Neue Partnerkatze: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Eine deiner Katzen ist gestorben und du überlegst, ob und wann es an der Zeit ist, dass deine andere Katze wieder jemanden an ihrer Seite braucht. Den richtigen Zeitpunkt zu finden ist gar nicht so einfach, denn Katzen trauern – genau wie wir Menschen auch. Und wenn du ehrlich bist, ist die hinterbliebene Katze ja nicht die einzige, die trauert. Auch du selbst musst den Verlust verarbeiten. Dieses Thema ist also vielschichtiger, als du vielleicht glaubst. Hier erfährst du, was du bedenken solltest, bevor du auf die Suche nach einer neuen Partnerkatze gehst.

1. Ist eine neue Partnerkatze überhaupt eine gute Idee?

Stell dir am besten zuerst die Frage: Braucht meine Katze einen neuen Partner? Denn das ist nicht immer die beste Lösung. Frage dich:

  • Wie viel Zeit ist vergangen seit dem Tod?
  • Wie hat sich eventuell das Wesen der hinterbliebenen Katze verändert?
  • Möglicherweise ist sie sogar aufgeblüht?
  • Trauert sie vielleicht gar nicht sichtbar?
  • Schmust sie mehr und ist dabei entspannter?
  • Schläft sie plötzlich mit im Bett?

Dann denk darüber nach, ob deine Katze nicht alleine glücklicher wäre. Und bedenke auch ihr Verhalten: Hat sie vorher immer die andere Katze gejagt oder hatte unglaubliche Angst vor ihr, wird sich dieses Verhalten vermutlich auch bei einer neuen Partnerkatze wieder zeigen.

Sei bei dieser Entscheidung bitte unbedingt ehrlich zu dir! Möchtest du eine Katze für dich oder für deine Katze? Geh in dich und überlege gut, was hinter dem Wunsch steht.

2. Gib der Trauer Zeit, bevor du eine neue Partnerkatze auswählst

Wenn du nachgedacht, beobachtet und festgestellt hast, dass deine Katze wieder jemanden braucht, dann warte unbedingt die Trauerphase ab. Denk an deine eigenen Erfahrungen mit Verlust: Wenn ein dir geliebter Mensch gestorben ist, wärst du sicher auch nicht damit einverstanden, dass jemand anderes so rasch wie möglich diesen Platz einnimmt?

In der Trauer gibt es bestimmte Phasen, die man durchläuft. Wie schnell und wie heftig man diese Phasen durchlebt, das ist ganz unterschiedlich. Aber in jedem Fall braucht die Verarbeitung Zeit. Ich persönlich würde mindestens 2 Monate warten, um der Trauer Raum zu geben. Sowohl für deine Katze, als auch für dich. In dieser Zeit kannst du auch gut herausfinden, welchen Typ deine Katze als „Neue“ bevorzugen würde.

Katzenzusammenführung für ein glückliches Katzenleben

3. Wie wählst du eine neue Partnerkatze aus?

Deine Katze hat sich immer gut verstanden mit der anderen Katze? Nach der Trauerphase hast du immer noch den Eindruck, dass da eine Partnerkatze an ihre Seite gehört? Dann mach dich auf die Suche. Geh dabei aber nicht nach der Fellfarbe, sondern dem Charakter und danach wie gut diese Katze sozialisiert ist.

  • Welche Charaktereigenschaften findest du bei deiner Katze?
  • Ist sie ruhig oder verspielt?
  • Wie hat sie bisher auf andere Katzen reagiert?
  • Gab es da Abneigungen oder Vorlieben?
  • Ist sie stark an dich als Mensch gebunden oder mag lieber den Freiraum?

All das solltest du beachten. Vielleicht schreibst du diese Charaktereigenschaften deiner Katze sogar auf, um noch mehr Klarheit zu gewinnen. Denn Gedanken sind flüchtig, eine schriftliche Liste kannst du immer weiter ergänzen. Bei der Auswahl der neuen Partnerkatze ist das Geschlecht weniger wichtig; der Charakter und das Wesen sollten passen.

Ist es leichter, ein Kitten dazuzunehmen? Möglicherweise. Ich würde es aber nicht unbedingt empfehlen. Das Jungtier könnte den etwas älteren Kater nerven. Tendenziell würde ich eher ein ähnliches Alter und einen ähnlichen Charakter suchen, mit einem ähnlichen Spielverhalten. Das wäre dann auch ein Grund gleichgeschlechtlich zu bleiben: Weibliche und männliche Katzen spielen in der Regel anders. Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber meist ähnelt sich das Spielverhalten bei gleichgeschlechtlichen Katzen mehr.

4. Zusammenführung mit der neuen Partnerkatze

Wenn du eine Katze gefunden hast, die gut zu deiner passen würde, dann kannst du testen, wie „kompatibel“ die Katzen sind. Mit kleinen Tüchern nimmst du den Geruch der jeweiligen anderen Katze auf. Diese Tücher verschließt du luftdicht und präsentierst sie dann deiner Katze.

Gibt es Fauchen und andere starken Reaktionen? Dann wäre ich vorsichtig mit dem Zusammenführungsversuch. Wenn es aber keine starke Abwehrreaktion gibt: Nur zu! Hier findest du Wege, wie du die weiteren Schritte bei der Zusammenführung planen kannst: Katzenzusammenführung, so klappt es.

Du möchtest dieses Thema lieber auf die Ohren? Dann kannst du dir hier meinen Podcast dazu anhören: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine neue Partnerkatze?

Katzen streiten sich nach Tierarztbesuch – Was kannst du tun?

Ein Besuch beim Tierarzt ist immer ein Stressfaktor. Aber oft ist es mit dem Besuch in der Praxis nicht vorbei, denn auf einmal gehen deine Katzen aufeinander los. Die daheim gebliebene Katze fängt plötzlich Streit an und du stehst ungläubig daneben, weil sich deine Katzen bisher doch nie gestritten haben. Die eine schreit, die andere verkriecht sich und plötzlich ist es vorbei mit der Harmonie. Woran das liegen kann und wie du am besten mit dieser heiklen Situation umgehst, erkläre ich dir im Artikel.

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Katze als Haustier? Diese Fragen solltest du dir vorher stellen

Haustier: ja oder nein? Ein Hund? Eine Katze? Oder etwas ganz anderes? Bei der Entscheidung für oder gegen ein Haustier gibt es viele Aspekte, die zu bedenken sind. Wir sollten genau überlegen, ob ein Tier in unseren Haushalt und zu unserem Lebensstil passt. Und wenn ja: welches Tier?

Neulich erst wurde ich mit den entsprechenden Überlegungen einer Freundin konfrontiert. Normalerweise bekomme ich solche Überlegungen leider erst gar nicht mit oder lese sie zufällig hier und da. Aber meist werde ich erst hinzugezogen, wenn es Probleme gibt.

Bei meiner Freundin überlegt die ganze Familie gemeinsam. Das finde ich schon mal super! Denn es sind immer alle Familienmitglieder beteiligt, wenn man ein Tier bei sich aufnehmen will.

In diesem Artikel nehme ich dich mit und kläre die gängigsten Fragen für alle, die sich gern ein Haustier in die Familie holen möchten.

