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Mit Katzen auf Reisen – So kann es klappen

Du bist gerne unterwegs und liebst Katzen! Die erste Überlegung für dich: Passt das? Was möchtest du unterwegs machen. Wie oft bist du unterwegs. Wo bist du unterwegs.

Ich selbst bin tatsächlich quasi nie woanders. Ich liebe es daheim mit meinen Katzen, aber da sind wir Menschen ja alle verschieden.

Wie geht das nun also mit Katzen unterwegs zu sein. Tatsächlich kannst du deine Katze von klein auf daran gewöhnen. Aber fangen wir von vorne an.

Anhand meiner Kriterien kannst du auch überprüfen, ob das Reisen mit deinen bereits bei dir lebenden Katzen möglich ist.

Mit wie vielen Katzen du reisen kannst

Zwei Katzen sind dir nicht genug? Dann könnte es schwieriger werden. Ich rate dir zu nicht mehr als zwei Katzen, wenn du mit ihnen unterwegs sein möchtest.

Du fragst dich sicher, ob es bestimmte Rassen gibt, die sich besonders gut eignen. Meine Antwort: Das lässt sich nicht pauschalisieren. Katzen sind mehr auf die Schönheit, denn auf den Charakter gezüchtet worden. Es gibt aber durchaus Rassen, welche sich zumindest weniger gut eignen. Da wären wir dann bei den großen Katzenrassen. Du solltest dran denken, dass du mit ihnen auch mal im Transportkorb unterwegs sein wirst und die großen Rassen nehmen nun mal einfach mehr Platz ein. Bei der Wahl meiner Katzen in der tiergestützten Therapie, habe ich diesen Punkt auch mit beachtet und sehr gut daran getan.

Der Charakter ist entscheidend

Hier wird es nun knifflig. Es ist an dieser Stelle tatsächlich einfacher, wenn deine Katzen von Klein auf an das Reisen gewöhnt sind. Aber der Charakter zeigt sich nicht immer gleich.

Katzen zeigen im Alter von circa einem Jahr bzw. nach der Pubertät nochmal eine Änderung in ihrem Verhalten. Wenn sich dann herausstellt, dass deine Katzen doch nicht gerne unterwegs sind, kann das ein großes Hindernis werden. Wie also aussuchen. An dieser Stelle ist es einfacher du kennst die Eltern. Wenn die Elterntiere nicht sozialisiert sind und wenig Kontakt zu Menschen hatten, ist das durchaus genetisch in deinen Katzen wiederzufinden. Also wäre es gut, sie sind den Menschen verbunden. Die kleinen Kätzchen sollten dann nicht nur gut in der Katzengruppe, sondern vor allem auch auf Menschen sozialisiert werden. Eine gewisse Unerschrockenheit ist sicher von Vorteil, aber zu neugierig ist dann auch wieder nicht gut. Auf keinen Fall sollte die Katze scheu und ängstlich sein.

Wie gewöhnst du deine Katzen an das Reisen

Zuerst lässt du die Katzen sich bei dir eingewöhnen, wie du es ansonsten auch machen würdest. Erst wenn sie sich wirklich wohl fühlen und angekommen sind, geht es ans Training und die Gewöhnung. Zu Training lies gerne hier noch zusätzlich: Das passiert, wenn du regelmäßig mit deiner Katze trainierst.

Freigänger ja oder nein

Ich selbst bin ein großer Freund von gesichertem Freigang. Was ist nun am besten, für dein Vorhaben mit Katzen unterwegs zu sein? Es liegt ganz an dem Charakter deiner Katze, deinem eigenen und deiner Wohnungs-Umgebung. Meine persönliche Meinung dazu: Mit Freigängern könnte es etwas schwieriger werden, da sie gewohnt sind frei herumzustreifen, was nicht überall möglich sein wird. Katzen sind die Meister des Aufzeigens von Ausnahmen, also ist das keinesfalls ein Ausschlusskriterium.

Völlig egal wie du dich entscheidest, starte, sobald es geht, mit der Gewöhnung an verschiedene Dinge wie: Transportkorb, Autofahrten, damit verbunden, dass deine Katzen easy ein Katzengeschirr tragen und sehr wichtig: Rückruf! Deine Katzen sollten auf ein bestimmtes Signal zu dir kommen, egal ob du sie rufst oder ein anderes Signal wählst.

Alles Weitere solltest du natürlich auch trainieren, damit du auch in der Fremde zu einem Tierarzt kannst, wenn es notwendig ist oder mal selbst einen Verband anlegen. Damit du das Training von Grund auf lernst, komm doch in den Katzenclan. Da hast du nicht nur meinen Kurs: Katzentraining mit dem Clicker in Theorie und Praxis , sondern wirst von mir begleitet, auch auf Reisen. (hier klicken)

Wie du mit Katzen unterwegs sein kannst

Die nächste Überlegung ist, WIE du unterwegs sein möchtest. Ganz abraten möchte ich dir vom Fliegen. Entweder deine Katzen müssen zusammen mit anderen in einer Box im Dunkeln und Kalten im Bauch vom Flugzeug mitfliegen oder du musst sie in eine recht kleine Box stecken, damit du sie mit an dein Fußende stellen kannst und das ist weder sehr bequem für dich noch für sie und auch am Flughafen selbst macht das nicht so richtig Spaß. Bei zwei Katzen muss du dann auch zwingend zu zweit sein, damit das geht.

Ich hatte das mal mit Schokie, einer meiner Katzen, welche leider inzwischen nicht mehr lebt. Von Hamburg aus wurde ich angefragt, ob ich sie nicht zu mir nehmen könnte. Ich hatte beruflich in Berlin zu tun und am Flughafen wurde sie mir dann übergeben. Ich musste dann noch was unterschreiben, dass sie ungefährlich ist und zahlen und stand plötzlich vor der Wahl umzudrehen oder sie aus der Box nehmen zu müssen…sie kannte mich ja damals noch nicht…weil die Transportbox durch den Scanner muss…ohne Katze… Es ist laut, ich war aufgeregt, es ging gut, aber freiwillig würde ich das nicht nochmal so machen.

Wie also dann? Auto oder Wohnmobil. Ich möchte vorwiegend auf das Wohnmobil eingehen, da ich das die beste Variante finde für eine Reise mit Katze.

Selbstverständlich kannst du auch mit dem Auto deine Reiseziele anfahren. Dazu ist es wichtig zu wissen, welche Hotels oder Bungalows dies gestatten. Ansonsten sind die folgenden Überlegungen ähnlich.

Wohnmobil mit Katzenklappe

Wenn du dir ein Wohnmobil leihst, hast du natürlich keine eingebaute Katzenklappe 😉 Anders sieht es aus, wenn du dir selbst eins zulegst. Das kannst du dann ganz nach deinen Bedürfnissen einrichten. Wenn du Hilfe brauchst bei der Auswahl, kann ich dir Katja Hein (www.hin-fahren.de) empfehlen.

Wenn du im Sommer unterwegs bist

In den heißen Monaten kann es im stehenden Fahrzeug ganz schön warm werden, also solltest du bereits vorher einen Plan haben, wie du für Kühle sorgen kannst. Das geht zum Beispiel mit nassen Handtüchern auf einem Wäscheständer. Das ist mal so die einfachste Variante. Natürlich ist ein Schattenplatz von großem Vorteil! Bedenke, dass die Klimaanlage im Wohnmobil nur am Strom funktioniert und diesen gibt es nicht an allen Stellplätzen.

Bist du im Winter unterwegs? Tja dann kann es ganz schön, wer hätte das gedacht, kalt werden. Diese Variante finde ich einfacher zu lösen, da es viele Möglichkeiten der Wärmeerzeugung gibt. Eine Standheizung ist dabei natürlich sinnvoll und nimm dir auch Wärmematten für Tiere mit, zum *Beispiel so eine: Hier klicken.*

Woran du noch denken solltest

Du brauchst ein Katzenklo. Ich empfehle dir dabei eine entsprechende Kiste wie diese (hier klicken). Dabei hast du den Vorteil, dass du sie mit einem Deckel verschließen kannst, wenn du fährst.

