Was bekommt man nun aber? Im Grunde können wir es alle, ja wir alle können mit Tieren sprechen. Alleine unser Zweifler oder innerer Kritiker oder die Vernunft hält uns ab. Und was sollen dann andere von uns denken? Gestern habe ich eine sehr schöne Aussage von Eckhart Tolle gehört. Sinngemäß: „Die Welt ist verrückt, was also interessiert es uns was diese verrückte Welt über uns denkt.“ Was wissen wir Menschen denn schon wie alles tatsächlich ist. Gibt es mehr als wir sehen? Ganz sicher sogar! Und warum sehen es nicht alle? Das kann ich nicht sagen, aber ich würde vermuten es ist Schutz vor Angst, Angst vor dem Unbekannten und vor Kontrollverlust.

Uns Menschen ist es oft so wichtig wie andere uns sehen. Das Außen bestimmt uns und wir lassen uns davon leiten, zu oft. Ich hatte dieselben Ängste. Ich habe es versteckt, die Tierkommunikation nur für mich gemacht, es keinem erzählt. Bis es raus wollte…was für eine Befreiung.

Kann das wirklich jeder?

Meine Tochter spricht ganz natürlich mit unseren Katzen. An dem Tag als Jerome starb sagte sie morgens, bevor sie in den Kindergarten ging: „Du kannst nun nach Hause gehen“. Am Nachmittag starb er auf seinem Lieblingsplatz in der Sonne.

Die Tierkommunikation ist unser 6. Sinn. Wir nutzen ihn wie unsere anderen Sinne ebenfalls täglich, aber oft nicht bewusst. Wir sehen, wir hören, wir riechen, wir schmecken, wir fühlen. Und wir verbinden uns auf anderer Ebene mit Menschen und Tieren. Kennst Du das, das Telefon läutet und Deine Freundin ist dran, an die Du eben gedacht hast. Nichts anderes ist Telepathie. Die Tierkommunikation ist wie Telefonieren, man nutzt nur eine andere Leitung.

Ich habe für mich gelernt, dass mir neben der rein sprachlichen Tierkommunikation die systemische Tierkommunikation eine große Hilfe ist. Wie nun ist das alles „nutzbar“?

Wann ist Tierkommunikation sinnvoll?

Wenn ich darf, spreche ich mit den Tieren die zu mir kommen und in meinem Katzenhotel bleiben. Ich bereite sie vor und versuche ihnen die Angst zu nehmen. Auch während sie da sind kann ich sie fragen was sie sich wünschen, natürlich nur wenn die Menschen einverstanden sind. Auch in meinen Katzenverhaltensberatungen bin ich sehr froh, dass ich die Tierkommunikation nutzen kann. Manchmal kommt man einfach auf üblichen Wegen nicht an die Informationen die man braucht.

Ich bin immer sehr dafür, dass man alles nutzt an Möglichkeiten. Wenn eine Operation ansteht, geht man in eine Tierklinik. Ich behandle ansonsten homöopathisch und nutze sehr gerne Jin Shin Jyutsu. Auch in der natürlichen Sterbebegleitung nutze ich sehr oft die Tierkommunikation. Wie beruhigend ist es doch wenn man weiß wie man die letzte Zeit auf Erden den Tieren angenehm bereiten kann.

Mit der systemischen Tierkommunikation dringst Du oft in tiefe Strukturen, aber wie wirkungsvoll ist es, wenn Du spüren kannst wo der Schmerz sitzt und die Emotionen selbst erlebst.

Es gibt so viele Situationen in denen ich die Tierkommunikation mehr als zu schätzen weiß. Ich kann meine Tiere so viel besser auf alles vorbereiten und weiß was sie brauchen und in meinen Therapien und Behandlungen ist dieses Wissen unbezahlbar.

Ich kann es nur jedem empfehlen! Egal ob Du die Tierkommunikation für Deine eigenen Tieren nutzen möchtest oder anderen diesen Weg wieder öffnen möchtest. Es lohnt sich in jedem Fall!

