Mein Mitgliederbereich der Katzenclan

Warum ich einen Mitgliederbereich gegründet habe

Ich gebe dir hier mal einen kleinen Einblick in die Gründung des Katzenclans. In meiner Selbstständigkeit, welche 2012 vorerst nebenberuflich gestartet ist, habe ich einiges getestet.

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass, so sehr mein eigenes Wissen über die Katzen stieg, ich mehr und mehr erkannte, dass noch sehr viele Mythen und „altes Wissen“ über die Katzen kursieren. Ich merkte, dass genau da der Ansatzpunkt war, um das Leben der Katzen zu verbessern. Denn wie ich inzwischen weiß, ist es das, was für mich bestimmt ist in diesem Leben.

Die Idee meines Mitgliederbereiches entwickelte sich nach und nach. Nachdem ich einige Jahre Beratungserfahrung gesammelt hatte, fiel mir mehr und mehr auf, dass es letztendlich doch ähnliche Fragen waren, die mir gestellt wurden, welche ich in persönlichen Gesprächen beantwortete. Und ich fragte mich, ob ich nicht einen besseren Weg finden könnte, mehr Menschen auf einmal zu erreichen.

Zuerst kam ein Online-Kurs

Mein erster Gedanke war kein Mitgliederbereich, sondern erstmal die Frage, wie ich meine Kurse, die ich vor Ort gegeben hatte, auch online anbieten kann. Und so nahm der Kampf mit Technik und Marketing seinen Lauf. Als ich feststellen durfte dass sowohl Kurse, als auch Online-Seminare funktionierten, war also die Idee vom Mitgliederbereich „geboren“, denn wohin sollten meine Aufzeichnungen denn sonst „wandern“. Die Idee dahinter: Egal welches Problem: In meinem Mitgliederbereich würde es zu jedem Thema etwas geben. Und so ist es inzwischen!

Der Start des Katzenclans

Meine erste Einladung startete mit meiner Transportkorb-Challenge. Eine Challenge ist eine Herausforderung, bei der Experten kostenlos helfen.

In diesem Fall: Wie meine Katze dazu bringen, dass sie gerne in den Transportkorb steigt und dann auch noch gerne im Auto unterwegs ist. Weitere Einladungen von mir folgten nach jedem Online-Seminar.

Neben der Möglichkeit kostenlos bei den Online-Seminaren dabei zu sein, Zugriff auf alle Aufzeichnungen zu haben, solange man im Katzenclan ist, gab es wöchentliche Sprechstunden. Was ich bei dieser Art der Einladungen unterschätzt hatte, war die Zeit, welche ich für das Vermarkten aufbringen musste.

Faktor Zeit

Was ich eigentlich sparen wollte, wurde meine Hürde: Zeit. Um kurz vorzuspulen: Jetzt habe ich mittlerweile verstanden, dass ein Mitgliederbereich etwas Lebendiges ist, etwas was sich ändert im Laufe der Zeit, mit den Mitgliedern und den eigenen Ansprüchen. Nachdem ich eine Zeitlang monatlich ein anderes Seminar oder einen Workshop gegeben hatte, baute ich mehr und mehr aus, um letztendlich festzustellen, dass dies über meine Kapazitäten geht. Was mir aber auch gezeigt hat, wie großartig ich selbst diese Art der Weitergabe von Wissen finde und was ich bei Mitgliederbereichen aller Art einfach so besonders finde: die Begleitung!

Man lernt sich kennen und damit ist Hilfe auch deutlich besser möglich! Meine wichtigste Erkenntnis daraus: Fragen stellen zu können, Expertenantworten zu erhalten, Zuspruch zu finden, Gleichgesinnte um sich zu wissen…all das ist mehr wert als das reine Anhäufen von Wissen. Der Katzenclan ist damit das Herzstück dessen, was ich mache. ICH stecke im Katzenclan, sehr viel persönlicher und direkter als bei allen anderen Beratungsformen, die ich anbiete. Es gibt in meinem Mitgliederbereich einfach von allem etwas von mir.