Halte unterwegs für Trink-und Fresspausen an. Ich empfehle für die Fahrt * diese Kennel. * Du kannst sie festschnallen und bei einem Unfall fliegt dir deine Katze nicht um die Ohren * (hier klicken.)* Bei der Fahrt musst du deine Katzen unbedingt sicher verwahren. Auch die Lösung mit Geschirr und angegurtet, wäre mir für eine Wohnmobilfahrt zu unsicher. Stell dir die Wucht vor bei einem Aufprall. Die Kennel gibt es in verschiedenen Größen, aber damit sie nicht zu sehr hin-und her rutschen, würde ich zu der kleinsten Variante tendieren, aber auch hier kommt es auf deine Katze an. Mein sibirischer Kater, bevorzugt eine Nummer größer.

Katzen entspannt im Transportkorb

Rein oder raus? Wo bleibt die Katze nach der Ankunft

Hier kommt dir jetzt dein Katzengeschirrtraining zugute. Bedenke aber! Erkundige dich sehr gut über die länderspezifischen Vorschriften, wenn du vorhast außerhalb von Deutschland zu reisen. Es gibt Länder in deren Tierschutzgesetz verankert ist, dass du deine Katze nicht an eine Leine nehmen darfst.

Was es noch in den verschiedenen Ländern zu beachten gilt

Es gibt verschiedene Ein- und Ausreisebestimmungen. Da wäre ich sehr genau bei der Recherche, da es ansonsten passieren kann, dass dir deine Katzen an der Grenze abgenommen werden und dann in Quarantäne müssen. Und das will nun wirklich niemand. Wenn du im Ausland unterwegs bist, dann benötigst du zusätzlich einen Europäischen Heimtierausweis. In diesem steht folgendes:

  • Deine Adresse und optional ein Foto deiner Katze
  • Name, Rasse und Geschlecht deiner Katze mit Geburtsdatum, sowie weiteren Merkmalen wie Farbe und Zeichnung
  • Wichtig Deine Katze muss zwingend einen Mikrochip haben. Dieser wird angegeben mit Nummer, Datum der Implantation und der Implantationsstelle
  • Die Tollwut-Impfung (und auch weitere falls vorhanden) müssen mit Impfdatum und Gültigkeit von einem Tierarzt dokumentiert worden sein
  • Sollte ein Land weitere Untersuchungen vorschreiben, sind diese ebenfalls von einem Tierarzt dort einzutragen

Kommen wir nun zu dem vielleicht wichtigsten Punkt.

Wo halten sich deine Katzen auf

Auch das passt du bitte dem Charakter deiner Katze an. Wenn du ein eigenes Wohnmobil hast, dann ist es natürlich gut, wenn deine Katzen sich dort immer mal wieder aufhalten können. Du wirst auf verschiedene Situationen vorbereitet sein müssen. Wie viel Platz hast du am Ankunftsort? Sind dort eventuell auch Hunde?

Frag unbedingt vorher bei dem jeweiligen Wohnmobilstellplatz an, ob dein Vorhaben umsetzbar ist.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

  • Deine Katzen sind so eng mit dir, dass sie grundsätzlich in deiner Nähe bleiben. Dann trainiere und teste das vorher ausgiebig, indem du immer wieder an fremde Orte fährst und den Rückruf auch unter Ablenkung (Hunde, Lautstärke) trainierst. Dann brauchst du weder Leine noch andere Vorrichtungen. Alle Tiere reagieren aber durchaus mal schreckhaft, daher wäre das nicht die Variante, die ich empfehle.
  • Deine Katzen sind an Katzengeschirr und Leine gewohnt. Super! Wenn das in diesem Land erlaubt ist, dann kannst du deine Katzen auf Ausflüge mitnehmen. Das empfehle ich aber eher für Ausflüge an Orte in der Natur und wenn du es nicht sonderlich eilig hast. Katzen an der Leine sind eher Steher als Geher. Du kannst sie auch im Rucksack mitnehmen und immer mal wieder rausnehmen und umschauen lassen. * Das hier ist eine Variante des Rucksacks: Hier klicken.* Teste unbedingt welche Größe deine Katzen brauchen. Bist du zu zweit unterwegs, hat dann jeder eine Katze auf dem Rücken.
  • Deine Katzen bleiben im Wohnmobil während deiner Ausflüge und du beschäftigst dich mit ihnen davor und danach. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Eine davon ist der mobile Elektrozaun, den du vor deinem Wohnmobil aufbaust. Diesen finde ich allerdings nicht ideal, wenn du nicht mit dabei bist. Außerdem wichtig! Unbedingt vorher beim Betreiber vom Stellplatz eine Erlaubnis einholen und entsprechend kennzeichnen und besonders darauf achten, dass keine Kinder versehentlich anfassen. Wenn deine Katze im Wohnmobil bleibt, achte darauf, dass die Fenster gut gesichert sind! Die Temperaturen sollten dabei aber angemessen sein, so dass deine Katzen weder frieren und vor allem nicht zu heißen Temperaturen ausgesetzt sind.
Darwin Katzenrucksack

Der Stellplatz

Man darf nicht einfach irgendwo mit dem Wohnmobil halten. Besonders wenn du mit Katzen reist, solltest du dir vorher genau die Route überlegen und dich dann jeweils erkundigen ob deine persönliche Variante mit Katzen unterwegs zu sein erlaubt ist und auch wie sich das dann mit den Kosten verhält. Meine Empfehlung für Hilfestellung dabei: Katja Hein (www.hin-fahren.de) empfehlen.

Meine persönlichen Erfahrungen

Ich würde mit meinen Katzen nicht auf Reisen gehen, da ich Katzen als doch eher ortsverbunden erlebe. Anders verhält es sich, wenn du eine feste Ferienwohnung hast und dort alles so für deine Katzen sichern kannst, dass du zwischen deinen 2 Aufenthaltsorten wechselst. Diese Version kenne ich von einigen Katzenhaltern und diese Version würde ich dann auch bevorzugen. Mein Traum: Einen zweiten Wohnsitz irgendwo am Meer mit einem gesicherten Freigang, so wie ich ihn daheim auch für meine Katzen habe!

*) So gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du darüber buchst. Dich kostet das keinen Cent mehr, du unterstützt mich nur!

Katzen streiten sich nach Tierarztbesuch – Was kannst du tun?

Ein Besuch beim Tierarzt ist immer ein Stressfaktor. Aber oft ist es mit dem Besuch in der Praxis nicht vorbei, denn auf einmal gehen deine Katzen aufeinander los. Die daheim gebliebene Katze fängt plötzlich Streit an und du stehst ungläubig daneben, weil sich deine Katzen bisher doch nie gestritten haben. Die eine schreit, die andere verkriecht sich und plötzlich ist es vorbei mit der Harmonie. Woran das liegen kann und wie du am besten mit dieser heiklen Situation umgehst, erkläre ich dir im Artikel.

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Freiheit? Aber sicher! So kannst du deine Freigänger-Katze bestmöglich unterstützen

Deine Katze war mal wieder nachts unterwegs. Jetzt humpelt sie und blutet an ihrem linken Hinterbein. Besorgt schaust du dir die Wunde an und überlegst, ob du zum Tierarzt musst oder ob die Verletzung wohl von allein wieder heilen wird.

Du kennst das, es passiert immer wieder. Mal verschwindet deine Katze für mehrere Tage, mal hast du den Eindruck, sie traut sich gar nicht heraus, weil dort wieder „der Feind“, die Nachbarskatze, auf sie wartet. Aber du kannst deine Katze doch nicht einsperren! Katzen sind doch so freiheitsliebend und brauchen ihre Ausflüge und Jagdzüge! Oder? In diesem Artikel kläre ich auf, was Katzen wirklich brauchen und wie du deine Freigänger-Katze unterstützen kannst.

Katzen darfst du nicht in ihrer Freiheit einschränken! Oder doch?

Du hast eine freiheitsliebende Katze? Super! Das kann ich gut verstehen, denn viele Katzen sind es. Aber nun glaubst du, dass du sie einschränkst, sobald du etwas an ihrer Umgebung oder ihren Möglichkeiten veränderst, um sie in jeder Situation zu schützen?