Die falschen Gründe für ein Tier

Kann man denn Haustiere aus den falschen Gründen holen? O ja! Da gibt es viele! Häufig schaffen sich Menschen Haustiere aus den falschen Motiven heraus an.

Sehr oft holen sich Familien ein Haustier, weil das Kind sich ein Tier wünscht. Klar, die Kids kennen Haustiere aus Büchern und Geschichten oder aber sie haben Freunde, die ein Tier haben. Und schwupps wünschen sie sich auch eins. Das ist aber nicht automatisch gut. Denn Kinder können nicht abschätzen, wie viel Arbeit und Verantwortung so ein Haustier mit sich bringt.

Das bedeutet: Ein Haustier für das Kind ist nur dann eine gute Idee, wenn die Eltern das auch selbst wollen, denn die Verantwortung liegt dabei ganz bei den Erwachsenen. Es reicht einfach nicht, wenn das Kind das Tier liebhat, sondern das sollte für alle Familienmitglieder so sein. Wenn das der Fall ist, ist es super, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen.

Ein anderer Grund, sich ein Haustier zu holen, ist Mitleid mit dem Tier. Man möchte das arme Wesen aus einer misslichen Lage befreien, es „retten“. Natürlich ist es gut, wenn man sich um Tiere kümmern möchte, aber oftmals werden dadurch Menschen unterstützt, die keine guten Absichten haben. Zum Beispiel, wenn man sich Tiere von Vermehrern holt. Oder aber, wenn man sich ein Tier ins Haus holt, das eigentlich gar nicht gewollt ist.

Es kann auch sein, dass der Mitleids-Gedanke so stark ist, dass man nicht auf andere Umstände achtet. So passiert es oft, dass das „gerettete“ Tier ganz und gar nicht zu den anderen Tieren passt, die bereits im Haushalt leben. Hinterfrage daher deine Gründe und Motive für ein Tier. Niemandem ist geholfen, wenn am Ende jemand unglücklich ist mit der Situation.

Möchtest du eine Katze? Das solltest du bedenken

Balduin und Christiane

Bei den Überlegungen meiner Freundin wurden auch Gründe für oder gegen eine Katze in die Diskussion eingebracht. Ich war erstaunt, wie viele Fragen kamen, die es für die Familie zu klären gab.


1. Katzenhaare – okay oder nicht?

Ja, Katzen haaren. Damit musst du rechnen, wenn du dir eine Katze anschaffst. Wenn eines der Familienmitglieder das nicht mag, dann lieber kein Haustier mit Fell, also auch keinen Hund. Das ist okay, wenn man mit Tierhaaren ein Problem hat. Nur sollten alle ehrlich sein in diesem Punkt, bevor sich am Ende jemand ständig über die Katzenhaare ärgert.

2. Wie viel Zeit braucht eine Katze an Betreuung?

„Ich möchte lieber eine Katze als einen Hund, weil mich eine Katze weniger Zeit kostet. Ich muss nicht Gassi gehen, die Katze beschäftigt sich gern allein, die Katze schläft eh viel…“

Nun ja. Wenn du dir wirklich eine Katze holen willst, dann solltest du bereit sein, auch Zeit mit ihr zu verbringen. Ich denke, als Halter solltest du dich deiner Katze mindestens 2 Stunden pro Tag widmen. Das ist das absolute Minimum! Spielen, Füttern, Katzenkloreinigung, Trainieren… und da ist das Kuscheln noch nicht mal eingerechnet 😊

3. Sind Katzen günstiger als Hunde?

Ich bin mir nicht sicher, ob Katzen wirklich günstiger sind als Hunde – du musst grundsätzlich mit Kosten rechnen, wenn du dir ein Haustier holst. Ich rechne pro Monat für eine Katze 100 €, dabei ist Geld für den Tierarzt schon mit beiseitegelegt.

Wenn also Geld ein Thema ist, dann prüfe lieber noch einmal ganz genau, ob du dir dein Haustier wirklich leisten kannst. Denn allein von Luft und Liebe können auch Katzen nicht leben.

4. Kann man Katzen beibringen, nicht überall hinzugehen?

„Katzen kann man ja nicht einschränken. Sie müssen immer überall hin. Dagegen kann man nichts machen.“

Ehm… jein. Ja sicher, man sollte seinen Katzen so viel Raum wie möglich geben. Aber man kann Bereiche haben, die für Katzen unzugänglich sind.

Wir zum Beispiel hatten das Kinderzimmer die ersten 2 Jahre unzugänglich für unsere Katzen gemacht. Damit hatten wir begonnen, noch bevor ich schwanger wurde. Hier findest du einen ausführlichen Artikel zum Thema Kind und Katze.

5. Gibt es Allergiker in der Familie?

Katzen können Allergien auslösen, Hunde ebenso – es kommt auf das Tier und auch auf die Beschaffenheit des Fells an. Sollte also jemand in der Familie allergisch reagieren, dann nützt es nichts, nur einen unzugänglichen Bereich zu haben. In solch einem Fall solltest du dir erst gar kein Haustier holen, das die Allergie hervorrufen kann.

6. Katzen im Bett – ist das okay?

Katzen schlafen einfach zu gerne mit im Bett. Selbst wenn sie ihren eigenen Platz haben, kommen sie gern vorbei und schlafen auf oder im Bett. Bei uns sieht das dann manchmal schon lustig aus…6 Katzen, Kind und wir zwei Erwachsenen… meist ziemlich am Rand vom Bett und oft ohne Bettdecke. Muss man mögen 😉

7. Bringen Katzen Mäuse nach Hause?

Katzen bringen Mäuse… ja, das stimmt. Wenn deine Katze in den Garten kann, wird sie Mäuse jagen und diese eventuell auch mal ins Haus bringen. Wenn du das für unzumutbar hältst, dann ist eine Katze vielleicht nicht das richtige für dich. Aber im Grunde ist es einfach das natürliche, ganz normale Verhalten der Katze. Man gewöhnt sich an die kleinen „Gaben“.

8. Kann man Katzen erziehen?

Natürlich kann man das! Und es wird deine Katze sogar freuen. Katzen lieben es zu lernen – mit uns, von uns und miteinander. Wenn Katzen allerdings über Jahre keinen Input von Menschen bekommen, geben sie irgendwann auf. Dann schlafen und fressen sie eben.

Dabei lieben Katzen das Training mit dem Clicker und können dabei zeigen, was sie alles können. Und: Erziehung ist nicht nur das klassische Clickertraining, sondern auch alles andere, was Katzen von uns lernen. Sie finden schnell heraus, was wir Menschen mögen und was nicht.

Aber Achtung! Katzen machen Dinge nicht aus Protest! Ich finde diese Vorstellung immer wieder lustig, dass die Katze dasitzt, grübelt und überlegt, wie sie uns wohl am besten ärgern kann… Sie verhält sich nur, wie sich eine Katze eben verhält. Und wenn wir etwas nicht wollen, dann müssen wir es unserer Katze eben beibringen. Erfahre hier mehr zum Thema Training für Katzen.

9. Wir sind viel unterwegs – geht das mit Katze?

Wenn du viel unterwegs bist und deine Katzen das Reisen nicht gewohnt sind, dann ist ein Hund eventuell die bessere Wahl. Sicher gibt es Möglichkeiten, aber es ist eben nicht immer jemand da, der die Katze nehmen kann, wenn man verreist ist. Die beste Freundin, die zu einem zieht, während man weg ist und die Katzen gut versorgt, hat nicht jeder. Ich auch nicht 😉

Katze als Haustier? Wenn’s passt, passt’s.