Kind & Katze

Die Vorstellung

Wie romantisch wird es oft dargestellt. Kinder und Tiere. Sie leben in reiner Harmonie zusammen, einfach so, weil die Natur es so vorgesehen hat. Die Natur hat einiges vorgesehen, aber keinesfalls die Art und Weise in der wir heute leben und schon gar nicht unsere Tiere. Betrachten wir mal die verschiedenen Ansichten. Einige sind der Meinung es sei unumgänglich das Kinder mit Tieren aufwachsen, damit sie gesund und liebevoll heranwachsen. Andere wiederum halten ihre Kinder fern von allem Natürlichen. Du ahnst es schon. Beides sind Extreme und damit nicht meine Ansicht.

Auch beim Zusammenleben gibt es diese extremen Ansichten. Von „das findet sich schon von alleine“ bis hin zur Abgabe der Katzen. In einigen Büchern wird dann die Theorie beschrieben und was man was wie tun soll. Auch ich hatte mich als ich schwanger gewesen bin an diese Theorie gehalten. Da wir umgezogen sind, noch bevor ich schwanger war, wurde gleich eines der Zimmer als Kinderzimmer erkoren und die Katzen durften diesen Raum von Beginn an nicht betreten. Das war noch einfach. Dann versuchten wir ein Babybett mit einem Netz so zu bespannen, dass das Baby Luft bekommt und die Katzen aber nicht hineingelangen können. Dazu komme ich später nochmal. Und dann passierte das, was man eigentlich nicht machen sollte…durch starke Blutungen war ich gezwungen daheim zu liegen. Die Katzen bekamen also sehr viel mehr Zuwendung als je zuvor und die große Fallhöhe in die wenige Zeit mit Baby war vorprogrammiert.

Gesundheitliche Gefahren

Sonst sehr auf Bedacht, dass ich nicht erkranke während der Schwangerschaft, war mir aufgrund meiner Ausbildung als Tierheilpraktikerin und meinem Wissen in der Katzenpsychologie bewusst, dass die Gefahr der Toxoplasmose geringer war, als man oft zu hören bekommt. Mehr Sorge machte mir hantieren mit Fleisch und Erde. Mit Handschuhen war das aber leicht zu lösen. So reinigte ich auch die Katzentoiletten, kaum zu vermeiden, wenn man ein Katzenhotel führt 😊

Es sollte sogar noch eine taube Katze mit einziehen, aber das gelang leider nicht.

Schwangerschaft und Katze

Mein Rat: Bemuttere nicht Deine Katze, ganz besonders nicht bevor Dein Kind da ist. Deine Katze wird nicht verstehen, wenn es sich plötzlich nicht mehr um sie dreht. Da wären wir wieder bei der Vorstellung. Diese etwas verklärte Vorstellung von der mit dem Kind kuschelnden Katze. Keine Frage, das gibt es, aber nicht immer. Jeder der eine Katze hat weiß: Katzen sind Individualisten. Manche Katzen können schon nicht gut mit dem Geruch umgehen, den eine Schwangere ausströmt und andere ertragen das Gefühlschaos nicht. Wieder andere stört das alles gar nicht. Ich würde in jedem Fall vorsorgen. Umsonst ist es nie, sich mit dem Wohl der Katze auseinander zu setzen.

Vorbereitung

Was kann man nun also tun? Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Bach-Blüten gemacht und der Tierkommunikation. Jeder hatte sein eigenes Fläschchen und bekam jeden Tag ein paar Tropfen davon. Ich habe die Mischung immer wieder angepasst. Wenn man ganz besonders vorbildlich ist, trainiert man mit den Katzen und zwar besteht dies in dem Fall darin, „Babydinge“ mit Positivem zu verknüpfen. Du wickelst eine Puppe und die Katze bekommt ein paar Leckerli, wenn sie in Entfernung sitzen bleiben. Du kannst auch trainieren, dass sie das Babygeschrei nicht als bedrohlich empfinden, aber dein Kind wird anders schreien als eine Stimme aus dem Lautsprecher und somit ist damit „nur“ die oberste Spitze genommen. Meine Empfehlung ist aber trotzdem immer, die Katzen so gut wie möglich auf alles vorzubereiten.