Lass mich eins vorwegsagen: Es gibt hier kein schwarz und weiß. Jede Katze ist unterschiedlich, hat ihre eigenen Vorlieben und ihren eigenen Charakter. Auch beim Thema Freigang. Ja, Katzen sind oft gerne draußen unterwegs. Ja, Katzen stromern meist gerne herum. Aber das bedeutet nicht, dass du deine Katze immer nur machen lassen musst.

Die Idee von der anarchischen Katze, die keine Beschränkungen mag, macht was sie will und für die der Mensch nur Futterquelle ist, ist schlicht und ergreifend überholt. Denn die Katzen, die wir bei uns zu Hause halten, sind domestizierte Katzen. Sie sind an Menschen gewöhnt, leben gern bei ihren Haltern, ihren Menschen. Katzen wollen nicht bloß Futter und ein warmes Plätzchen auf der Fensterbank – sie wollen auch gestreichelt werden, wollen spielen. Sie haben eine starke Bindung zum Menschen – Freigang hin oder her.

Daher ist es auch nicht die Frage, ob Freigang ja oder nein. Die Frage ist: Wie viel Freigang braucht deine Katze und wie kannst du sie dabei unterstützen?

Ich ziehe um. Was mache ich mit meiner Freigänger-Katze?

Oft bringt ein Umzug Katzenhalter in eine knifflige Situation. Im alten Zuhause gab es vielleicht einen Garten, die Nachbarschaft war bekannt und ruhig, die Katze oder der Kater hatten keine Probleme mit anderen Katzen. Ein Traum! Dann folgt der Umzug, vielleicht in eine Wohnung ohne Garten oder in einer Umgebung, die nicht so überschaubar und damit gefährlicher für die Katze ist.

In solchen Situationen kommen Katzenhalter zu mir, weil sie verzweifelt sind: Sie glauben, die Katze wäre besser in ihrer alten Umgebung aufgehoben, Hauptsache, sie könne weiter herumstromern. Die Nachbarn könnten das Tier ja füttern. Dass die Katze aber dadurch ihre Menschen und Bezugspersonen verliert, ist oft gar kein Thema.

Im Extremfall hatte mir eine Katzenhalterin sogar erzählt, sie spiele mit dem Gedanken, ihr Tier einzuschläfern, weil in der neuen Wohnung Freigang schwierig werden könne. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie entsetzt ich war.

Probleme mit Freigang: Was du tun kannst

Wir Menschen leben auf immer engerem Raum, immer mehr Menschen haben Haustiere. Wir setzen unsere Katzen dem aus und erwarten, dass sie ganz einfach mit allen anderen Katzen in der Nachbarschaft klarkommen. Das ist allerdings häufig nicht der Fall und das ist auch logisch: Wir können ja auch nicht jede Person leiden, oder?

Wie oben bereits erwähnt, können Probleme auftreten, wenn deine Katze in der Nachbarschaft herumstromert und beim Freigang immer wieder auf „verfeindete“ Katzen trifft.

Verletzungen sind dabei nur die eine Seite. Deine Katze kann durch diese negativen Erlebnisse schlimme Ängste entwickeln. Und auch der Mensch kann Stress- und Angst-Symptome ausbilden, wenn er sich zu sehr um sein Tier sorgen muss. Katzen können in der Folge sogar stressbedingt Krankheiten bekommen und sie haben natürlich auch immer wieder an den Verletzungen zu knabbern. Klar, dass wir da als Halter gegensteuern wollen.

Wenn du bemerkst, dass es Rivalitäten und Kämpfe zwischen deiner und der Nachbarskatze gibt, kannst du versuchen, Kontakt zu den Haltern herzustellen. Oft kann man die Situation zwischen den „verfeindeten“ Katzen durch Training, Umgewöhnung und positive Begegnungen entspannen. Dafür müssen aber ALLE KATZENHALTER an einem Strang ziehen. Und leider haben Halter des blockierenden Nachbarskaters oft kein Verständnis für die Nöte der geplagten Kater und Katzen, die letztlich die Opfer sind.

Wenn das so ist, musst du dir Gedanken über einen gesicherten Freigang für deine Katze machen.

Freigang für die Katze ohne Balkon oder Garten?

Natürlich erfordert eine Wohnung ohne Balkon oder Garten erst einmal ein Umdenken. Aber wenn du willst, dann kannst du deiner Katze auch in diesem Umfeld Freigang ermöglichen.

Zum Beispiel kannst du deine Katzen an die Leine gewöhnen. So kannst du sogar mit deiner Katze an Orte fahren, an denen deine Katze die Umgebung ganz in Ruhe untersuchen kann. Du kannst dir das vorstellen wie mit einem kleinen Kind, das an jeder Blume stehen bleibt und erst einmal ganz genau hinschauen und prüfen muss. Durch die Leine musst du auch keine Sorge haben, dass dir die Katze ständig davonläuft. Das setzt gutes Training voraus, was Katzen im Übrigen sehr lieben. Hier kannst du es erlernen. (Klick hier für weitere Infos)

So einen Ausflug mit deiner Katze und Leine kannst du übrigens auch ohne Auto machen: Zum Beispiel im Rucksack.

Darwin im gesicherten Garten

Wenn du keinen Balkon hast, aber deiner Katze Eindrücke von draußen ermöglichen möchtest, kannst du deine Fenster speziell absichern. Die Katze kann dann vor dem geöffneten Fenster sitzen, frische Luft schnuppern und Gerüche sowie Geräusche aufnehmen. Das LIEBEN Katzen. Wir haben zum Beispiel Katzenbalkone extra für die Katzen angebracht. Schau mal hier: (Wichtig! Die Fenster müssen gut gesichert sein!)

So machst du deinen Balkon sicher für die Katze

Du hast einen Balkon und möchtest, dass deine Katze sich dort sicher aufhalten kann? Das ist kein Problem: Du kannst zum Beispiel ein Netz anbringen, das deiner Katze und dir die Sicherheit ermöglicht, die ihr für eine entspannte Zeit auf dem Balkon braucht.

Um den Balkon für deine Katze noch attraktiver zu machen, kannst du ein paar Kratzmöglichkeiten und Verstecke einrichten. Perfekt!

Dein Vermieter erlaubt dir nicht, am Balkon zu bohren? Kein Problem: Es gibt auch Möglichkeiten, den Balkon für deine Katze sicher zu machen, wenn du nicht bohren darfst.

Den Garten für die Katze sicher machen

Einen Garten kannst du auf vielfältige Weise für deine Katzen attraktiv und sicher machen. Du planst ein Freigehege? Super, deine Katze wird es dir danken.

Katzengehege gesichert

Vielleicht möchtest du auch den ganzen Garten sichern, um deiner Katze viel Raum für Freigang zu ermöglichen? Das ist dann wirklich die Königsdisziplin und wird deinen Katzen sehr viel Freude bereiten!

Denk aber unbedingt daran: Katzen können aus dem Stand 2 Meter springen und sehr gut klettern. Daher musst du dich genau informieren und sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, dass deine Katze nicht ausbüxt. Wir haben nun bereits den dritten Garten gesichert und jedes Mal lernen wir dazu.

Wie auch immer du vorgehen möchtest: Lass dir von niemandem reinreden oder dich von deiner Idee abbringen. Es geht hier nicht um irgendeine Katze, sondern um deine. Und jede Katze hat ihre eigenen Ideen von Freigang. Gestalte die für euch passende Situation und du wirst sehen, dass sich der Aufwand lohnt.

Brauchst du Unterstützung und Ideen? Ist deine Situation sehr speziell und du kommst mit diesen Tipps nicht aus? Dann melde dich gern bei mir und ich schaue mir deine Situation im Detail an. (LINK zu deiner Beratung)

Katzenzusammenführung-so klappt es

Die besten Methoden zur Katzenzusammenführung –

Und wie du deine Katzen glücklich machst

Der Überraschungseffekt

Katzenzusammenführung muss sein. Denn Katzen brauchen Spielkameraden. Katzen hält man mindestens zu zweit. Katzen brauchen Artgenossen.

All das höre ich erstaunlich oft. Und dann berichtet mir jemand von „wir haben einen Katzenbesuch geplant“. Aus dem „netten Spielbesuch“ oder der „leichten Zusammenführung“ ist in Windeseile ein haltloses Desaster entstanden. Zum Entsetzen aller Beteiligten.