Du siehst also: Es gibt viel zu bedenken, wenn du dir ein Haustier holen willst. Denn wir sprechen hier über ein Lebewesen, für das wir Verantwortung tragen. Daher solltest du die Entscheidung nicht leichtfertig treffen.

Wenn du aber alle Aspekte abgewogen hast und gern einen tierischen Begleiter bei dir aufnehmen möchtest, dann solltest du es auch tun. Denn die wunderbaren Momente, die du dann mit deinem Haustier erleben wirst, sind es ganz sicher wert.

Wenn du ernsthaft überlegst, zum ersten Mal eine Katze zu dir zu holen, ist der Rundum-alles-was-du-über-Katzen-wissen-solltest-Kurs das Richtige für dich! In 14 Modulen lernst du wirklich alles, was du brauchst, um mit deiner Katze glücklich zu werden.

Mit Katzen umziehen: Darauf solltest du achten

Du hast Katzen und ein Umzug steht an? Dann überlegst du vermutlich, wie du den Umzug mit Katze möglichst stressfrei gestalten kannst. Denn wenn so ein Wohnungswechsel schon für uns Menschen ungewohnt ist, ist er das auch für deine Katze. Denk mal darüber nach, wie unsicher du in den ersten Nächten in der neuen Wohnung den Weg zum Badezimmer suchst. Wenn Lichtschalter noch nicht da sind, wo man sie sofort findet, oder wenn Möbel anders stehen und Dinge anders aufbewahrt werden. Für deine Katzen kommen die stressige Umzugssituation und der Transport noch dazu. In diesem Artikel erfährst du, worauf du achten kannst, um den Umzug bestmöglich für alle Beteiligten zu gestalten.

Ich selbst habe bereits viele Umzüge mit Katze hinter mir und ich kann dir sagen: Jedes Mal war es anders. Nicht nur, dass ich mit verschiedenen Katzen umgezogen bin, sondern auch die Gegebenheiten waren jedes Mal anders. Während die umzugserfahrenen Katzen schon recht entspannt waren, brauchten andere länger, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Was du bei deinem Umzug mit Katzen vermeiden solltest

Du renovierst die neue Wohnung und hast schon vor dem Umzug häufiger dort zu tun? Vielleicht ziehst du auch in eine möblierte Wohnung oder in den bestehenden Haushalt deines Partners? Dann könntest du auf die Idee kommen, deine Katzen schon immer mal wieder mit in das neue Zuhause zu nehmen, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können. Mach das nicht, vor allem dann, wenn deine Katze das Reisen nicht gewohnt ist. Die Situation wird sie mehr stressen als es nützt. Setz deine Katze nicht unnötigem Stress aus!

Der Umzugstag selbst ist immer stressig, da geht vieles durcheinander, egal wie gut wir geplant haben. Aber bitte achte auf deine Katzen: Stell die Transportkörbe nicht einfach mitten in die Möbel, sondern sorge für einen möglichst komfortablen und ruhigen Transport. Falls du ein Umzugsunternehmen beauftragt hast: Lass die Transportkörbe auf keinen Fall von dem Umzugsunternehmen mitnehmen, sondern kümmere dich um eine sichere Möglichkeit für den Transport deiner Katzen.

Umzug mit Katzen auf gepackten Kartons

Umzug mit Katze: Geht das denn wirklich stressfrei?

Ist ein stressfreier Umzug mit Katze überhaupt möglich? Klare Antwort: Nein. Jedenfalls nicht gänzlich. Je mehr dir deine Katze vertraut und je mehr Vorkehrungen du getroffen hast, desto einfacher wird es für deine Katze und damit für dich werden.

Klar ist es im Rahmen der Umzugssituation nicht ganz einfach, aber nimm dir gerade in dieser stressigen Situation wirklich Zeit für deine Katzen. Sei ganz für sie da und behalte sie im Blick, auch wenn gerade tausend andere Dinge zu tun sind.

Spiele und trainiere mit deinen Katzen und achte darauf, dass sie ihre Routinen möglichst lange im alten Zuhause beibehalten können. Das bedeutet: Fang nicht zu früh mit dem Packen an.

Außerdem kannst du deine Katzen beim Umzug mit diesen Tipps unterstützen:

  1. Bereite deine Katzen gut auf die Situation vor, damit sie möglichst entspannt sind.
  2. Mach einen detaillierten Plan für den Umzug, das gibt Sicherheit.
  3. Bereite Umzugsräume vor, damit die Umgewöhnung für deine Katzen leichter wird.
  4. Unterstütze deine Katzen beim Umzug, indem du die Gerüche der alten Wohnung in die neue Umgebung überträgst.

Wie genau das geht, erkläre ich dir natürlich noch ausführlich:

1. So bereitest du deine Katze auf den Umzug vor

Ein Umzug ist für alle Beteiligten ungewohnt und auch stressig. Daher solltest du ganz besonders darauf achten, deine Katzen auf die Situation vorzubereiten. Wann genau du damit beginnen solltest und was genau du alles vorbereiten musst, hängt dabei von der Ausgangslage ab.

Autofahrten sind für deine Katze kein Problem? Der Transportkorb ist kein Hindernis? Sehr gut! Dann ist zumindest dieses Problem schon mal keines mehr. Wenn deine Katze aber Bedenken hat, fang am besten gleich mit der Gewöhnung an die Transportsituation an.

Deine Katze gerät richtiggehend in Panik beim Autofahren? Dann mach es euch beiden leichter und lass dir von deinem Tierarzt etwas geben. Schließlich soll deine Katze ihr Leben in der neuen Umgebung nicht mit ganz schlimmen Gefühlen beginnen.

Apropos Tierarzt: Weißt du schon, wo am neuen Wohnort eine Tierklinik ist? Ich fühle mich immer wohler, wenn ich bei einem Notfall gleich weiß, wohin.

Balduin schläft im Transportkorb

2. Mach dir einen Plan für den Umzug mit Katzen

Schreib dir am besten genau auf, wann und in welcher Reihenfolge du deinen Hausstand umziehst. So gewinnst du Klarheit und Sicherheit, denn auch unvorhergesehene Dinge bringen dich nicht so leicht aus der Ruhe, wenn du einen guten Plan hast. Stell dir zum Beispiel folgende Fragen:

  • Wer ist für was verantwortlich?
  • Wann beginnst du mit dem Packen?
  • Wo kommen die leeren (und später die gepackten) Kisten hin?
  • Wo werden die Katzen am Umzugstag sein?
  • Oder ziehst du in Etappen um? Wann sollen die Katzen in die neue Wohnung transportiert werden?

Sobald du weißt, dass du umziehst, kannst du auch schon beginnen, deine Katzen darauf vorzubereiten. Lasse es sie wissen, überlege wie sehr die neue Umgebung von der alten Wohnung abweicht.

  • Wird es Freigang geben?
  • Werden die Katzen gesichert raus können? [Lies hier etwas über das Thema]
  • Wird die Wohnung kleiner oder größer?
  • Wird es Hunde geben, die sie bisher nicht gewohnt waren?