Ich hatte zwar keinen Urlaub in dem bereits (aktuell) seit 1,5-jährigem Bestehen vom Katzenclan, aber ich musste umziehen. Zwangsweise gab es also eine kleine Pause. Im Mitgliederbereich konnte ich weiterhin Fragen beantworten, aber live war zwischendurch etwas schwierig, also habe ich vor dem Umzug mehr angeboten, damit meinen Mitgliedern nicht langweilig werden würde. Diese kleine Sommerpause tat uns allen gut!

Meine Gedanken

Egal welches Thema du für dich hast und eventuell überlegst, selbst einen Mitgliederbereich zu gründen, mach dir vorher einen Plan! Überlege dir, welche Art Mitgliederbereich es sein soll, wie viel Zeit du dafür erübrigen kannst und bedenke dabei: es ist Arbeit, viel Arbeit und es kostet Zeit, mehr Zeit als du denkst. Du brauchst eine gehörige Portion technisches Knowhow! Du solltest dich gut selbst vermarkten können und eine gewisse Struktur in deiner Arbeit ist von großem Vorteil.

Ich würde es immer wieder machen. Es ist großartig! Es ist lebendig! Du lernst Menschen intensiver kennen. Du kannst auf diese Art wunderbar helfen!

Und wenn du Hilfe brauchst, kann ich dir für die Technik unbedingt den Technik-Mentor Frank Katzer empfehlen und für deine Struktur Claudia Kauscheder. Selbstverständlich haben beide Mitgliederbereiche 🙂

Dieser Blogbeitrag entstand aufgrund der Blog-Parade von Claudia Kauscheder.

Unsauberkeit – Deine Katze pinkelt in die Wohnung? Das kannst du tun.

Du findest immer wieder kleine Mengen Urin auf dem Boden verteilt?

Deine Katze hat auf das Sofa gemacht?

Deine Katze benutzt einfach das Katzenklo nicht?

Du hast das Gefühl, es riecht alles nur noch nach Urin und du traust dich schon keine Gäste mehr einzuladen?

Du bist damit nicht allein.

Der Boden ist ruiniert, neue Möbel müssen her. Deine Katze hat nicht nur aufs Sofa, sondern auch in die Zimmerecke gepinkelt… Gegen dieses Verhalten kannst du etwas tun. Aber natürlich müssen wir immer auf die Gesamtsituation schauen. Denn jede Katze ist anders. Ich zeige dir im Artikel, wie du vorgehen kannst, damit deine Katze zukünftig ihr Katzenklo benutzt.

Katzen machen das aus Trotz?

Nein, machen sie nicht. Du hast manchmal das Gefühl, deine Katze will dich ärgern? Ich kenne dieses Gefühl!

Aber: Deine Katze ist nicht dein Gegner und sie will dich nicht ärgern. Wenn sie sich nicht so verhält, wie du es dir wünschst, dann gibt es sicher Gründe dafür. Keine Katze setzt sich hin, denkt über unsere Fehltritte nach und überlegt sich dann, wie sie uns am besten ärgern könnte. Das ist ein eher seltsamer Gedanke, oder?! Klar ist: Das Markieren mit Harn ist für unsere Katzen ein ganz normales Kommunikationsmittel. Katzen sind pragmatisch. Sie haben gelernt, dass wir mögen, wenn sie Toiletten benutzen. Wenn diese aber nicht ideal oder andere Probleme vorhanden sind, wissen sie sich nicht anders zu helfen.

Das sind die Unterschiede von Unsauberkeit und Harnmarkieren bei Katzen

Es ist hilfreich zu wissen, ob deine Katze unsauber ist oder harnmarkiert, um zu wissen, wie man weiter vorgeht. Beobachte deine Katze gut. Aber Achtung: Einige Katzen mischen auch diese Verhaltensweisen.

Hier findest du die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:

Unsauberkeit:

  • Oft vorzufinden in der Nähe des Katzenklos.
  • Oft dieselbe Menge an Urin, die die Katze auch in einer Katzentoilette hinterlassen hätte.
  • Die Katzen haben meist dieselbe Haltung, -wie bei einem üblichen Toilettengang (häufig halbsitzend).

Harnmarkieren:

  • Oft vorzufinden in der Senkrechten (zum Beispiel an Wänden).
  • Oft kleinere Mengen Urin.
  • Die Katzen stehen meist mit hoch erhobenem Schwanz, der oft dabei zittert. Die Katzen spritzen den Urin meist so hoch wie möglich.