Lautes Schreien erklingt, ein durchdringendes Brummen ertönt, eine buckelige Katze faucht entsetzt auf, Krallen sind gezückt und bereit, sich zu verteidigen. Da lernt man seinen Schmusetiger einmal von einer anderen Seite kennen.

Manchmal ist es auch weniger offensichtlich. Der geliebte Schmusetiger verkriecht sich und leidet still. So viel zu Katzenzusammenführung.

Klar, manchmal geht es auch gut und passt gleich. Wow, ein echtes Glück. Aber Vorsicht, das ist die Ausnahme.

Es ist wie bei uns Menschen. Wollen wir einen Fremden bei uns einziehen lassen?

Wir suchen uns Menschen, die zu uns und unserem Leben passen.

Und damit ist der Anfang schon gemacht: Wir suchen Katzen, die zueinander passen. Und wir fragen uns nach dem GRUND: WARUM wollen wir noch eine Katze bei uns einziehen lassen?

Wie finde ich heraus, wer mit wem glücklich ist?

Antworten gibt es wie Sand am Meer, aber keine, die immer passt und pauschal anwendbar ist. Also auch ganz wie bei uns Menschen.

Kleine Katzen passen immer und Kater sind verträglicher. Katzenzusammenführung geht einfacher mit Katzenbabys. Ne. Das sind eben die Verallgemeinerungen, die ein Stubentigerleben auf den Kopf stellen.

Also überleg mal, aus welchem Grund du eine weitere Katze möchtest: Eine Empfehlung? Langweile? Vielleicht ist sie aggressiv? Suchst du einen Spielpartner? Warum möchtest du eine Katzenzusammenführung?

Gerade Katzen, die bereits lange allein leben, möchten oft auf artgenössische Gesellschaft verzichten. Da spielt es keine Rolle, ob sie lange allein sind und/oder von sich aus gern allein sind.

Denk nur an deinen Schmusetiger. Was wünscht er/sie sich? Du kannst deine Katze direkt fragen: Versuch es mal mit Tierkommunikation.

Genaue Beobachtung hilft dir, um sich für oder gegen eine Katzenzusammenführung zu entscheiden:

Zum Beispiel – Eine Katze verstirbt und nun bleibt die andere allein zurück. Dann warte 6-8 Wochen und schaue genau, wie verhält sie sich denn? Blüht sie auf? Sucht sie deine Nähe? Dann schenk ihr deine ganze Liebe.

ODER ist sie unruhig und weint? Frisst wenig und zieht sich auch zurück? Nach einer Trauerzeit überlege dir, welche Katze jetzt ein guter Freund ist. Und wie du eine sichere Katzenzusammenführung machen kannst.

Zum Beobachten gehört auch:

  • Ist meine Katze ruhig?
  • Ist sie ein Herumtober?
  • Neugierig?
  • Ängstlich?

Denn Tiere mit ähnlichem Temperament finden meist leichter zusammen und ergänzen sich besser.

3 mögliche Katzenzusammenführungen

  1. Huhu, hier bin ich! Und wer bist du?
  2. Ok, hier wohnst also du. Dann schau ich mich mal vorsichtig um.
  3. Die sichere Version

 

1.Huhu, hier bin ich! Und wer bist du?

Das ist ein reines Glücksspiel. Kann gut gehen, muss aber nicht. Selbst wenn die Katzen prima ausgesucht sind, kann es dabei zu einer „doofen ersten Begegnung“ kommen. Und Katzen vergessen NICHT.

Wie sieht die Katzenzusammenführung da aus?

Der Transportkorb mit dem neuen Mitbewohner/in wird in den Raum zum alten Mitbewohner gestellt. Die Tür vom Korb geht auf und… Überraschung! Kann das gut gehen? Sicher kann es das, wie gesagt muss aber nicht.

Leider ist das im Tierheim oder in Pflegestellen meist nur so möglich.

Vorteil:

  • Es geht schnell.

Nachteil:

  • Es kann zu schweren Verletzungen führen.
  • Möglicherweise zu einer irreparablen Angst der Katzen voreinander
  • Oder auch einem sehr langen Weg hin zu einer Partnerschaft.

Würde ich so eine Katzenzusammenführung riskieren? Nein. Ich würde es mir nicht verzeihen, wenn durch meine Ungeduld die erste Begegnung ein Desaster wird.

2. Ok, hier wohnst also du. Dann schau ich mich mal vorsichtig um – der Mittelweg

Ein Weg, den viele Katzen mögen.

Und so kann der Mittelweg – Katzenzusammenführung aussehen (ein wenig vom neuen Zuhause abhängig):

  • Du bereitest ein Zimmer für den Neuankömmling vor und dort darf er erstmal ankommen.
  • Er bekommt Futter, Trinken und hat ein Katzenklo.
  • Du besuchst ihn immer wieder, um zu spielen und zu schmusen, falls er das mag.
  • Gegenstände oder Decken, auf denen der Neuankömmling gelegen hat, kannst du deiner alteingesessenen Katze zum Beschnuppern geben.
  • Nach 3 Tagen öffnest du einen Spalt die Tür, bleibst dabei und lenkst gegebenenfalls ab.
  • Die Wohnung hast du so präpariert, dass die Katzen sich gut aus dem Weg gehen können, es möglichst wenig freie Flächen gibt und dafür viele Versteckmöglichkeiten.

Es gibt sogenannte Peace Maker Katzen, die sich stressfrei begegnen können. Vorausgesetzt, beide Katzen sind gut sozialisiert.

Vorteil:

  • Gute Chancen auf eine friedliche Katzenzusammenführung.
  • Die Katzen können sich aus dem Weg gehen.
  • Und sie haben vor der ersten Begegnung bereits den Geruch des neuen Mitbewohners kennen gelernt.

Achtung! Faucht eine der Katzen schon allein bei dem Geruch der anderen, dann auf jeden Fall der „sicheren Variante“ folgen.

Nachteil:

  • Diese Zusammenführung kann ebenfalls wie die „Huhu hier bin ich“ – Methode schiefgehen und zu einem längeren Prozess der Gewöhnung führen.

3. Die sichere Version Katzenzusammenführung – auf Nummer sichergehen, lohnt sich immer

Eine super Variante, wenn bereits eine Katzenzusammenführung schiefgelaufen ist. Die Katzen NICHT optimal zusammenpassen oder Vorerkrankungen bekannt sind und kein stabiles Immunsystem gegeben ist.

Und so geht man vor:

  • Geruch des Neuankömmlings dem alten Mitbewohner zum Kennenlernen geben. Oder positiv verstärkend trainieren. In dem Video auf meiner Startseite erfährst du mehr darüber. (HIER klicken)
  • Erst wenn das klappt, dann kannst du weitermachen.
  • Jetzt den Geruch des Neuankömmlings im ganzen Haus/Wohnung verteilen. Und zwar möglichst auf Katzenhöhe an den Wänden. Das geht gut mit einem Handtuch.
  • Vorbereitung beider Katzen mit Nahrungsergänzungsmitteln, um eine positive Grundstimmung zu erzeugen.
  • Beide Katzen sollten KEINE akuten Schmerzen haben.
  • Tierkommunikation (hier klicken um mehr zu erfahren)
  • Der Neuankömmling kommt in ein separates Zimmer mit allem, was er benötigt. Also Fressen und Katzenklo und Schmusekissen nicht vergessen.
  • Du passt eine Gittertür deinem Türrahmen an, möglichst so dass ein Ein- und Aushängen leicht möglich ist.
  • Ein positiv verstärkendes Training beider Katzen unterstützt den Prozess hervorragend.
  • Dann beginnt die eigentliche Zusammenführung an der Gittertür. Du öffnest die Gittertüre erst dann, wenn beide völlig entspannt sind, wenn sie aufeinandertreffen.

Vorteil:

  • Du kannst jederzeit einen Schritt zurückgehen und dich damit perfekt deinen Katzen anpassen.

Nachteil:

  • Es ist zeitaufwendig.

Ich habe bereits viele Katzenzusammenführungen im eigenen Haus gehabt: Und es gibt NICHTS Schöneres als eine gelungene Schmusetiger Zusammenführung.