Je näher sich die beiden Wohnungen und die Lebensumstände an den Wohnorten sind, desto leichter wird es für deine Katzen. Denn du, als ihre wichtigste Bezugsperson, bist ja da.

3. Warum du einen Umzugsraum für deine Katzen brauchst

Sowohl im alten als auch im neuen Zuhause sollte es einen Raum geben, in dem deine Katzen sich rundum wohlfühlen. Ein Raum, in dem sie alles haben: das Katzenklo, das Wasser und auch das Fressen. Ausnahmsweise sollte alles in einem Zimmer sein, denn diesen Raum kannst du während des Umzugs abschließen. Den Schlüssel hast du!

Wenn du mehrere Katzen hast, überlege, wer mit wem in einen Raum kann. Im Zweifel solltest du je 2 Räume vorbereiten, damit es nicht zu eng wird. Denn auch wenn sich alle gut verstehen, werden sie bei einem Umzug etwas gestresster sein als sonst.

Ich habe meine 6 Kater beim letzten Umzug in 2 Dreier-Gruppen geteilt. In den vorbereiteten Räumen gab es

  • Katzenklo,
  • Wasser,
  • Futter,
  • viele Kratzmöglichkeiten und
  • Plätze zum Verstecken.

In den Räumen habe ich immer wieder mit meinen Katzen gespielt und trainiert. So konnten sie sich bestmöglich an die Umgebung gewöhnen. Es ist zwar etwas Aufwand, aber lohnt sich.

4. Wie du deiner Katze den Umzug mit Gerüchen erleichterst

Gerüche spielen bei Katzen eine unglaublich wichtige Rolle. Wenn du vorher schon Zugang zum neuen Zuhause hast, dann bring den Geruch der alten Wohnung dorthin. Versuch, den Geruch deiner Katzen in die neue Wohnung zu übertragen, damit sie nicht ganz so ungewohnt auf die Katzen wirkt.

Nimm beliebte Liegedecken mit in die neue Wohnung oder sammle vorher den Geruch deiner Katzen ein: Gehe mit einem Läppchen an den Seiten der Mundwinkel deiner Katzen entlang, also dort, wo sie sich immer reiben. Diese Tüchlein bewahrst du in einem geschlossenen Behälter auf.

Die Tücher, also Geruchsträger, verteilst du dann in dem Raum, in den deine Katzen einziehen werden. Denk auch daran, an der Wand auf Katzenhöhe mit den Tüchern entlangzustreichen.

Du kannst auch Gerüche aus dem neuen Zuhause in das alte Zuhause bringen, um deine Katzen auf die neue Wohnung vorzubereiten: Sollte sich dort nichts befinden, kaufe eine neue kleine Kratzgelegenheit und lege sie eine Zeitlang in die neue Wohnung. Diese bringst du dann deinen Katzen noch vor dem Umzug mit.

Raum für Katzen beim Umzug

Achte beim Umzug mit Katzen auf Warnzeichen

Während des Umzugs und auch, wenn der Umzug hinter euch liegt, achte ganz besonders auf deine Katzen. Spiele und trainiere viel mit ihnen.

Solltest du bemerken, dass der Stress doch zu viel wird, dann lass deine Katzen behandeln. Meist sind Nahrungsergänzungsmittel an der Stelle hilfreich: Bach-Blüten können bei einem Umzug bereits ab 2 Wochen vor dem eigentlichen Umzug eingesetzt werden. Sie sollten dann gegebenenfalls angepasst werden, je nachdem, wie stark deine Katze auf die Veränderung reagiert.

Besonders bedenklich wird es, wenn deine Katze sich zurückzieht und kaum noch frisst. Dann ist der erste Weg zum Tierarzt, um Schmerzen auszuschließen. Denn Stress zeigt bei unseren Katzen, die Schmerz ganz besonders gut verbergen können, oft erst, was eigentlich los ist.

Grundsätzlich ist ein Umzug natürlich eine ungewohnte und unübersichtliche Situation für alle Beteiligten. Sie erfordert, dass wir uns Gedanken machen, planen, ganz genau hinschauen. Aber mit den richtigen Tipps und Tricks ist so ein Umzug mit Katzen durchaus zu stemmen.

Wenn du gut planst, deine Katzen dich als festen Halt haben und du sie gut vorbereitet hast, steht einem (fast) stressfreien Umzug mit Katzen nichts im Weg.

Und wenn du Unterstützung bei der Planung brauchst oder dich mit anderen Katzenhaltern austauschen möchtest, die bereits Erfahrungen mit dem Umzug mit Katzen haben, dann ist der Katzenclan vielleicht eine gute Anlaufstelle für dich: Hier ist Platz für deine Fragen und Themen rund um deine Katzen.

Hör auch gerne zu diesem Thema in meine Podcast-Episode: Ein fast stressfreier Umzug mit Katzen

Umzug mit Katzen-Sully auf leeren Kartons

Deine Katze frisst nicht? Worauf du bei der Ernährung deiner Katzen achten solltest

Deine Katze maunzt dich vorwurfsvoll von der Seite an, als wüsste sie bereits, was du vorhast: Du hast in ihren Augen wieder die falsche Futterpackung in der Hand. Und du weißt, dass sie wieder mäkelig wird, weil du ihr nicht das „richtige“ Futter anbietest. Aber es geht nun mal nicht anders. Du willst schließlich, dass es deinem Liebling gut geht. Und der Tierarzt hat gesagt, dass du die Ernährung der Katze umstellen musst, damit endlich dieses schlimme Haare-Rupfen aufhört. Geht es denn wirklich nicht anders? Ich erzähle dir heute, worauf du bei der Ernährung deiner Katze achten solltest.

Du bist ratlos und genervt, weil das alles so anstrengend ist. Und weil das Thema Futter immer wieder hochkommt. Irgendwas passt nicht, also anpassen, anders machen, neu gewöhnen. Ich weiß: Das ist nervig und belastend. Daher rolle ich hier das Thema Ernährung auch etwas ausführlicher aus.

Reizthema Ernährung: Von Katzen und Menschen

Die Vorstellung, man könne jedes (unerwünschte) Verhalten und jede Erkrankung durch eine einfache Ernährungsumstellung ändern, ist vielleicht etwas zu kurz gegriffen. Zur Verdeutlichung möchte ich kurz über mich erzählen: Ich habe Rückenprobleme, zum Teil bereits operiert. Und Migräne habe ich auch. Ach, und dann dieses komische Blutzuckerproblem noch dazu.

Wird jetzt durch eine veränderte Ernährung alles besser? Jein. Selbstverständlich ist meine Ernährung immer mal wieder Thema hier. Denn natürlich wäre es besser für mich, wenn ich mir meine Ernährung Tag für Tag genau auf mich und meinen Körper abgestimmt zubereiten würde. Am besten noch überwacht von einem Ernährungsberater. Zusätzlich sollte ich täglich Sport treiben und Yoga und Meditation in meinen Alltag einbauen.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wer kann das schon leisten?