So erkennst du Unsauberkeit bei der Katze

Die Ursache von Unsauberkeit kann sein:

  • Körperliche Ursachen, allen voran Schmerz.
  • Hoher Stresslevel aus Sicht deiner Katze.
  • Streitereien in deiner Katzengruppe.
  • Die Katzentoilette ist nicht geeignet und/oder steht am falschen Ort (zum Beispiel neben der rumpelnden Waschmaschine).
  • Das Katzenstreu ist nicht das bevorzugte deiner Katze.

Oft höre ich: „Aber dieses Katzenstreu hatte sie schon immer! Warum sollte sie es jetzt nicht mehr mögen. „

Meine Antwort: Vielleicht hat die Katze es so akzeptiert, weil es keine Alternative gab. Und nun kam noch irgendetwas anderes Störendes hinzu oder sie mag es eben jetzt nicht mehr. Manchmal ist es tatsächlich so einfach: Wir mögen in unserem Leben auch nicht alles gleich gern. Und schon gar nicht unser ganzes Leben lang.

Anzeichen für Harnmarkieren – darauf musst du achten

Hast du mehrere Katzen, ist das Markieren mit Harn häufiger zu finden. In der Natur kommunizieren die Katzen ganz selbstverständlich darüber. Daher auch so hoch wie möglich. Wer höher kommt, wirkt größer auf die anderen 😉 Aber auch hier können körperliche Probleme zugrunde liegen.

Es ist im Übrigen nicht ungewöhnlich, wenn Katzen auch in ihren vollgepinkelten Schlafplätzen liegen. Urin löst bei Katzen keine Abscheu aus.

Deine Katze pinkelt auf deine Möbel? Diese Faktoren können dahinterstecken

Zuallererst solltest du körperliche Ursachen ausschließen, wenn deine Katze nicht ins Katzenklo pinkelt. Aber dieses Verhalten kann auch andere Ursachen haben.

  1. Schmerz
  2. Krankheiten
  3. Probleme mit den anderen Katzen
  4. Toilettenmanagement

1. Schmerz zeigen Katzen uns meist erst, wenn es wirklich schlimm ist. Schule dein Auge, um kleinste Veränderungen im Verhalten deiner Katze erkennen zu können. Hauptursache für Schmerz sind die Zähne. Lass also ein Dentalröntgen machen, um Schmerzen im Zahnbereich auszuschließen. Nur von außen betrachtet siehst du leider nicht, ob Probleme vorliegen.

2. Krankheiten gibt es viele. Um aber akute Erkrankungen auszuschließen, rate ich zu einem großen Blutbild mit Organprofil. Besonders wichtig, wenn es um die Unsauberkeit geht: Lass den Urin untersuchen, um eine Blasenentzündung auszuschließen.

Es können aber auch andere schmerzhafte Erkrankungen zu Unsauberkeit führen. Einen besonders hartnäckigen Fall hatte ich vor Jahren, bei dem erst spät eine Bauchspeicheldrüsenentzündung festgestellt wurde. Diese Entzündungen sind besonders schmerzhaft. Nachdem die Behandlung eingeleitet wurde, hörte die Unsauberkeit sofort auf.

3. Probleme mit den anderen Katzen sind häufig die Ursache beim Harnmarkieren. Es ist also ein Problem, das häufig in einem Haushalt mit mehreren Katzen vorkommt. Selbst in einer sehr harmonischen Gruppe, kann es zu Konflikten kommen und die können zu Harnmarkieren und Unsauberkeit bei Katzen führen.

„Der Klassiker“ ist die lauernde Katze, die die andere Katze entweder gar nicht auf das Klo lässt oder die danach beginnt, sie zu jagen. Beides führt dazu, dass die Katze bald nicht mehr auf die Toilette gehen mag und sich geschütztere Orte sucht.

4. Toilettenmanagement bedeutet, es deiner Katze so perfekt wie möglich zu gestalten, wenn sie auf Toilette muss.

Dazu gehört auch, dass deine Katze beim Klogang ungestört sein kann.

Wie du das perfekte Katzenklo gestaltest, folgt im nächsten Abschnitt.