Merke: Jede Katze ist ein Individuum mit eigenem Charakter und braucht etwas anderes!

Deine Katzenflüsterin

Christiane Schimmel

Im Katzenclan hast du mich jederzeit als Ansprechpartnerin. Einfach hier klicken.

Deine Katzen haben sich schon mal gut verstanden, aber plötzlich ist es aus mit dem Katzenfrieden? Hier bekommst du kostenlose Informationen: Kostenlose Checkliste 10 Gründe warum deine Katzen sich gerade nicht riechen können.

Auswirkungen der Corona-Umstellungen auf dich und deine Katzen

Jetzt ist es anders – doch was kommt später?

Die Corona-Pandemie, mit der die Welt aktuell zu kämpfen hat, stellt für uns alle eine ungewohnte Situation dar und bringt viele Umstellungen mit sich. Jede*r hat dabei andere Schwierigkeiten, mit denen er oder sie klarkommen muss.

Einige sehen sich mit Kurzarbeit konfrontiert oder haben ihren Job sogar ganz verloren. Andere wiederum arbeiten das erste Mal im Home-Office und sitzen nun statt im modern ausgestatteten Büro mit dem Laptop am heimischen Küchentisch. Und manche haben Schwierigkeiten, ihrer beruflichen Tätigkeit überhaupt nachgehen zu können, da nun auch die Kinder den ganzen Tag zu Hause sind und betreut werden müssen. Dadurch entstehen bei vielen von uns auch Sorgen und Ängste.

Und das hat auch selbstverständlich auch Auswirkungen auf unsere Katzen.

Genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Denn als Katzenspezialistin kümmere ich mich natürlich in erster Linie um …? Richtig – unsere lieben Samtpfoten und ihr Wohlergehen.

Wie wirken sich die momentanen Gegebenheiten auf unsere Katzen aus? Was macht unser jetziger Zustand mit unseren Katzen – und was kommt danach?

„Danach? Wieso denn danach?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Dazu kommen wir später. Bleiben wir erst einmal beim JETZT.

Katzen sind Gewohnheitstiere

Für deine Katzen ändert sich aktuell entweder sehr wenig oder sehr viel: Entweder du gehst weiterhin zur Arbeit und folgst dem bekannten Rhythmus, dann bleibt auch für die Stubentiger wahrscheinlich alles beim Alten.

Vielleicht bist du aber auch sehr viel öfter oder sogar die ganze Zeit zu Hause. Das ist für deine Katzen ein ungewohnter Zustand, an den sie sich erst gewöhnen müssen.
Dadurch können Probleme auftreten, denn Katzen sind Gewohnheitstiere – vielleicht sogar noch mehr als wir Menschen und alle anderen Tiere.

Bei mir ist es aktuell so, dass mein Mann weiterhin zur Arbeit geht und ich – wie sonst auch – im Home-Office arbeite. ABER: Nun ist auch meine kleine Tochter den ganzen Tag zu Hause, denn die Kita wurde geschlossen. Damit mussten auch meine Katzen erst einmal klarkommen, denn: Alles, wirklich alles, was sich an den gewohnten Routinen der Katzen ändert, kann zu Irritationen führen.

Was du JETZT tun kannst, damit es deinen Katzen trotz ungewohnter Umstände gut geht

Selbst wenn dein Tagesablauf weitestgehend gleich geblieben ist, bist du mit deinen Gedanken vielleicht öfter woanders. Die menschenleeren Straßen, geschlossenen Geschäfte, abgesagten Veranstaltungen und auch das Kontaktverbot können das Gemüt belasten. Du bist nicht mehr so unbeschwert, machst dir Sorgen um die Zukunft. Deine schnurrenden Freunde merken das.

Katzen spüren Schwingungen und Schwankungen in unserer Stimmung sehr stark und verhalten sich entsprechend. Und jede Katze reagiert anders.

Manche Katzen werden ruhiger und ziehen sich eventuell zurück. Andere werden unruhig und sogar aggressiv. Katzen, die zum Harnmarkieren neigen, greifen vielleicht gerade jetzt auf dieses Verhalten zurück. Einige beginnen womöglich, an Möbeln, Tapeten und anderen unerwünschten Stellen zu kratzen.

Hast du mehrere Katzen, die sich bis jetzt eigentlich ganz gut verstanden haben, können die plötzlichen Umstellungen den sprichwörtlichen Tropfen darstellen, der das Fass zum Überlaufen bringt – und es kracht.
In diesem Fall möchte ihr dir gern meine kostenlose Checkliste ans Herz legen: [HIER KLICKEN]

Generell lautet mein Vorschlag für die aktuelle Situation: Versuche, dafür zu sorgen, dass sich für deine Katzen möglichst wenig ändert. Leichter gesagt als getan, das weiß ich nur zu gut.
Wichtig: Achte genau darauf, was deiner Katze guttut.

Ist sie unruhig, weil du jetzt öfter zu Hause bist? Dann versuche, für Ablenkung zu sorgen, sodass sich dein Stubentiger mit etwas Positivem beschäftigen kann.

Oder ist deine Katze gestresst und zieht sich zurück, weil die ganze Zeit so viele Menschen auf einmal da sind? Dann ist es angebracht, Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen, die nur ihr gehören, damit sie dort ihre Ruhe hat.

Je weniger sich für deine Katze ändert, desto besser, denn dadurch vermeidest du auch, dass es später zu Problemen kommt.

Warum du deinen Katzen zuliebe immer auch an später denken solltest

Je schwerer sich unsere vierbeinigen Kameraden mit ungemütlichen Änderungen in ihrem Alltag abfinden, desto schneller gewöhnen sie sich an Schönes, an Dinge, die Ihnen gefallen. Doch auch das kann problematisch sein.
Vielleicht freuen sich deine Katzen, dass du gerade so oft zu Hause bist und Zeit mit ihnen verbringst, kommen gerne und oft zum Kuscheln und genießen die Aufmerksamkeit.

Doch was passiert, wenn sich die Situation wieder normalisiert und du wieder den ganzen Tag weg bist? Dann ist es vorbei mit den schönen Kuschelstunden und die Katzen sind wieder allein. So manche sensible, anhängliche Samtpfote kann dadurch in ein tiefes Loch fallen und frustriert oder sogar traurig reagieren.

Meine Empfehlung lautet daher: Beschäftige dich gerne mit deinen Katzen, kuschle und spiel mit ihnen und kümmere dich gut um sie, aber übertreibe es nicht. Sie könnten das Ende dieser Zeit sonst als Strafe oder großen Verlust empfinden.

Du wünschst dir Unterstützung und Austausch? Komm in den Katzenclan!

Falls dich die aktuelle Situation gerade zermürbt oder überfordert, du dir unsicher bist, was deine Katzen jetzt gerade brauchen und dir Kontakt zu anderen eifrigen Katzenkamerad*innen wünschst, dann hab ich etwas für dich:

Seit März sind die Türen zu meinem Katzenclan geöffnet, deiner exklusiven Online-Gemeinschaft engagierter Katzenfreunde – und der Katzenspezialistin deines Vertrauens. 😉

Als Mitglied kannst du an meinen monatlichen Online-Seminaren und Workshops teilnehmen, meine regelmäßig stattfindende virtuelle Sprechstunde besuchen und dich mit anderen motivierten Katzenhalter*innen in einer geschlossenen Facebook-Gruppe austauschen.

Schau doch einfach mal vorbei. [HIER KLICKEN]

Die 10 wichtigsten Unwörter, wenn du mit Katzen zusammenlebst und wie du sie vermeiden kannst

Die 10 wichtigsten Wörter, die du vermeiden solltest, wenn du mit Katzen zusammenlebst

Du fragst dich vielleicht, warum deine Katzen sich dafür interessieren sollten was du sagst? Unsere Gedanken bestimmen unser und das Leben unserer Katzen.

Es geht weniger um die Wörter selbst, als viel mehr um das was dahintersteht.

Ein Beispiel: Nennst du deine Katze Chaos, wird wohl was passieren? Sie wird Chaos entweder verursachen oder du hast sie bereits so erlebt und jedes Mal, wenn du das Wort Chaos im Kopf formst, wird das Universum dir genau das geben: Chaos.

