Tiergestützte Therapie mit Katzen

Pflück dir ein Stück Katzenglück

Sanft reibt sie ihr Köpfchen am Bein, schmiegt sich einfühlsam an und wenn die Katze zu schnurren beginnt, sobald die Hand über das weiche Fell streichelt, geht dem Menschen das Herz auf.

Katzen sind sensible, sanftmütige Geschöpfe und haben feine Antennen für die Gemütsverfassung von uns Menschen. Intuitiv gelingt ihnen, was wir mit unserem zivilisierten Verhalten und rationalen Handeln oft nicht schaffen: Sie durchdringen Ängste und Blockaden und schenken bedürftigen Menschen Trost, emotionale Ausgeglichenheit und innere Balance.

Was genau bedeutet „tiergestützte Therapie“?

Ganz allgemein bezeichnet „tiergestützte Therapie“ alle therapeutischen Maßnahmen, bei denen Tiere – natürlich unter Berücksichtigung des Tierwohls – am Therapieprozess beteiligt sind und dafür sorgen, dass es den Menschen besser geht. Damit ist nicht nur das subjektive Wohlbefinden gemeint, auch körperliche, geistige und seelische Zustände können durch die tiergestützte Therapie gezielt verbessert werden.

Dafür haben die eingesetzten Therapietiere gemeinsam mit ihren Bezugspersonen eine spezielle Ausbildung durchlaufen und bilden ein professionelles Therapie-Team. In den meisten Fällen sind es Hunde, die zu Therapietieren ausgebildet werden, aber auch andere Tiere können für die tiergestützte Therapie eingesetzt werden, z. B. Pferde, Lamas, Delfine – und natürlich auch Katzen.

Bei mir darfst du dich auf meine drei Kater Balduin, Darwin und Azrael freuen, die an meiner Seite als einfühlsame Schmusetherapeuten auftreten.
Gemeinsam bilden wir das Therapie-Begleitkatzen-Team.

Wo wird die tiergestützte Therapie eingesetzt?

Die Einsatzmöglichkeiten für diese alternativmedizinische Behandlungsform sind ungemein vielfältig und facettenreich. An Kindergärten und Schulen helfen Therapietiere den Kindern, die Freude am Umgang mit Tieren kennenzulernen und dabei Ängste und Stress abzubauen. Als behutsame Seelenöffner bringen sie an Seniorenheimen Lebensfreude in die Herzen der Bewohner. Aber auch als unterstützende Begleitung bei Therapien, Rehabilitations- oder Förderprogrammen, als Praxistier oder bei Hausbesuchen in Privathaushalten können Therapietiere einen wertvollen Beitrag leisten.
Denn die Begegnung und Interaktion mit Tieren tut Menschen einfach gut.

Mein Therapie-Begleitkatzen-Team: Von der Idee zur Herzensmission

Während meiner Zeit als Krankenschwester auf der Intensivstation habe ich mich oft nach einer Möglichkeit gesehnt, meinen Patienten über die Pflege und medizinische Betreuung hinaus etwas Gutes tun zu können, ihnen eine Freude zu machen, die sie für einige Momente wieder glücklich sein lässt. Als ich dann von den Möglichkeiten der tiergestützten Therapie erfuhr, hatte ich sofort die Idee, zusammen mit meinen Katzen ein Therapie-Begleit-Team aufzubauen.

Um dieses Ziel zu verwirklichen, brauchten wir eine passende Ausbildung. Da mir neben der theoretischen Unterweisung auch eine praxisbezogene Schulung mit einem zielgerichteten Training meiner Katzen besonders wichtig war, meldete ich mich mit meinen drei jungen Katern für das Wunjo-Projekt an. Dazu holte ich mir von Anfang an professionelle Unterstützung bei der Filmtiertrainerin Anja Ballwieser.

Uns erwartete ein wirklich spannendes, vielseitiges Ausbildungsjahr. Neben Autofahrtraining, Boxentraining und Nicht-in-die-Hand-beiß-Training mit Leckerlis standen am Anfang auch die Gewöhnung an fremde Gerüche und Geräusche, ungewohnte Umgebungen und die Katzengeschirre auf dem Programm. Da die Ausbildung vor allem auf Hunde und ihr spezifisches Verhalten ausgelegt war, musste ich das Wissen über Katzen selbst mitbringen. Zum Glück bin ich ausgebildete Katzenpsychologin – das war also kein Problem.

