Der Moment, in dem etwas klickte
Ich weiß noch, wie wir wegen meiner Tochter in der Diagnostik saßen.
Autismus-Spektrum. Fachbegriffe, Fragebögen, Gespräche. Eigentlich ging es um sie – und plötzlich auch um mich.
Während Symptome erklärt wurden, dachte ich immer wieder: Das kenne ich.
Aus meinem Alltag. Aus meinem Arbeitsleben. Aus all den Situationen, in denen ich spürte, dass etwas nicht zusammenpasst – ohne es benennen zu können.
Ich war erwachsen, als mir klar wurde: Das betrifft nicht nur mein Kind. Das betrifft auch mich.
Dieses Gefühl, nicht ganz dazuzugehören
Rückblickend erklärt das vieles.
Meetings, in denen ich gut vorbereitet war und trotzdem an einer unsichtbaren Wand landete.
Momente, in denen ich etwas sagte und ganz anders verstanden wurde.
Und dieses Gefühl: Was ist hier gerade los?
Ich wollte diese Probleme nie haben. Also habe ich lange versucht, sie zu kompensieren.
Endlich Worte für das, was immer da war
Dass ich schließlich beim Emotionscoaching und später bei der Mimikresonanz® landete, war kein großer Plan. Eher ein Suchen.
Plötzlich hatte ich Worte und Werkzeuge für das, was mir im Alltag – besonders im Job – immer gefehlt hatte: Emotionen erkennen, Stimmungen einordnen, zwischen den Zeilen lesen.
Und ich merkte: Das verändert etwas. Nicht nur für mich.
Nicht falsch – nur anders
Warum ich das erzähle?
Weil das Bild von Autismus oft noch falsch ist – selbst bei Fachleuten.
Autistische Menschen fühlen nicht zu wenig. Sie fühlen viel. Oft zu viel. Zu viele Reize, zu viele Emotionen auf einmal.
Dieses Wissen macht einen Unterschied.
Zwischen Mit mir stimmt etwas nicht und Ich bin nicht falsch. Ich bin anders.
Und vielleicht ist dieses Anderssein nicht das Problem – sondern an manchen Stellen die Stärke.
Was heute daraus geworden ist
Heute beschäftige ich mich genau mit diesen Themen: Emotionen erkennen, verstehen und einordnen – besonders im beruflichen Kontext.
Mein Fokus liegt auf neurodivergenten Menschen. Ehrlich, Schritt für Schritt, mit dem Ziel, das weiterzugeben, was mir selbst lange gefehlt hat.
Die Momente, für die es sich lohnt
Was mich dabei antreibt, spüre ich jedes Mal, wenn ich mit Mimikresonanz® arbeite.
Weil es nie nur um andere geht, sondern immer auch um Selbstreflexion.
Besonders bewegt mich ein Moment mit meiner Tochter: ihre Freude, wenn sie eine Emotion richtig erkannt hat.
Ein leiser Gegenbeweis zu dem Vorurteil, Autist*innen könnten das nicht.
Das Erkennen ist da. Die Verarbeitung läuft anders.
Und es hilft, sich auf etwas verlassen zu können, das wissenschaftlich fundiert ist.
Ganz ohne Druck
Wenn du magst, können wir uns gern in einem Kennenlerngespräch austauschen. Ganz offen und unverbindlich – ohne fertiges Angebot, einfach zum Kennenlernen.
Qualifikationen & Hintergrund
- Zertifizierte Mimikresonanz®-Trainerin (Eilert-Akademie, Berlin)
- KI-assistierter Coach (Mia Quick Eilert-Akademie)
- Sketchnote - Werkstatt für Mimikresonanz® (Eilert-Akademie, Berlin)
- Resilienzcoach (Eilert-Akademie, Berlin)
- Selbstwertcoach (Eilert-Akademie, Berlin)
- emTrace®- Mastercoach (Eilert-Akademie, Berlin)
- emTrace®- Kids (Eilert-Akademie, Berlin)
- Über 20 Jahre Berufserfahrung im pharmazeutischen Qualitäts- und Sicherheitsmanagement
- Examinierte Krankenschwester