Unser Leben wird im Allgemeinen sehr von unserem Denken beeinflusst. Woher unsere Katzen wissen wann wir ein Leckerli in der Hand haben und wann eine Tablette? Weil wir es in unserem Kopf geformt haben…(und vermutlich aus einer anderen Schublade holen). Unsere Stimmung ändert sich mit unseren Gedanken und unsere Katzen sind feinfühlige Wesen, die darauf reagieren.

Wenn mir ein Katzenhaushalt beschrieben wird, höre ich oft folgende Wörter:

·         Chef

·         Boss

·         Opfer

·         Zicke

·         Dumm

·         Faul

·         Gemein

·         Hinterhältig

·         Problemkatze/Problemkater

·         Chaoskatze/Chaoskater

Wenn du dir jetzt die Wörter mal so durchliest…was empfindest du? Nicht sehr nett, oder?!

Und genau dieses Gefühl was dahintersteht, werden unsere Katzen aufnehmen.

  • Bist DU der Meinung, dass einer der Kater IMMER der Boss ist, dann wirst du bewusst und unbewusst dazu beitragen, dass es sich für dich so anfühlt.
  • Hast du starkes Mitleid mit der Katze, welche gerade gemobbt wurde, verstärkst du eventuell dieses unangenehme Gefühl bei ihr. Mitgefühl haben ja, Mitleid nein. Ich habe dazu diesen Beitrag geschrieben:  Warum Mitleid nicht gut ist
  • Wenn du eine deiner Katzen für dumm und faul hältst, wird sie womöglich nie schaffen ausreichend Selbstvertrauen aufzubauen.
  • Die nachgesagte Hinterhältigkeit lässt sich mit genauer Beobachtung oft erklären.

Wie also kann man diesen Wörtern entgehen?

Versuche nur und ausschließlich das Verhalten zu beobachten und die Körpersprache deiner Katze zu lesen.

Anstatt: Warum haut der gemeine Chefkater mal wieder die arme Susi…

–> Susi geht nah (ca. 10cm) am Kater vorbei. Kater dreht sich rasch um und haut zu.

Damit lässt du die Emotionen draußen und schaust dir die Situation an. Und wie könnte man diese eine Situation interpretieren? Susi hat möglicherweise den persönlichen Raum vom Kater unterschritten und wurde darauf hingewiesen. Damit dreht sich die Sichtweise komplett!

Unsere Gedanken bestimmen unser und das Leben unserer Katzen.

Es gibt natürlich sehr viel mehr zum Beobachten am Körper der Beiden. Solche Situationen mal zu filmen, hilft oft schon sehr.

Und was kannst du nun tun? Das kommt sehr auf die Situation an. Das Selbstbewusstsein einer ängstlichen scheuen Katze zu stärken ist immer ein guter Weg.

Hast du mehrere Katzen? Dann bau in deinen Alltag Spielzeiten mit deinen Katzen ein und besonders gut für das Selbstbewusstsein funktioniert Training.

Willst du mehr wissen? Komm in meinen Katzenclan!

DIE Gemeinschaft für alle die sich wirklich für Katzen interessieren! Schreibe mir gerne eine E-Mail an info@christianeschimmel.de mit dem Betreff: Katzenclan und du erhältst weitere Informationen.

Deine Katzenspezialistin

Wie gebe ich meiner Katze Medikamente

Medikamente geben – Kampf mit der Katze oder ganz einfach?

Eines der häufigsten Probleme, von denen ich höre, ist neben dem Transportieren der Katze, dass diese nun plötzlich Medikamente benötigt. Als Inhaberin eines Katzenhotels kommt dann die Frage: Also unser Paul, der hat nun Diabetes. Nehmen Sie ihn trotzdem auf? Es ist ein wenig schwierig. Oder unsere Merle bekommt so Pillen wegen ihrer Schilddrüse. Daheim geht das meist mit Leckerli, funktioniert das dann auch in der Pension?

Meine Antwort wie immer: Kommt ganz darauf an.

Ich biete unter anderem Workshops zum Klickertraining an. Und warum? Weil es so vieles einfacher macht.

Klickern? Training?

Aber das ist doch eine Katze. Die trainiert man doch nicht.

Das Training ist eine Art der Beschäftigung für die Katze, welche sehr gerne angenommen wird. Ob man nun viele Tricks kann oder sich lieber körperlich betätigt dabei, spielt keine Rolle, so lange man das Training nicht in einer Verhaltensproblematik beginnt.

Wie aber startet man? Überlege dir zuerst was dir selbst besonders liegt und als nächstes was die Vorlieben deiner Katze sind. Starte zuerst mal mit einem Plan. Schreibe dir auf was du dir als Ziel setzt und wie du dahin kommen könntest. Meist ist es ratsam sich langsam dem Ziel zu nähern und mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen, diese dann aber sicher. Ich vergleiche das ein bisschen mit Geige spielen. Training mit Katzen ist aber beileibe nicht so langwierig und schwierig zu Beginn 😉 Wenn du anfängst Geige zu lernen, musst du erstmal lernen die Geige zu halten und dann den Bogen und dieser muss dann gerade auf den Saiten gezogen werden, dann kommen wieder die Finger der linken Hand dazu, welche die Geige hält usw.. Du beginnst niemals damit Paganini zu spielen 😊

Wenn du einen Plan hast, dann übe erstmal trocken.

In welche Hand nehme ich den Klicker? Wie mache ich das mit den Leckerlis? Und worauf muss ich bei der Katze achten? Das sind erstmal viele Dinge auf einmal. So wie beim Geige spielen 😉 Wenn es ohne Katze gut funktioniert wird es spannend. Wie reagiert deine Katze? Beobachte sie gut. Am besten du lässt von Anfang an ein Video mitlaufen. Du wirst im Nachhinein am Besten beurteilen können, wenn du noch etwas ändern möchtest, an welcher Stelle nachgebessert werden kann.

Es gibt viele Möglichkeiten Medikamente zu verabreichen: In Leckerlis, im Futter, flüssig direkt, als Tablette oder Kapsel direkt oder deine Katze muss inhalieren oder bekommt Spritzen unter die Haut, vielleicht musst du daheim auch Infusionen geben.

Folgendes Vorgehen hat sich für mich am sinnvollsten gezeigt:

Etabliere einen Ort für die Medikamentengabe. Zuerst gib dort was Leckeres und verbinde es mit einem Wort: Da bist du ganz frei. Ich nutze „Medizin“. So weiß die Katze immer was als nächstes passiert. Dann überlege in welcher Form du die Medikamente geben möchtest oder musst. Wenn du inhalieren musst, gibt es weniger Ausweichmöglichkeiten als mit notwendigen Tabletten. Manche Tabletten kann man auflösen, andere gehen wiederum nicht mal geteilt. Erkundige dich bei deinem Tierarzt bitte.

Dann starte mit etwas Leckerem, sag aber vorher immer das Wort, welches du gewählt hast. Dann belohne. Auch hier ist ganz individuell wie immer, was deine Katze als Belohnung ansieht.

Musst du Blutzucker messen und Insulin spritzen, weil deine Katze Diabetes hat? Lass dir zeigen wie es geht. Das erfordert etwas mehr an Vorbereitung und Training. Das Prinzip ist aber auch hier dasselbe.

Wichtig! Die Belohnung kommt nach der vermeintlichen oder echten Medikamentengabe. So wird es dir deine Katze nicht krumm nehmen, wenn es mal nicht so gut schmeckt.

Katzen behalten sehr gerne die Kontrolle und wenn deine Katze weiß was auf sie zukommt, ist die Gabe der Medikamente kein Glücksspiel mehr.

Der Start

Wie beginnt man nun mit dem Training? Zuerst sollte deine Katze lernen dass der Klick oder ein bestimmtes Wort eine Bedeutung haben und es danach IMMER eine Belohnung gibt.

Wenn das gut klappt, dann geht es weiter mit dem Platz, an dem es Medizin gibt und am Ende kommt deine Katze angelaufen, wenn du „Medizin“ sagst und wartet auf seine Medikamente.

So läuft es im Idealfall.

Brauchst du Unterstützung?

Deine Katzenspezialistin

Christiane Schimmel

Wie finde ich eine gute Katzenverhaltensberaterin

Wie finde ich eine gute Katzenverhaltensberaterin?