Baby

Nun ist das Baby da. In dieser Phase, versuche gute Freunde zu motivieren, um sich zwischendurch mit den Katzen zu beschäftigen. Wenn Du vorher Deine Katzen vorbereitet hast, werden sie es auch gut verkraften, wenn sie eine zeitlang nicht so viel Aufmerksamkeit wie vorher bekommen. Wenn Du Dein Baby hältst und auf der Couch sitzt und auch noch Kraft dafür hast, könntest Du ein wenig mit einer Katzenangel spielen. So kann sich das Baby auch gleich einiges abschauen. Kinder lernen weniger durch Worte und Erklärungen, als vielmehr durch das Zusehen.

Ich hatte zu Beginn noch die Vorstellung das ich alle Katzen selbstverständlich mit in mein Bett lasse wie bisher. Nach meinem Notfallkaiserschnitt war ich aber so froh, wenn ich mal die Augen schließen konnte, dass ich einfach keine Ruhe hatte, so lange Baby und Katzen zusammen lagen. Meine Katzen haben es sehr gut hingenommen, aber ich hätte es im Nachhinein früher begonnen zu trainieren, das das Schlafzimmer eine zeitlang katzenfrei bleibt. Das Netz über dem Babybett erwies sich als vollkommen unsinnig, da die Katzen Wege hineinfanden, aber meine Tochter etwas eingesperrt darunter lag. Das entfernten wir recht rasch wieder 😉

Kinder

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger wird das Miteinander von Katze und Kind. Ich habe niemals meine Katzen alleine mit dem Baby gelassen, vor allem als es angefangen hat zu krabbeln und zu greifen. Machen die Katzen schlechte Erfahrungen mit dem Baby, werden sie das nicht vergessen und umgekehrt ebenso. Besonders wichtig sind an dieser Stelle die Ausweichmöglichkeiten der Katzen. Alles was sonst auch wichtig ist, wird hier nochmal mehr in den Vordergrund gerückt.

Inzwischen hat meine Tochter ihr Zimmer den Katzen geöffnet, was mich sehr gefreut hat. Diese Entscheidung hatte ich ganz ihr überlassen und nun nutzen die Katzen es gerne als Rückzugsgebiet tagsüber.

Mit einiger Vorbereitung und trotz nicht ganz idealen Bedingungen lebe ich mit meiner Tochter und 7 Katzen in einem Haus glücklich zusammen und zuerst wird nach dem Kindergarten die geliebte Gismo begrüßt 😊

 

Wer mehr von mir lesen möchte findet hier meine veröffentlichen Artikel oder kommt einfach in meine facebook Gruppe.

Deine Katzenspezialistin 

Brauchst Du Hilfe im Zusammenleben mit Deiner Katze? Dann sprich mich einfach an 🙂

Kein Mitleid

Warum Mitleid nicht gut ist

Ja wir lieben alle unsere Tiere. Und ja, wenn es ihnen nicht gut geht sind wir alle betroffen. Auch ich stehe dann davor und plötzlich ist all mein Wissen wie weggeblasen. Was macht man nochmal bei dem und dem Symptom? Was Bach-Blüten? Ach ja die habe ich ja alle. Ach, na klar, Jin Shin Jyutsu, warum bin ich da nicht drauf gekommen.

