Tiergestützte TherapieAnja Schröder

Therapie-Begleitkatzen-Team

Tiergestützte Therapie im Allgemeinen

Was ist das eigentlich? Für diese Form der Therapie gibt es ein unglaublich breites Einsatzgebiet: angefangen bei Schulen zur Lernunterstützung, als unterstützende Begleitung für andere Therapien, zum Seelenöffnen in Seniorenheimen oder als Praxistier. Meist sind es Hunde, die dabei eingesetzt werden, oder es gibt andere Tiere die mit in den Einrichtungen leben, z.B. Meerschweinchen oder Kaninchen.

Mein konkretes Angebot

Als Krankenschwester habe ich vorwiegend auf Intensivstationen gearbeitet und mir oft gewünscht, den Patienten ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und so kam mir der Gedanke, zusammen mit meinen Katzen ein Therapie-Begleit-Team zu werden. Hierfür brauchte es nur die richtige Ausbildung. In meinem Fall war es das Wunjoprojekt.

Neben der Theorie war mir eine praxisnahe Ausbildung von Anfang an wichtig. Mit dreien jungen Katzen, die ich dahingehend ausbilden konnte. Mit meinen anderen Katzen wäre das nicht mehr möglich gewesen, aus Alters-und Gesundheitsgründen. Von Beginn an habe ich mir professionelle Unterstützung bei der Filmtiertrainerin Anja Ballwieser geholt.

Los ging es mit Autofahrtraining, Boxentraining, Nicht-In-Die-Hand-Beiß-Training, wenn ein Leckerli darinnen ist, sowie die Gewöhnung an fremde Gerüche, Geräusche, Umgebungen und die Katzengeschirre. Das Ausbildungsjahr verlief spannend. Da in der Ausbildung vor allem auf Hunde und deren Verhalten eingegangen wurde, musste ich das Wissen über Katzen bereits mitbringen. Als Katzenpsychologin kein Problem.

Der Umgang mit kranken Menschen war mir selbstverständlich aus meinem Beruf als Krankenschwester bestens bekannt. Ich konnte bei den spannenden Praxiseinsätzen in Seniorenheimen und neurologischen Rehabilitationseinrichtungen wunderbar das emotionale Erblühen der Menschen und die Entwicklung meiner drei Therapie-Begleitkatzen beobachten.

Darwin, Azrael und Balduin

Darwin, Azrael und Balduin – jeder hat seine ganz eigenen und besonderen Eigenschaften: Darwin, der sich gerne in den Arm legt und als wunderschöner Deutsch Langhaar-Kater die Blicke auf sich zieht. Balduin der Sanfte, der sich gerne aussucht, an welchen Tagen er mitkommen möchte. Und Azrael, dem es nie genug Trubel sein kann und der liebend gerne alle Tricks zeigt, die er auf Lager hat.

Für wen ist die tiergestützte Therapie geeignet?

Im Grunde für jeden. Neben Seniorenheimen und Rehabilitationseinrichtungen, sind auch regelmäßige Besuche im Privathaushalt möglich. Natürlich spielt hierbei die Nähe zu meinem Wohnort Haimhausen eine Rolle. Größere Entfernungen sind für uns alle nicht so häufig zu realisieren wie kleinere Distanzen.

Was erwartet dich?

Wir kommen immer im Dreier-Gespann: Zwei Katzen und ich. Zuerst dürfen die beiden die Umgebung etwas erschnüffeln und sichten, um Sicherheit zu gewinnen. Danach kommt es auf deine Wünsche an. Mit Azrael kann man wunderbar spielen, oder er zeigt dir „seine“ kleinen Tricks. Gerne setze ich mich auch zusammen mit Darwin oder Balduin neben dich. Wenn es für euch beide passt, gibt es etwas Kuschelpower mit viel Schnurren.

Mein Herzenswunsch ist es, all denen Freude zu bringen, die mit Katzen wunderbare Erlebnisse verbinden, aber selbst keine Tiere mehr halten können. Und mit unserer Präsenz und dem Kontakt möchten die Katzen und ich dazu beitragen, dass Menschen sich neu öffnen können und dadurch wieder etwas mehr Lebensfreude erhalten.

Kontaktiere mich gerne und erfahre mehr.