Zuerst: Mach Dir bewusst was Du möchtest

  • Bist Du offen für die Naturheilkunde?
  • Welche Wege bist Du bereit zu gehen?
  • Ist Training mit Deinen Katzen ein möglicher Weg für Dich?
  • Wie stark bedrückt Dich das Problem?
  • Was bist du bereit zu investieren?

Zum Investieren möchte ich ein paar Wörter verlieren. Bei der Investition geht es nicht ausschließlich um das Geld. Es geht hauptsächlich um Deinen Willen etwas zu ändern.

Wenn Du davon ausgehst, dass ein paar Ratschläge bereits ausreichen das Leben Deiner Katze nachhaltig zu verbessern, so wirst Du nicht zufrieden aus den Beratungen gehen.

Ich habe hierüber einen Artikel geschrieben, den Du ergänzend lesen kannst. Wie schnell ist meine Katze repariert

Nun aber zu der Frage: Wie finde ich eine gute Katzenverhaltensberaterin und vor allem, welche passt zu mir.

Welcher Weg ist für DICH der Richtige?

Wenn Du zum Beispiel jemand bist der ausschließlich auf Schulmedizin schwört, dann ist die Suche nach einem Verhaltensmediziner ein guter Weg. Es gibt einige Tierärzte, die sich der Verhaltensmedizin gewidmet haben und vornehmlich Auffälligkeiten im Verhalten behandeln.

Wenn Du so gar keine Medikamente geben möchtest und der Meinung bist, das reines Training der richtige Weg für Dich ist, dann gib in die Suchfelder am Besten Filmtiertrainer ein. Es gibt in dem Bereich einige, die sich auch intensiver mit der Katze befassen.

Soll es eine Katzenverhaltensberatung sein, dann gibt es auch dort wieder mehrere Möglichkeiten und Wege. Ich spreche einfach von mir um es zu verdeutlichen.

Was mich ausmacht

Ich bin Katzenpsychologin und Tierheilpraktikerin, welche auch ihre Katzen trainiert, aber die Tierkommunikation immer mit „im Boot“ hat. Was sagt das nun über mich aus?

Erstmal nur das ich viele Ausbildungen habe 😉 Du musst mich schon kurz kennen lernen um zu merken ob das passt für Dich. Also gibt es ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Als ehemalige Krankenschwester lasse ich die Diagnostik nie aus den Augen und beziehe sehr gerne die Tierärzte mit ein. Als Tierheilpraktikerin begleite ich eine mögliche Erkrankung nach entsprechender Diagnostik mit den passenden Therapien. Im Vordergrund aber steht die Katzenpsychologie, so dass ich entweder vor Ort oder über Videoanalysen und Gespräche Deine Katze so gut wie möglich kennen lerne, um dann die passende Therapie- oder Trainingsform zu finden. Ich berate zur Wohnraumgestaltung und allem damit die Katze sich rundum wohl fühlen kann. Das Training ist aber häufig mit eingeschlossen. Die Tierkommunikation ist die perfekte Ergänzung für mich, um mögliche Ursachen herauszufinden oder mittels der systemischen Tierkommunikation Dingen auf den Grund gehen zu können, die sonst verborgen bleiben.

Wenn Du das alles möchtest, bist Du bei mir genau richtig. Du merkst schon das es sehr viel auf Deine eigene Einstellung zu den Dingen ankommt.

Überlege Dir also als erstes:

  • Was soll an Therapieformen eingeschlossen werden.
  • Welchen Methoden gegenüber bin ich aufgeschlossen.

Wenn Du dann entsprechende Katzenexperten gefunden hast, höre auf Dein Herz:

  • Wie verläuft das Kennenlerngespräch?
  • Bekommst Du nach dem Gespräch die Möglichkeit darüber nachzudenken?
  • Wie spricht Dein Gegenüber über Katzen?
  • Fühlst Du Dich mit Deinem Problem angenommen?

Dann: Schlafe drüber!

Mache Dir bewusst was für schöne Veränderungen im Zusammenleben mit Deiner Katze entstehen können, wenn Du Dich dazu entschließt Deiner Katze die Aufmerksamkeit, Zeit und auch Anstrengung zu geben die nötig sind, auch wenn die Schritte klein erscheinen und die Zeit Dir lang erscheint.

Es lohnt sich!

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Verhaltensauffälligkeiten oder wie schnell ist meine Katze repariert

1, 2, 3 Hexerei…

Obgleich ich die Tierkommunikation, mit all ihren Chancen und Ebenen sehr gerne mit einbeziehe, gibt es Ebenen die ich rein nüchtern und weltlich betrachte.

  • Du hast eine Katze die ihre Toilette nicht benutzt?
  • Deine Katzen streiten untereinander?
  • Du hättest gerne mehr Nähe, aber Deine Katze geht auf Abstand und faucht?
  • Du bist schwanger und Du verstehst nicht, warum Deine Katze sich nicht ebenso über diesen kleinen wunderbaren Menschen freuen kann?
  • Du würdest so gerne mit Deinen Katzen spazieren gehen, aber es ist ein reiner Kampf?
  • Die Fahrt zum Tierarzt stresst Deine Katze mehr als es ihrer Gesundheit zuträglich ist?
  • Deine Katze zeigt Verhaltensauffälligkeiten?

So sind Katzen nun mal?

In meinem Katzenhotel, welches ich so katzenfreundlich wie nur möglich gestalte, in dem ich auf die Wünsche der Katze individuell eingehe und auch im Vorfeld auf Wunsch mit der Katze in Kontakt trete, komme ich an meine Grenzen, wenn die Katzen bereits völlig gestresst ankommen.

Die Antwort lautet häufig: Sie mag das Autofahren nicht und wenn sie die Box schon sieht, versteckt sie sich.

Muss ich das als Katzenhalter wirklich so hinnehmen? Die Antwort lautet Nein!

Die schnelle Lösung

Wenn Du dann den Entschluss gefasst hast, das Du willst das es Deiner Katze besser geht, wie lässt sich das in eine entspannte Zukunft bringen? Reicht es denn nicht, wenn wir mal telefonieren? Oder kann ich nicht einfach einen guten Tipp geben…diesen EINEN Tipp, der all die Probleme in Luft auflösen lässt?

  • Nein, DAS geht nicht.

Es gibt diese kleinen Ratschläge, die man geben kann, wenn es um kleine Modifikationen geht, eine kleine Verbesserung noch, die es zu ergänzen gibt. Ja manchmal ist es auch „nur“ diese zweite fehlende Toilette für Deine Katze, aber Du kannst so viel mehr für Deine Katze verbessern. Und deswegen besteht die Beratung in der Katzenpsychologie, nicht nur aus einem kurzen Telefonat.

Der richtige Weg

Zuerst lernen wir uns kurz kennen und Du entscheidest mit meinen Wegweisern, welcher Weg der beste für Deine Katze und Dich ist.

Dann gilt es für mich den besten Weg zu finden Deine Katze kennen zu lernen. Hast Du das Paket genommen welches die Tierkommunikation enthält, kann ich bereits im Vorfeld einiges erfahren und Du ja vielleicht auch 😊

Dann werden wir uns unterhalten, damit ich mir über Deine Katze und allen Menschen die mit ihr wohnen ein Bild machen kann. Videomaterial ist dabei eine sehr große Hilfe.

Als nächstes geht es um die Wohnraumgestaltung und das Toilettenmanagement.

  • Warum fragst Du?

Je wohler sich die Katze fühlt, desto eher erlebst Du sie ausgeglichen und sie wird dann motivierter sein mitzumachen. Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, auch wenn ich diesen Bereich in der Beratung nicht an erster Stelle zu stehen habe. Selbstverständlich helfe ich bei der Entscheidung, welche Diagnostik sinnvoll ist.

  • Die Entscheidung selbst triffst Du.

Dann geht es daran einen Zustand zu ändern, der Dir und/oder Deiner Katze das Leben schwer macht. Die Katze lernt jeden Tag und so liegt es nahe mit modernem Training, der Katze und Dir das Leben zu erleichtern. Dieses Training, welches mit positiver Verstärkung funktioniert, läuft ganz ohne Strafen, aber dafür mit sehr viel vorausschauendem Handeln.