Die Praxiseinsätze in Seniorenheimen und neurologischen Rehabilitationseinrichtungen habe ich als unglaublich wertvoll und bereichernd empfunden. Selbstverständlich war mir der Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen aus meinem Beruf als Krankenschwester bestens bekannt, doch nun konnte ich all dies aus einer neuen Perspektive erleben und mich mit meinen Katzen aktiv um das emotionale Wohlbefinden und die Lebensfreude der Bewohner kümmern.
Meine Therapie-Begleitkatzen bei ihrer Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie die Menschen durch den Umgang mit meinen aufgeweckten Samtpfoten strahlen und regelrecht aufblühen, machte mich einfach glücklich.
Da wusste ich: Die tiergestützte Therapie mit Katzen ist für mich eine Herzensmission.

Darf ich vorstellen: Meine Begleitkatzen Darwin, Azrael und Balduin

Wie alle Katzen, haben auch meine drei pelzigen Therapeuten Balduin, Darwin und Azrael ihre eigenen, ganz besonderen Persönlichkeiten und Charaktereigenschaften. Damit du dir einen Eindruck machen kannst, stelle ich sie dir gleich einmal vor:

Darwin:
Als wunderschöner Deutscher Langhaarkater genießt es Darwin, die Blicke auf sich zu ziehen. Gern legt er sich in den Arm oder auf den Schoß und spürt ganz genau, wie er sich platzieren muss, um den Menschen wohltuende Nähe zu schenken. Für die Zuneigung, die man ihm entgegenbringt, bedankt er sich ausgiebig mit liebevollem Schnurren.

Balduin:
Der sanfte Balduin sucht sich gern aus, an welchen Tagen er bei der tiergestützten Therapie dabei sein möchte. Er ist sehr sensibel und versteht es besonders gut, traurigen Gemütern durch anschmiegsame Gesten Trost zu spenden und mit seinem tiefgründigen Blick seine Anteilnahme auszudrücken.

Azrael:
Komm her, komm her und spiel mit mir! Azrael liebt es, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Für ihn kann es gar nicht aufregend und trubelig genug sein. Wenn man ihm seine Aufmerksamkeit schenkt, zeigt er liebend gern alle Tricks, die er so auf Lager hat und beweist, was für ein unermüdlicher Spielangel-Jäger er ist.

Für wen ist die tiergestützte Therapie mit Katzen besonders geeignet?

Im Prinzip profitieren alle Menschen, die Katzen mögen, vom heilsamen Zusammensein mit meinen Therapiekatern. Neben Seniorenheimen, Rehabilitationseinrichtungen, Kindergärten und Schulen können wir auch Privathaushalte regelmäßig besuchen. Da ich in Haimhausen bei München lebe, spielt natürlich auch die Nähe zu meinem Wohnort eine Rolle. Größere Entfernungen sind für uns alle schwieriger zu bewältigen und daher nicht so häufig zu realisieren wie kleinere Distanzen.

Was erwartet dich bei der tiergestützten Therapie mit meinen Begleitkatzen?

Als Therapie-Begleitkatzen-Team kommen wir immer im Dreier-Gespann zum Einsatzort: zwei Katzen und ich.
Zuerst dürfen die beiden die Umgebung etwas erschnüffeln und sichten, um Sicherheit zu gewinnen. Danach richten wir uns gerne ganz nach deinen Wünschen. Mit Azrael kannst du wunderbar spielen oder dir „seine“ kleinen Tricks zeigen lassen. Gerne setze ich mich auch zusammen mit Darwin oder Balduin neben dich, sodass ihr euch langsam kennenlernen und „beschnuppern“ könnt. Wenn es für euch beide passt, gibt es dann etwas Kuschelpower mit Streicheleinheiten und ganz viel Schnurren.

Mein Herzenswunsch ist es, all den Menschen, die mit Katzen wunderbare Erlebnisse verbinden, aber selbst keine Tiere mehr halten können, ein Stück Katzenglück zukommen zu lassen. Gemeinsam mit Darwin, Balduin und Azrael möchte ich Lebensfreude in die Herzen bedürftiger Zweibeiner tragen und dazu beitragen, dass leidende Menschen für einen Augenblick ihren Schmerz vergessen können, traurige Seelen wieder lächeln und sich ängstliche oder blockierte Gemüter neu öffnen und wieder aus sich herausgehen.

Wenn auch du dir ein Stück Katzenglück pflücken möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular. Ich melde mich dann bei dir und erzähle dir mehr.