Daher ist es wichtig, Kompromisse zu machen und Schritt für Schritt vorzugehen. Ich weiß, dass ich bei meiner Ernährung auf bestimmte Dinge achten müsste, wenn ich die Migräne besser in den Griff bekommen möchte. Zum Beispiel: Blutzucker stabil halten, keinen Zucker zu mir nehmen, kein Gluten und keine Milchprodukte. Schaffe ich das jeden Tag? Nein, auf gar keinen Fall. Und wenn, dann würde ich vermutlich mäkelig werden (wie deine Katze auch!!!).

Also: Wenn wir unsere Ernährung nicht immer optimal, korrekt und ideal abgestimmt gestalten können, müssen wir für uns Kompromisse finden. Ich lasse zum Beispiel gewisse Lebensmittel weg, die bei mir Migräne auslösen. Und Schritt für Schritt nähere ich mich einer gesünderen Ernährung an. Nicht immer, nicht perfekt. Denn es muss machbar sein. Und so ist es bei deiner Katze auch.

Worauf musst du beim Futter für deine Katze achten?

Wie viele verschiedene Stimmen zum Thema Ernährung hast du schon gehört, wie viele Artikel gelesen? Wie viele Futtersorten hast du schon ausprobiert und dich geärgert, weil es mal wieder nicht das „Richtige“ war? Wie bei uns Menschen gibt es auch für Katzen nicht DIE EINE LÖSUNG.

Was wirklich wichtig ist bei der Ernährung deiner Katze:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag (am besten 6),
  • möglichst hoher Fleischanteil (am besten 90%),
  • möglichst kein Trockenfutter, beziehungsweise nur und ausschließlich als Belohnung oder beim Training.

Warum? Weil das dem natürlichen Fressverhalten am nächsten kommt. Orientiere dich einfach an dem, was Katzen fressen würden, wenn sie kein Futter von dir bekämen. Das sind Mäuse. Eine Maus hat circa 30 Gramm, das ist sozusagen die Portionsgröße. Und eins sind Mäuse auf jeden Fall mal nicht: nämlich trocken. Deine Katze braucht gutes, artgerechtes Futter. Und zwar so, dass es für ihre Bedürfnisse passend ist. Die Katze fängt die Mäuse über den Tag verteilt, nicht nur morgens und abends 😉

Katzen fressen ungewöhnlich
Azrael macht es sich manchmal gerne etwas umständlicher 😉

Warum die Ernährung deiner Katze auch zu deinem Leben passen muss

Katzen sind in der Ernährung von uns abhängig, also habe ich da eine große Verantwortung. Dennoch sollte die Fütterung auch zu mir, zu meinen Katzen und zu unserem gemeinsamen Leben passen. Denn wie bei uns auch, hat das Fressverhalten deiner Katze etwas mit Erfahrungen und Gewohnheiten zu tun.

Wenn deine Katzen in der Jugend nie Frischfleisch kennengelernt haben, kann es durchaus ein Problem sein, sie später dazu zu überreden. Ich bin immer dafür, eine Umstellung zu versuchen, aber das sollte keine Quälerei werden. Nicht für deine Katze und auch nicht für dich.

Solltest du eine Katze haben, die ausschließlich an Trockenfutter gewöhnt ist oder plötzlich nur noch danach verlangt, dann solltest du versuchen, die Ernährung deiner Katze umzustellen. Das kann sehr aufwendig sein und bis zu sechs Monaten dauern, aber es lohnt sich. Ich habe einige Katzen als Trockenfutter-Junkies aus dem Tierheim vermittelt bekommen, aber es war keine dabei, die ich nicht umstellen konnte. Mach dir aber klar, dass im Trockenfutter Stoffe enthalten sind, die eine Entwöhnung erschweren. Denk an dich selbst: Sich von Schokolade und Chips zu entwöhnen ist auch nicht so einfach 😊

Alte Katzen werden übrigens oft mäkelig und fressen dann nicht mehr das, was sie vorher verschlungen haben. Wenn deine Katze also schon älter ist (ab 13-15 Jahren), sei bitte nachsichtig mit ihr beim Thema Ernährung. Lies hier nach, wie du deine Katze beim Altern begleiten kannst.

Falls dir das gerade alles zu anstrengend vorkommt, horch mal in dich hinein: Ist vielleicht nicht doch ein wenig Bequemlichkeit dabei? Glaub mir, ich verstehe das durchaus, aber wir haben für die Katzen in unserem Leben auch die Verantwortung. Spätestens, wenn deine Katzen Krankheiten entwickeln, sollten wir eine Umstellung angehen. Schritt für Schritt. Ganz entspannt.

Fressen mit mehreren Katzen

Freiheit? Aber sicher! So kannst du deine Freigänger-Katze bestmöglich unterstützen

Deine Katze war mal wieder nachts unterwegs. Jetzt humpelt sie und blutet an ihrem linken Hinterbein. Besorgt schaust du dir die Wunde an und überlegst, ob du zum Tierarzt musst oder ob die Verletzung wohl von allein wieder heilen wird.

Du kennst das, es passiert immer wieder. Mal verschwindet deine Katze für mehrere Tage, mal hast du den Eindruck, sie traut sich gar nicht heraus, weil dort wieder „der Feind“, die Nachbarskatze, auf sie wartet. Aber du kannst deine Katze doch nicht einsperren! Katzen sind doch so freiheitsliebend und brauchen ihre Ausflüge und Jagdzüge! Oder? In diesem Artikel kläre ich auf, was Katzen wirklich brauchen und wie du deine Freigänger-Katze unterstützen kannst.

Katzen darfst du nicht in ihrer Freiheit einschränken! Oder doch?

Du hast eine freiheitsliebende Katze? Super! Das kann ich gut verstehen, denn viele Katzen sind es. Aber nun glaubst du, dass du sie einschränkst, sobald du etwas an ihrer Umgebung oder ihren Möglichkeiten veränderst, um sie in jeder Situation zu schützen?

Lass mich eins vorwegsagen: Es gibt hier kein schwarz und weiß. Jede Katze ist unterschiedlich, hat ihre eigenen Vorlieben und ihren eigenen Charakter. Auch beim Thema Freigang. Ja, Katzen sind oft gerne draußen unterwegs. Ja, Katzen stromern meist gerne herum. Aber das bedeutet nicht, dass du deine Katze immer nur machen lassen musst.

Die Idee von der anarchischen Katze, die keine Beschränkungen mag, macht was sie will und für die der Mensch nur Futterquelle ist, ist schlicht und ergreifend überholt. Denn die Katzen, die wir bei uns zu Hause halten, sind domestizierte Katzen. Sie sind an Menschen gewöhnt, leben gern bei ihren Haltern, ihren Menschen. Katzen wollen nicht bloß Futter und ein warmes Plätzchen auf der Fensterbank – sie wollen auch gestreichelt werden, wollen spielen. Sie haben eine starke Bindung zum Menschen – Freigang hin oder her.

Daher ist es auch nicht die Frage, ob Freigang ja oder nein. Die Frage ist: Wie viel Freigang braucht deine Katze und wie kannst du sie dabei unterstützen?

Ich ziehe um. Was mache ich mit meiner Freigänger-Katze?

Oft bringt ein Umzug Katzenhalter in eine knifflige Situation. Im alten Zuhause gab es vielleicht einen Garten, die Nachbarschaft war bekannt und ruhig, die Katze oder der Kater hatten keine Probleme mit anderen Katzen. Ein Traum! Dann folgt der Umzug, vielleicht in eine Wohnung ohne Garten oder in einer Umgebung, die nicht so überschaubar und damit gefährlicher für die Katze ist.