Bei einer Katze, welche nicht gern Auto fährt, wirst Du deutlich weiter vorne beginnen mit dem Training, anstatt sofort im Auto.

  • Lerne Deiner Katze das es lohnenswert ist ruhig zu bleiben. Sie darf auch lernen das am Ende einer Fahrt wunderbar spannende Dinge warten.

Wäre es nicht wunderbar, wenn Deine Katze Dich voller Freude im Auto begleitet?

  • Deine Katze streitet sich mit anderen Tieren im Haushalt?

Stell Dir vor Du hast Streit mit Deinem Nachbarn, würde es Dir reichen, wenn ihr EINMAL sprecht und die verschiedenen Situationen erläutert? Wäre es nicht vielmehr sinnvoller sich öfter bei einer schönen Beschäftigung zu treffen? Vielleicht in einem anderen Umfeld? Oder einfach bei etwas was ihr beide mögt und gemeinsam habt?

All das erfordert Zeit und einen langfristigen Plan. Deswegen ist es sinnvoll, eine Begleitung in Anspruch zu nehmen, die sich nicht auf 1-Stundengespräch beschränkt.

Stell Dir vor wie schön das Leben ist, wenn Deine Katzen und Du gemeinsam gesund und erfüllt zusammenlebt.

Deine Katzenspezialistin

Christiane Schimmel

 

Kind & Katze

Die Vorstellung

Wie romantisch wird es oft dargestellt. Kinder und Tiere. Sie leben in reiner Harmonie zusammen, einfach so, weil die Natur es so vorgesehen hat. Die Natur hat einiges vorgesehen, aber keinesfalls die Art und Weise in der wir heute leben und schon gar nicht unsere Tiere. Betrachten wir mal die verschiedenen Ansichten. Einige sind der Meinung es sei unumgänglich das Kinder mit Tieren aufwachsen, damit sie gesund und liebevoll heranwachsen. Andere wiederum halten ihre Kinder fern von allem Natürlichen. Du ahnst es schon. Beides sind Extreme und damit nicht meine Ansicht.

Auch beim Zusammenleben gibt es diese extremen Ansichten. Von „das findet sich schon von alleine“ bis hin zur Abgabe der Katzen. In einigen Büchern wird dann die Theorie beschrieben und was man was wie tun soll. Auch ich hatte mich als ich schwanger gewesen bin an diese Theorie gehalten. Da wir umgezogen sind, noch bevor ich schwanger war, wurde gleich eines der Zimmer als Kinderzimmer erkoren und die Katzen durften diesen Raum von Beginn an nicht betreten. Das war noch einfach. Dann versuchten wir ein Babybett mit einem Netz so zu bespannen, dass das Baby Luft bekommt und die Katzen aber nicht hineingelangen können. Dazu komme ich später nochmal. Und dann passierte das, was man eigentlich nicht machen sollte…durch starke Blutungen war ich gezwungen daheim zu liegen. Die Katzen bekamen also sehr viel mehr Zuwendung als je zuvor und die große Fallhöhe in die wenige Zeit mit Baby war vorprogrammiert.

Gesundheitliche Gefahren

Sonst sehr auf Bedacht, dass ich nicht erkranke während der Schwangerschaft, war mir aufgrund meiner Ausbildung als Tierheilpraktikerin und meinem Wissen in der Katzenpsychologie bewusst, dass die Gefahr der Toxoplasmose geringer war, als man oft zu hören bekommt. Mehr Sorge machte mir hantieren mit Fleisch und Erde. Mit Handschuhen war das aber leicht zu lösen. So reinigte ich auch die Katzentoiletten, kaum zu vermeiden, wenn man ein Katzenhotel führt 😊

Es sollte sogar noch eine taube Katze mit einziehen, aber das gelang leider nicht.

Schwangerschaft und Katze

Mein Rat: Bemuttere nicht Deine Katze, ganz besonders nicht bevor Dein Kind da ist. Deine Katze wird nicht verstehen, wenn es sich plötzlich nicht mehr um sie dreht. Da wären wir wieder bei der Vorstellung. Diese etwas verklärte Vorstellung von der mit dem Kind kuschelnden Katze. Keine Frage, das gibt es, aber nicht immer. Jeder der eine Katze hat weiß: Katzen sind Individualisten. Manche Katzen können schon nicht gut mit dem Geruch umgehen, den eine Schwangere ausströmt und andere ertragen das Gefühlschaos nicht. Wieder andere stört das alles gar nicht. Ich würde in jedem Fall vorsorgen. Umsonst ist es nie, sich mit dem Wohl der Katze auseinander zu setzen.

Vorbereitung

Was kann man nun also tun? Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Bach-Blüten gemacht und der Tierkommunikation. Jeder hatte sein eigenes Fläschchen und bekam jeden Tag ein paar Tropfen davon. Ich habe die Mischung immer wieder angepasst. Wenn man ganz besonders vorbildlich ist, trainiert man mit den Katzen und zwar besteht dies in dem Fall darin, „Babydinge“ mit Positivem zu verknüpfen. Du wickelst eine Puppe und die Katze bekommt ein paar Leckerli, wenn sie in Entfernung sitzen bleiben. Du kannst auch trainieren, dass sie das Babygeschrei nicht als bedrohlich empfinden, aber dein Kind wird anders schreien als eine Stimme aus dem Lautsprecher und somit ist damit „nur“ die oberste Spitze genommen. Meine Empfehlung ist aber trotzdem immer, die Katzen so gut wie möglich auf alles vorzubereiten.

Baby

Nun ist das Baby da. In dieser Phase, versuche gute Freunde zu motivieren, um sich zwischendurch mit den Katzen zu beschäftigen. Wenn Du vorher Deine Katzen vorbereitet hast, werden sie es auch gut verkraften, wenn sie eine zeitlang nicht so viel Aufmerksamkeit wie vorher bekommen. Wenn Du Dein Baby hältst und auf der Couch sitzt und auch noch Kraft dafür hast, könntest Du ein wenig mit einer Katzenangel spielen. So kann sich das Baby auch gleich einiges abschauen. Kinder lernen weniger durch Worte und Erklärungen, als vielmehr durch das Zusehen.

Ich hatte zu Beginn noch die Vorstellung das ich alle Katzen selbstverständlich mit in mein Bett lasse wie bisher. Nach meinem Notfallkaiserschnitt war ich aber so froh, wenn ich mal die Augen schließen konnte, dass ich einfach keine Ruhe hatte, so lange Baby und Katzen zusammen lagen. Meine Katzen haben es sehr gut hingenommen, aber ich hätte es im Nachhinein früher begonnen zu trainieren, das das Schlafzimmer eine zeitlang katzenfrei bleibt. Das Netz über dem Babybett erwies sich als vollkommen unsinnig, da die Katzen Wege hineinfanden, aber meine Tochter etwas eingesperrt darunter lag. Das entfernten wir recht rasch wieder 😉

Kinder

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger wird das Miteinander von Katze und Kind. Ich habe niemals meine Katzen alleine mit dem Baby gelassen, vor allem als es angefangen hat zu krabbeln und zu greifen. Machen die Katzen schlechte Erfahrungen mit dem Baby, werden sie das nicht vergessen und umgekehrt ebenso. Besonders wichtig sind an dieser Stelle die Ausweichmöglichkeiten der Katzen. Alles was sonst auch wichtig ist, wird hier nochmal mehr in den Vordergrund gerückt.

Inzwischen hat meine Tochter ihr Zimmer den Katzen geöffnet, was mich sehr gefreut hat. Diese Entscheidung hatte ich ganz ihr überlassen und nun nutzen die Katzen es gerne als Rückzugsgebiet tagsüber.

Mit einiger Vorbereitung und trotz nicht ganz idealen Bedingungen lebe ich mit meiner Tochter und 7 Katzen in einem Haus glücklich zusammen und zuerst wird nach dem Kindergarten die geliebte Gismo begrüßt 😊

 

Wer mehr von mir lesen möchte findet hier meine veröffentlichen Artikel oder kommt einfach in meine facebook Gruppe.

Deine Katzenspezialistin 

Brauchst Du Hilfe im Zusammenleben mit Deiner Katze? Dann sprich mich einfach an 🙂