Was ich aber versuche sehr zu vermeiden ist Mitleid. Warum, fragst Du? Ist Mitleid nicht menschlich und etwas Gutes? Nein Mitleid ist entweder das mitleiden, was keinem hilft oder der Gedanke: Na, zum Glück geht es mir nicht so. Mitleid kommt von oben: Uns tun die „armen Geschöpfe“ leid. Da stehen wir dann und weinen mit, aber sind wir so in der Lage zu helfen? Können wir in diesem Zustand klar denken? Sind wir in der Lage etwas Sinnvolles zu tun? Nein das sind wir nicht. Wir schwimmen mit und sind gemeinsam völlig außer uns.

Kein Mitleid?

Also soll man nicht mitfühlen? Oh doch! Mitfühlen ist etwas gänzlich anderes als mitleiden. Du erkennst die eventuelle Bedürftigkeit bzw. wo es gilt zu unterstützen. Du kannst beim mitfühlen weiterhin klare Gedanken fassen und gute Entscheidungen treffen.

Zuerst wäge ab ob Hilfe oder Unterstützung nötig ist. Wenn man zu viel Selbständigkeit nimmt, kann es leicht zum Aufgeben kommen. Versuche die Situation von außen zu betrachten. Möchtest Du gebraucht werden oder ist es Dir wirklich wichtig, dass die Selbständigkeit Deines Tieres wieder vollständig hergestellt wird.

Tierkommunikation

Frage! Keine Stelle an der ich Tierkommunikation sinnvoller finde. Und wenn Dein Tier nicht rausrücken möchte mit seinen Problemen, dann machen wir gemeinsam eine systemische Tierkommunikation, was ziemlich genau der Aufstellung entspricht, welche Du vielleicht von Menschen kennst. Wir fühlen uns in Dein Tier ein und gehen die Symptome und Ursachen durch und am wichtigsten natürlich WAS hilft! Ich bin immer wieder erstaunt, wohin einen die systemische Tierkommunikation führt. Mein analytisches Denken wird oftmals zum Verstummen gebracht. Unser Gehirn kann eben nur denken was es weiß und in einer Aufstellung gehen wir aber vollkommen andere Wege.

Selbsthilfe

Wie kann man sich aber selbst helfen? Wie kann man für sein Tier ruhig bleiben?

Bach-Blüten sind eine gute Möglichkeit. Da man oft PLÖTZLICH in so eine Situation gerät, rate ich an der Stelle zur Rescue-Mischung. Diese Mischung enthält folgende Blüten:

Star of Bethlehem, Rock Rose, Impatiens, Cherry Plum, Clematis

Diese Blüten-Mischung kann man bis zu 3 Tagen nehmen, danach sollte eine individuelle Mischung erstellt werden.

Wenn man sich zu viele Sorgen macht, kann man einen einfachen Griff aus Jin Shin Jyustu anwenden: den Zeigefinger (Angst) oder den Daumen (Sorge) halten. So lange bis die Gedanken sich beruhigen.

Man kann sich auch ein Blatt Papier nehmen und alles aufschreiben was einem in den Sinn kommt, alle Sorgen und Ängste. Aufgeschrieben müssen sie nicht im Kopf verweilen.

Selbstverständlich kann man alles tun, was einem gut tut. Einen guten Freund anrufen, sich schriftlich jemandem mitteilen. Sport, schlafen, was immer man sich zur Entspannung gönnen kann. Nur ausgeruht und gestärkt kann man auch für andere da sein.

Prophylaxe für entspannte Katzen

Prophylaxe

Sie lesen diese Zeilen, weil Sie sich darunter gar nichts vorstellen können, inwiefern Prophylaxe für Sie von Bedeutung sein könnte? Oder aber es könnte sein, dass Sie eine Katze haben, die sich gerade nicht so richtig wohl fühlt, andauernd krank ist und Sie sich nicht mehr zu helfen wissen? Schon „alles ausprobiert“ haben und nun einen Ausweg suchen oder wissen möchten, was Sie hätten besser machen können?