Dieses Katzenklo macht Katzen froh

  • Größe: Das Katzenklo sollte eine angemessene Größe haben, je nach Größe deiner Katze. Sie sollte sich darin umdrehen können, um ihrem natürlichen Verhalten beim Klogang nachkommen zu können. Das Katzenklo sollte mindestens 70×50 Zentimeter groß sein. Ein zu großes Katzenklo, gibt es fast nicht. Mein Tipp: Schau mal im schwedischen Möbelhaus.
  • Standort: Viele Katzen mögen es ruhig, aber nicht zu weit weg vom Alltagsgeschehen. Der Keller ist also nicht der beste Ort für ein Katzenklo. Du hast mehrere Etagen? Dann richte auf jeder Etage eine Toilette ein, wenn das möglich ist. Und zwar weit entfernt von Futter, Wasser und lauten Geräuschen.
  • Katzenstreu: Da hat jede Katze so ihre individuellen Vorlieben. Beliebt sind klumpende sandähnliche, nicht riechende Streu. Teste es, indem du mehrere Katzenklos mit verschiedener Streu aufstellst. Sie wird „ihr“ Katzenstreu bevorzugt nutzen.
  • Art: Die meisten Katzen bevorzugen offene Klos. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Richte dich nach den Vorlieben deiner Katze, nicht nach deinen eigenen. Dann hast du auf längere Sicht gesehen, auch selbst mehr davon 😉 Tipp: Nimm als Erstmaßnahme bei einem Haubenklo mal den Deckel weg und stelle verschiedene Katzenklos auf um zu beobachten wo deine Katze hingeht.
  • Anzahl: Du solltest immer ein Katzenklo mehr haben, als Katzen im Haushalt leben. Beachte dabei, dass Katzen gerne Urin und Kot getrennt hinterlassen.
  • Sauberkeit: Sehr wichtig ist natürlich, dass das Katzenklo sauber ist. Die Klumpen entfernst du mindestens zweimal am Tag und reinigst das Klo regelmäßig komplett. Das geht einfach mit heißem Wasser.
  • Reinigung: Wichtig! Nimm niemals Essig, weder zum Säubern noch zum Putzen. Der Geruch ist für Katzen sehr unangenehm. Es kann also sein, dass die Katzen ihren Urin darüber verteilen, um den fiesen Geruch zu überdecken. Dann hast du das Gegenteil von dem erreicht, was du wolltest. Oder aber sie benutzen die Toilette gar nicht mehr, da der Geruch zu scharf in die empfindliche Katzen-Nase steigt. Besser: Neutrale Reiniger wie zum Beispiel dieser: *Enzymreiniger, wie Biodor*.

Am Ende noch ein Rat von mir: Gestalte das Katzenklo so, dass es für deine Katze ein wahrer Genuss ist dorthin zu gehen. Gib dich nicht damit zufrieden, wenn deine Katze das Katzenklo zwar benutzt, aber eher darum, weil sie keine Alternative hat. Das ist der Unterschied von Dixie-Klo zu einer wahren Luxus-Toilette.

Du brauchst weitere Hilfe zu dem Thema? Vertiefe dein Wissen zu diesem Thema: (hier klicken zum Online-Seminar Unsauberkeit und Harnmarkieren)

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Mit Katzen auf Reisen – So kann es klappen

Du bist gerne unterwegs und liebst Katzen! Die erste Überlegung für dich: Passt das? Was möchtest du unterwegs machen. Wie oft bist du unterwegs. Wo bist du unterwegs.

Ich selbst bin tatsächlich quasi nie woanders. Ich liebe es daheim mit meinen Katzen, aber da sind wir Menschen ja alle verschieden.

Wie geht das nun also mit Katzen unterwegs zu sein. Tatsächlich kannst du deine Katze von klein auf daran gewöhnen. Aber fangen wir von vorne an.

Anhand meiner Kriterien kannst du auch überprüfen, ob das Reisen mit deinen bereits bei dir lebenden Katzen möglich ist.

Mit wie vielen Katzen du reisen kannst

Zwei Katzen sind dir nicht genug? Dann könnte es schwieriger werden. Ich rate dir zu nicht mehr als zwei Katzen, wenn du mit ihnen unterwegs sein möchtest.