In solchen Situationen kommen Katzenhalter zu mir, weil sie verzweifelt sind: Sie glauben, die Katze wäre besser in ihrer alten Umgebung aufgehoben, Hauptsache, sie könne weiter herumstromern. Die Nachbarn könnten das Tier ja füttern. Dass die Katze aber dadurch ihre Menschen und Bezugspersonen verliert, ist oft gar kein Thema.

Im Extremfall hatte mir eine Katzenhalterin sogar erzählt, sie spiele mit dem Gedanken, ihr Tier einzuschläfern, weil in der neuen Wohnung Freigang schwierig werden könne. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie entsetzt ich war.

Probleme mit Freigang: Was du tun kannst

Wir Menschen leben auf immer engerem Raum, immer mehr Menschen haben Haustiere. Wir setzen unsere Katzen dem aus und erwarten, dass sie ganz einfach mit allen anderen Katzen in der Nachbarschaft klarkommen. Das ist allerdings häufig nicht der Fall und das ist auch logisch: Wir können ja auch nicht jede Person leiden, oder?

Wie oben bereits erwähnt, können Probleme auftreten, wenn deine Katze in der Nachbarschaft herumstromert und beim Freigang immer wieder auf „verfeindete“ Katzen trifft.

Verletzungen sind dabei nur die eine Seite. Deine Katze kann durch diese negativen Erlebnisse schlimme Ängste entwickeln. Und auch der Mensch kann Stress- und Angst-Symptome ausbilden, wenn er sich zu sehr um sein Tier sorgen muss. Katzen können in der Folge sogar stressbedingt Krankheiten bekommen und sie haben natürlich auch immer wieder an den Verletzungen zu knabbern. Klar, dass wir da als Halter gegensteuern wollen.

Wenn du bemerkst, dass es Rivalitäten und Kämpfe zwischen deiner und der Nachbarskatze gibt, kannst du versuchen, Kontakt zu den Haltern herzustellen. Oft kann man die Situation zwischen den „verfeindeten“ Katzen durch Training, Umgewöhnung und positive Begegnungen entspannen. Dafür müssen aber ALLE KATZENHALTER an einem Strang ziehen. Und leider haben Halter des blockierenden Nachbarskaters oft kein Verständnis für die Nöte der geplagten Kater und Katzen, die letztlich die Opfer sind.

Wenn das so ist, musst du dir Gedanken über einen gesicherten Freigang für deine Katze machen.

Freigang für die Katze ohne Balkon oder Garten?

Natürlich erfordert eine Wohnung ohne Balkon oder Garten erst einmal ein Umdenken. Aber wenn du willst, dann kannst du deiner Katze auch in diesem Umfeld Freigang ermöglichen.

Zum Beispiel kannst du deine Katzen an die Leine gewöhnen. So kannst du sogar mit deiner Katze an Orte fahren, an denen deine Katze die Umgebung ganz in Ruhe untersuchen kann. Du kannst dir das vorstellen wie mit einem kleinen Kind, das an jeder Blume stehen bleibt und erst einmal ganz genau hinschauen und prüfen muss. Durch die Leine musst du auch keine Sorge haben, dass dir die Katze ständig davonläuft. Das setzt gutes Training voraus, was Katzen im Übrigen sehr lieben. Hier kannst du es erlernen. (Klick hier für weitere Infos)

So einen Ausflug mit deiner Katze und Leine kannst du übrigens auch ohne Auto machen: Zum Beispiel im Rucksack.

Darwin im gesicherten Garten

Wenn du keinen Balkon hast, aber deiner Katze Eindrücke von draußen ermöglichen möchtest, kannst du deine Fenster speziell absichern. Die Katze kann dann vor dem geöffneten Fenster sitzen, frische Luft schnuppern und Gerüche sowie Geräusche aufnehmen. Das LIEBEN Katzen. Wir haben zum Beispiel Katzenbalkone extra für die Katzen angebracht. Schau mal hier: (Wichtig! Die Fenster müssen gut gesichert sein!)

So machst du deinen Balkon sicher für die Katze

Du hast einen Balkon und möchtest, dass deine Katze sich dort sicher aufhalten kann? Das ist kein Problem: Du kannst zum Beispiel ein Netz anbringen, das deiner Katze und dir die Sicherheit ermöglicht, die ihr für eine entspannte Zeit auf dem Balkon braucht.

Um den Balkon für deine Katze noch attraktiver zu machen, kannst du ein paar Kratzmöglichkeiten und Verstecke einrichten. Perfekt!

Dein Vermieter erlaubt dir nicht, am Balkon zu bohren? Kein Problem: Es gibt auch Möglichkeiten, den Balkon für deine Katze sicher zu machen, wenn du nicht bohren darfst.

Den Garten für die Katze sicher machen

Einen Garten kannst du auf vielfältige Weise für deine Katzen attraktiv und sicher machen. Du planst ein Freigehege? Super, deine Katze wird es dir danken.

Katzengehege gesichert

Vielleicht möchtest du auch den ganzen Garten sichern, um deiner Katze viel Raum für Freigang zu ermöglichen? Das ist dann wirklich die Königsdisziplin und wird deinen Katzen sehr viel Freude bereiten!

Denk aber unbedingt daran: Katzen können aus dem Stand 2 Meter springen und sehr gut klettern. Daher musst du dich genau informieren und sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, dass deine Katze nicht ausbüxt. Wir haben nun bereits den dritten Garten gesichert und jedes Mal lernen wir dazu.

Wie auch immer du vorgehen möchtest: Lass dir von niemandem reinreden oder dich von deiner Idee abbringen. Es geht hier nicht um irgendeine Katze, sondern um deine. Und jede Katze hat ihre eigenen Ideen von Freigang. Gestalte die für euch passende Situation und du wirst sehen, dass sich der Aufwand lohnt.

Brauchst du Unterstützung und Ideen? Ist deine Situation sehr speziell und du kommst mit diesen Tipps nicht aus? Dann melde dich gern bei mir und ich schaue mir deine Situation im Detail an. (LINK zu deiner Beratung)

Wenn Kinder und Katzen zusammen aufwachsen – und wie du dich vorbereiten kannst

In meinem Blogartikel „Schwangerschaft und Katzen“ hast du alles über den Start in ein gemeinsames Mensch-Katze-Leben gelesen. Die ersten Schritte bist du schon gegangen. Dann findest du im letzten Abschnitt noch Tipps zum Verstehen.

Oder hast du schon Kinder und möchtest euer Leben würzige Stubentiger-Liebe verpassen?

Familienrat – setzt euch zusammen

1. Was müssen wir vorher bedenken?

Macht euch eine Liste und schreibt auf:

  • Wie soll die Katze sein? Kuschelig? Kurzhaar oder Langhaar? Katze oder Kater?
  • Was erwartest du von der Katze? Was ist, wenn sie ängstlich ist?
  • Welche und wie viele Kosten kommen auf euch zu? Katzenkorb, Katzenbox, Katzenklo, Fressnäpfe und Fressen, Tierarzt für Impfungen, Kastration evtl. Krankheiten
  • Habt ihr ausreichend Zeit? Seid ihr Vielreiser? Wer kümmert sich um die Katze?