Prophylaxe aus meiner Sicht dient dazu, gar nicht erst ins Ungleichgewicht zu kommen. Wissen Sie von Anfang an worauf es ankommt, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines auftretenden Problems bei weitem. Oft beginnt eine große Veränderung mit einer Schwangerschaft oder einem Umzug. In jedem Fall kann man bereits sehr frühzeitig die Katze(n) darauf vorbereiten.

Mögliche Probleme:

Das kann nun eine Katze sein, die unsauber geworden ist, auf die frisch für das Büro vorbereiteten Klamotten geht oder auf die Schulhefte des Kindes pinkelt oder aber Zoff zwischen zwei Katzen, die bisher miteinander gut klar kamen. Sie verstehen vielleicht nicht, warum das jetzt auf einmal anders ist.

Lassen Sie den Dingen ihren Lauf, gerät es gerne aus dem Ruder und die Lage spannt sich an. Es wird das gesamt Umfeld beeinflusst. Der eigene Stress steigt, der Haussegen hängt schief, die Gesundheit aller Beteiligten kann darunter leiden und auch die Bewältigung des Alltags oder der eigenen Arbeit wird massiv beeinträchtigt. Gerne muss jemand schuld sein und dieses Problem muss beseitigt werden. Wenn Sie sich nun bereits seit längerem mit einem Thema herumschlagen, die Nerven blank liegen, dann wird allzu schnell ein Schuldiger gefunden. Zu meinem großen Leidwesen muss ich sagen, dass es fast immer die Katze ist, die dann abgeschoben wird. Doch wissen wir, dass die Katze nur uns spiegeln und wir der Verursacher sind. Sie haben recht: Wir können ja nicht einfach gehen! Aber: Wir können uns ändern. Je früher, desto besser.

Ob Sie sich nun ärgern oder sich vor Sorgen grämen …. Der Stress ist da und beherrscht die Lage.

Lösungsansätze:

Durch eine artgerechte Haltung, vernünftige Ernährung und ein harmonisches Umfeld – für Tier und Mensch – ist ein glückliches und zufriedenes Leben – gesundheitlich als auch seelisch/psychisch leichter zu gewährleisten. Auch hier gilt: Für Mensch und Tier.

Wir leben in Verbänden und beeinflussen uns gegenseitig. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Wirkung und Gegenwirkung vorhanden sind.

Sind Sie gesund und glücklich, wird die Katze auch zufriedener sein und entspannt ihrem Katzendasein frönen können.

Daher meine Bitte: Egal in welcher Lage Sie gerade sind, mit meiner Hilfe stellen wir das Gleichgewicht wieder her. Wir schaffen die Voraussetzungen für einen guten (Neu-)Start.

Sie sollten den Willen haben, ein gutes Leben zu führen. Finden Sie sich nicht damit ab, dass man nichts ändern kann. Seien Sie die Veränderung! Alles andere paßt sich dann nach und nach Ihnen an. Lassen Sie sich überraschen von den Möglichkeiten, die ich Ihnen als Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Tierkommunikatorin biete.

Seien Sie offen und gehen Sie mit mir einen Weg, der Ihnen neue Welten erschließen wird. Im Idealfall sagen Sie: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht! Ich freue mich, wenn ich Sie nun neugierig oder gar begeistern konnte!

Bei Fragen freue ich mich über eine Nachricht von Ihnen.

Zusammenführung von Katzen

Katzenpsychologie: Zusammenführung von Katzen

Es gibt unterschiedliche Ausgangssituationen, in denen Katzen zusammengeführt werden:

Eine Katze ist verstorben – der/die noch vorhandene Katze(n) soll(en) Gesellschaft bekommen.

Sie haben einen Partner, mit dem Sie zusammenziehen wollen und die Tiere von beiden Haushalten sollen vergesellschaftet werden.

Jemand in der Familie ist gestorben und Sie haben versprochen, sich um das „Erbe“, in dem Fall ein Tier, zu kümmern. Sie haben aber bereits eine oder mehrere Katzen und die Zusammenführung ist mehr notgedrungen als freiwillig.