2. Wer möchte die Katze?

Warum soll ich darüber nachdenken, wer eine Katze möchte? Die Verantwortung liegt immer bei dir! Also hole dir Katzen nicht ausschließlich FÜR deine Kinder, sondern mit ihnen zusammen. Mein Tipp: Warte, bis deine Kinder 6 Jahre alt sind. Dann verstehen sie die Bedürfnisse des Tieres und nehmen Rücksicht.

3. Wo hole ich am besten eine Katze?

Habt ihr das alles bedacht und seid euch sicher? Dann kann die Suche beginnen.

  • Mein erster Weg ist immer ein Tierschutzverein.
  • Auch im Tierheim gibt es gesunde Tiere, die bestens sozialisiert sind. Geschichte am Rande: Mein Jerome war zwar sehr schwer herzkrank, aber er war eine Seele von Kater und in meiner Gruppe ein so genannter Peacemaker.

Entschieden? Na, da ran an die Vorbereitung!

Starte erst mal mit:

  • Tierarzt,
  • Futter,
  • Futterteller,
  • Wasserschalen (alles möglichst groß damit die Schnurrhaare nicht anecken-das mögen Katzen nicht so gerne)
  • Kratzgelegenheiten
  • Wohnkennel/Transportkorb),
  • Plätzchen: einfach Regalböden weiter oben angebracht mit Sitzgelegenheiten, auf denen sie möglichst nicht wegrutschen,
  • Hängematten oder Liegeflächen speziell für Katzen zum Anbringen an die Wand

Tipp: Wenn du handwerklich begabt bist, dann kannst du auch einen ganzen Parcours bauen. Beachte, dass die Katzen rundumlaufen. Dabei sollte es keine Ecke geben, wo sich mehrere Katzen gegenseitig bedrängen können.

Lass deine Kinder mit aussuchen, bauen und aufstellen. Es muss nicht bunt und laut sein zum Start 😉

Später können die abenteuerlichsten Sachen gebaut und mit Leckerlis bestückt werden. Meine Tochter baut gerne eine Murmelbahn aus Lego, dann sitzen unser Kater Darwin und sie da und spielen beide damit. Da geht mir immer das Herz auf!

Meine Tochter mit Darwin beim Spiel

Und dann ist die Katze da

Ein paar wichtige Tipps zum gemeinsamen Start und zum gemeinsamen Verstehen, besonders wenn dein Kind noch jünger ist. Denn Kinder machen gerne nach, was wir Erwachsene tun. Sind aber häufig noch nicht behände genug.

  • Streichele deine Katze nur mit einer Hand
  • Nimm sie nicht auf den Arm, wenn dein Kind dabei ist
  • Katzen nicht hinterherrennen
  • In Ruhe fressen lassen
  • Katzen auf ihren Ruheplätzen auch in Ruhe lassen
  • Katzen niemals ärgern

Katzen und Kinder sind natürlich individuell. Also erkläre deinem Kind, was eine Katze mag und was nicht.

Die Beziehung der Kinder zu Katzen und umgekehrt wird sich immer wieder ändern. Am Anfang lag Sherlock eng bei meiner Tochter, später wurde Gismo „ihre“ Lieblingskatze und aktuell bauen Azrael und sie eine Bindung auf. Es ist so schön, das zu beobachten! Mittlerweile spielt sie sehr schön mit den Katzen.

Ab einem Alter von 8-10 Jahren, lieben es Kinder und Katzen gemeinsam ein Training zu machen. Ich freu mich, wenn meine Tochter mitmacht.

Du möchtest mehr erfahren über das Zusammenleben mit Katzen? In meinem Kurs „Was du schon immer über Katzen wissen wolltest“ gehe ich durch alle wichtigen Bereiche. Hier kannst du dich weiter darüber informieren (LINK)

Leichtes Leben für meine alten Stubentiger

Dein Stubentiger ist in die Jahre gekommen. Morgenruhe, Mittagsschlaf, Verdauungspause, Sonnentraum… Eine Fliege ist kein Grund mehr, sich zu recken.

Langsam machst du dir Gedanken? Dein Fellfreund soll es bis zum Schluss richtig guthaben.

Aber Alter ist nicht gleich Alter. Kennen wir doch von uns Menschen. Also beobachte deine Katze gut und sei da.

Alt an Jahren, aber…

Wann ist eine Katze denn nun alt? Puh, die Frage ist schwer zu beantworten. Denn es geht viel mehr um die Alterserscheinungen, die unsere Tiger haben. Auch Krankheiten bemessen ein Katzenalter. Das Alter an sich ist keine Krankheit, auch wenn man das schon mal meint!

So ein Katzenleben sieht meist so aus: Mit 2 Jahren kommen die Katzen aus der Pubertät heraus. Erwachsen! Wir Menschen sind dann ca. 24 Jahre alt. Und während wir viele Jahre bis zur vierzig zurücklegen, braucht unsere Katze nur 6 Jahre.

Und ebenso wie bei uns beginnt mit vierzig Menschen- und 6 Katzenjahren die Vorsorge. Ab 10 Katzenjahren regelmäßige Kontrollen. So ist das mit Mitte-Ende fünfzig halt. Ab einem Alter von 15 Tierjahren entscheidet sich häufig, ob deine Katze zwanzig und älter werden kann. Oder ob der kleine Körper schneller altert. Mit zwanzig Katzenjahren haben sie ein Menschenalter eines Greises mit 96 erreicht.

Meine Gismo starb mit 21. 100 Menschenjahre. Wow! Aber auch kein Wunder, dass sie dann bereits nicht mehr gut gehört, gesehen und geschmeckt hat. Stell dir vor, wie es dir mit über 100 geht.

Im Alter ändern sich Bedürfnisse

Was will eine Seniorenkatzen denn nun? Und was braucht sie?

Und das ist auch wie bei uns Menschen. Bedürfnisse sind von Katze zu Katze verschieden, eben individuell. Habe Verständnis, wenn sie Ruhe will oder Zeit braucht, um sich auf Veränderungen einzustellen. Sie versuchen ganz von allein ihren Bedürfnissen nachzukommen.

Also kann es ein, dass der 17-jährige Stubentiger voll Gas gibt und ein 6-jähriger Fellfreund schon alt und Ruhe bedürftig wirkt.

Hast du mehrere Katzen? Dann achte besonders gut auf das Verhältnis der Katzen. Es ändert sich ohnehin ständig, aber wenn eine Katze Schwäche zeigt, gibt es einschneidende Veränderungen in der Beziehung. Es liegt nun mal nicht in der Natur von Katzen, sich fürsorglich im Alter umeinander zu kümmern. Selbstverständlich ist auch das sehr individuell.

Manche Katzen werden im Alter anhänglicher und sind weitaus stärker noch auf den Menschen angewiesen. Andere ziehen sich zurück und brauchen mehr Zeit für sich allein. Ersteres überwiegt häufig.

Und als wenn wir es nicht von unserem Stubentiger bereits kennen, werden sie mäkeliger beim Futter. Da kannst du gleich einen ganzen Wandschrank voll unterschiedlichster Leckereien füllen. Im Alter steigt der Energiebedarf, während die Verwertung schlechter wird.

Ungute Kombi, stell dich darauf ein.

Gute Hilfen sind da:

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Angewärmtes Futter
  • Erhöhte Fressnäpfe
  • Kleine Mahlzeiten
  • Futterautomaten bei mehreren Katzen

Gesundheit und Vorsorge

Wie gesagt, mit 6 Katzenjahre wird es Zeit für regelmäßige Gesundheitschecks. Kontrollieren lassen beim Tierarzt solltest du:

  • Urin
  • Blutwerte
  • Blutdruck
  • Temperatur
  • Zähne

Du selbst kannst auch auf einiges achten:

  • Schmerzen, Katzen zeigen Schmerzen nicht, achte auf Veränderungen beim Laufen z. B.
  • Staksiger Gang, Treppensteigen fällt schwer
  • Viel miauen
  • Verdauung
  • Krallenpflege
  • Fellpflege, besonders am Rücken

Erkennt man Krankheiten frühzeitig, kann man eben besonders gut darauf einwirken.

Wie du siehst, gleichen manche Alterserscheinungen den unsrigen. Und brauchen unsere Stubentiger ebenso Unterstützung und Fürsorge.

Veränderungen mit Vorsicht, bitte

Wenn es nicht sein muss, dann ändere nicht mehr die Lebensumstände deiner Seniorenkatze. Im Alter sind Katzen an dir und bestimmten Abläufen orientiert. Da kann sie mit Veränderungen nicht mehr gut umgehen. Frei nach dem Motto „einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr“. Selbstredend ist auch das individuell.

Einige Änderungen in der Wohnung sind unvermeidbar. Gefahren sucht man zu vermeiden und sichert Stellen ab. Auch hohe Sprünge an geliebte Plätze vereinfacht man. Ein Beispiel: Gismo sprang immer gerne vom Fenstersims auf den Rand des Waschbeckens. Zu Beginn der sich zeigenden Alterserscheinungen haben wir ein Brett angebracht, dass sie rüber laufen kann und unten weiche Matten ausgelegt, später kam das Brett weg und eine Barriere vor das Waschbecken. Sie konnte nicht mehr sicher auf dem Brett laufen.

Auch das Katzenklo haben wir mehrfach verändert. Zuerst ein großes flaches. Als sie nicht mehr merkte, wenn sie nur mit den Vorderpfoten in der Streu stand, kamen ein hohes Klo und mehrere Aufbauten damit sie leicht ein- und aussteigen kann.

Deine Katze braucht dich jetzt mehr!

Am wichtigsten aber: Sei für deine Katze da.

Alternde Katzen lieben die Wärme. Wenn du magst, gibt es Kachelöfen für Katzen, Wärmedecken speziell für Tiere und natürlich sehr viele weitere Möglichkeiten.

Sehr wichtig ist ein gutes Schmerzmanagement!

Deine Katze darf sich im Alter rundum wohlfühlen.

 

Du möchtest dich rundum gut um deine Katze kümmern? Das Online-Seminar „Alte Katzen und wie erleichtere ich ihnen ihr Leben“ findest du im Katzenclan in der Plus-Variante. (HIER FINDEST DU MEHR DARÜBER)

Kein Mitleid

Warum Mitleid nicht gut ist

Ja wir lieben alle unsere Tiere. Und ja, wenn es ihnen nicht gut geht sind wir alle betroffen. Auch ich stehe dann davor und plötzlich ist all mein Wissen wie weggeblasen. Was macht man nochmal bei dem und dem Symptom? Was Bach-Blüten? Ach ja die habe ich ja alle. Ach, na klar, Jin Shin Jyutsu, warum bin ich da nicht drauf gekommen.

Was ich aber versuche sehr zu vermeiden ist Mitleid. Warum, fragst Du? Ist Mitleid nicht menschlich und etwas Gutes? Nein Mitleid ist entweder das mitleiden, was keinem hilft oder der Gedanke: Na, zum Glück geht es mir nicht so. Mitleid kommt von oben: Uns tun die „armen Geschöpfe“ leid. Da stehen wir dann und weinen mit, aber sind wir so in der Lage zu helfen? Können wir in diesem Zustand klar denken? Sind wir in der Lage etwas Sinnvolles zu tun? Nein das sind wir nicht. Wir schwimmen mit und sind gemeinsam völlig außer uns.

Kein Mitleid?

Also soll man nicht mitfühlen? Oh doch! Mitfühlen ist etwas gänzlich anderes als mitleiden. Du erkennst die eventuelle Bedürftigkeit bzw. wo es gilt zu unterstützen. Du kannst beim mitfühlen weiterhin klare Gedanken fassen und gute Entscheidungen treffen.

Zuerst wäge ab ob Hilfe oder Unterstützung nötig ist. Wenn man zu viel Selbständigkeit nimmt, kann es leicht zum Aufgeben kommen. Versuche die Situation von außen zu betrachten. Möchtest Du gebraucht werden oder ist es Dir wirklich wichtig, dass die Selbständigkeit Deines Tieres wieder vollständig hergestellt wird.

Tierkommunikation

Frage! Keine Stelle an der ich Tierkommunikation sinnvoller finde. Und wenn Dein Tier nicht rausrücken möchte mit seinen Problemen, dann machen wir gemeinsam eine systemische Tierkommunikation, was ziemlich genau der Aufstellung entspricht, welche Du vielleicht von Menschen kennst. Wir fühlen uns in Dein Tier ein und gehen die Symptome und Ursachen durch und am wichtigsten natürlich WAS hilft! Ich bin immer wieder erstaunt, wohin einen die systemische Tierkommunikation führt. Mein analytisches Denken wird oftmals zum Verstummen gebracht. Unser Gehirn kann eben nur denken was es weiß und in einer Aufstellung gehen wir aber vollkommen andere Wege.

Hier kannst Du mehr darüber lesen: Angebot Tierkommunikation

Selbsthilfe

Wie kann man sich aber selbst helfen? Wie kann man für sein Tier ruhig bleiben?

Bach-Blüten sind eine gute Möglichkeit. Da man oft PLÖTZLICH in so eine Situation gerät, rate ich an der Stelle zur Rescue-Mischung. Diese Mischung enthält folgende Blüten:

Star of Bethlehem, Rock Rose, Impatiens, Cherry Plum, Clematis

Diese Blüten-Mischung kann man bis zu 3 Tagen nehmen, danach sollte eine individuelle Mischung erstellt werden.

Wenn man sich zu viele Sorgen macht, kann man einen einfachen Griff aus Jin Shin Jyustu anwenden: den Zeigefinger (Angst) oder den Daumen (Sorge) halten. So lange bis die Gedanken sich beruhigen.

Man kann sich auch ein Blatt Papier nehmen und alles aufschreiben was einem in den Sinn kommt, alle Sorgen und Ängste. Aufgeschrieben müssen sie nicht im Kopf verweilen.

Selbstverständlich kann man alles tun, was einem gut tut. Einen guten Freund anrufen, sich schriftlich jemandem mitteilen. Sport, schlafen, was immer man sich zur Entspannung gönnen kann. Nur ausgeruht und gestärkt kann man auch für andere da sein.

 

 

 

 

Umfrage

Ich habe mich mal an eine Umfrage gewagt und bin schon sehr gespannt!

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