Sie hatten bisher eine Einzelkatze, wissen aber nun, dass ein Artgenosse möglicherweise für Ihre Katze wichtig ist.

Wie auch immer die Situation ist, ich stehe Ihnen zur Seite.

Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass Sie sich idealerweise bereits vor der Zusammenführung informieren und sich mit mir in Verbindung setzen sollten. Hängt der Haussegen einmal schief, weil die Vergesellschaftung nicht katzengerecht und sehr stürmisch vollzogen wurde, ist es ungleich schwieriger, aufwändiger auch für Sie und stressiger für Mensch und Tier, alles wieder ins rechte Lot zu rücken. Wissen Sie von Anfang an, worauf es ankommt, dann können wir die kleinen Schritte angehen und die Katzen sanft aneinander gewöhnen.

Was es alles zu bedenken gibt:

Wohnsituation

Können die Tiere voneinander getrennt werden und kann sich der Neuankömmling ohne Konfrontation eingewöhnen und vielleicht umsehen? Oder gibt es nur einen Raum, der zur Verfügung steht?

Soziale Kompetenz

Sind die Tiere bereits immer mit anderen Tieren beisammen gewesen und weisen sie eine soziale Kompetenz auf, ist es leichter. Die Tiere verstehen die Sprache des anderen, können auf ein fauchiges „Stopp! Du kommst mir zu nahe!“ oder ein gurrendes „Hallo… wer bist Du?“ eingehen. Missverständnisse werden vermieden. Stellen Sie sich vor in ein anderes Land zu reisen… die Gepflogenheiten sind auch hier anders.

Alter der Tiere

Auf das Alter der Tiere sollte Rücksicht genommen werden. Ein Katzenbaby kann ältere Katzensenioren überfordern und der Jungspund kann sich dann durchaus auch langweilen.

Freigang

Ist ein Tier Freigänger muss darauf geachtet werden, dass die Neue nicht entwischt. Es sollte auch gewährleistet sein, dass die Neue der anderen nicht an der Katzenklappe auflauert und ihr den Zugang verwehrt.

Weitere wichtige Punkte:

Wie verhält es sich mit dem Füttern? Wer wird wo gefüttert? Gemeinsam oder getrennt? Braucht eines Medikamente oder Diätfutter?

Wo werden die Katzentoiletten platziert und wie viele, damit keines der Tiere der Zugang verwehrt werden kann.

Wie ist es mit dem Platz auf des Katzenhalters Schoß? Wem soll Vorrang gewährt werden?

Und brauchen Sie weitere Kratzbäume, Körbchen oder Kuschelplätze?

Sie sehen, es gibt vieles zu bedenken. Keine Sorge! Das kann sehr gut vonstattengehen.

Ich begleite Sie von Beginn an und bin für Sie und Ihre Fragen da!

Selbstverständlich kann ich Sie aufgrund meiner zusätzlichen Ausbildungen mit den unterschiedlichsten Mitteln unterstützen: Bachblüten, Pheromone, Musik und Düfte als auch die Tierkommunikation können bei der Entstehung einer neuen Familie hilfreich sein. Ebenso Jin Shin Jyutsu, die Kunst der Harmonisierung.

Sehr gerne helfe ich Ihnen auch bei der Auswahl der richtigen Zweitkatze. Ich bin in Kontakt mit Tierschutzvereinen, unter denen mir der Verein „Katzentatzen… wir hinterlassen Spuren“ sehr am Herzen liegt. Diesen Verein unterstütze ich bei der Vermittlung seiner Schützlinge.

Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Fragen.

Und was ist, wenn Ihre Katzen sich plötzlich nicht mehr verstehen? Informieren Sie sich hier: Kostenlose Checkliste 10 Gründe warum deine Katzen sich gerade nicht riechen können.