Du fragst dich sicher, ob es bestimmte Rassen gibt, die sich besonders gut eignen. Meine Antwort: Das lässt sich nicht pauschalisieren. Katzen sind mehr auf die Schönheit, denn auf den Charakter gezüchtet worden. Es gibt aber durchaus Rassen, welche sich zumindest weniger gut eignen. Da wären wir dann bei den großen Katzenrassen. Du solltest dran denken, dass du mit ihnen auch mal im Transportkorb unterwegs sein wirst und die großen Rassen nehmen nun mal einfach mehr Platz ein. Bei der Wahl meiner Katzen in der tiergestützten Therapie, habe ich diesen Punkt auch mit beachtet und sehr gut daran getan.

Der Charakter ist entscheidend

Hier wird es nun knifflig. Es ist an dieser Stelle tatsächlich einfacher, wenn deine Katzen von Klein auf an das Reisen gewöhnt sind. Aber der Charakter zeigt sich nicht immer gleich.

Katzen zeigen im Alter von circa einem Jahr bzw. nach der Pubertät nochmal eine Änderung in ihrem Verhalten. Wenn sich dann herausstellt, dass deine Katzen doch nicht gerne unterwegs sind, kann das ein großes Hindernis werden. Wie also aussuchen. An dieser Stelle ist es einfacher du kennst die Eltern. Wenn die Elterntiere nicht sozialisiert sind und wenig Kontakt zu Menschen hatten, ist das durchaus genetisch in deinen Katzen wiederzufinden. Also wäre es gut, sie sind den Menschen verbunden. Die kleinen Kätzchen sollten dann nicht nur gut in der Katzengruppe, sondern vor allem auch auf Menschen sozialisiert werden. Eine gewisse Unerschrockenheit ist sicher von Vorteil, aber zu neugierig ist dann auch wieder nicht gut. Auf keinen Fall sollte die Katze scheu und ängstlich sein.

Wie gewöhnst du deine Katzen an das Reisen

Zuerst lässt du die Katzen sich bei dir eingewöhnen, wie du es ansonsten auch machen würdest. Erst wenn sie sich wirklich wohl fühlen und angekommen sind, geht es ans Training und die Gewöhnung. Zu Training lies gerne hier noch zusätzlich: Das passiert, wenn du regelmäßig mit deiner Katze trainierst.

Freigänger ja oder nein

Ich selbst bin ein großer Freund von gesichertem Freigang. Was ist nun am besten, für dein Vorhaben mit Katzen unterwegs zu sein? Es liegt ganz an dem Charakter deiner Katze, deinem eigenen und deiner Wohnungs-Umgebung. Meine persönliche Meinung dazu: Mit Freigängern könnte es etwas schwieriger werden, da sie gewohnt sind frei herumzustreifen, was nicht überall möglich sein wird. Katzen sind die Meister des Aufzeigens von Ausnahmen, also ist das keinesfalls ein Ausschlusskriterium.

Völlig egal wie du dich entscheidest, starte, sobald es geht, mit der Gewöhnung an verschiedene Dinge wie: Transportkorb, Autofahrten, damit verbunden, dass deine Katzen easy ein Katzengeschirr tragen und sehr wichtig: Rückruf! Deine Katzen sollten auf ein bestimmtes Signal zu dir kommen, egal ob du sie rufst oder ein anderes Signal wählst.

Alles Weitere solltest du natürlich auch trainieren, damit du auch in der Fremde zu einem Tierarzt kannst, wenn es notwendig ist oder mal selbst einen Verband anlegen. Damit du das Training von Grund auf lernst, komm doch in den Katzenclan. Da hast du nicht nur meinen Kurs: Katzentraining mit dem Clicker in Theorie und Praxis , sondern wirst von mir begleitet, auch auf Reisen. (hier klicken)

Wie du mit Katzen unterwegs sein kannst

Die nächste Überlegung ist, WIE du unterwegs sein möchtest. Ganz abraten möchte ich dir vom Fliegen. Entweder deine Katzen müssen zusammen mit anderen in einer Box im Dunkeln und Kalten im Bauch vom Flugzeug mitfliegen oder du musst sie in eine recht kleine Box stecken, damit du sie mit an dein Fußende stellen kannst und das ist weder sehr bequem für dich noch für sie und auch am Flughafen selbst macht das nicht so richtig Spaß. Bei zwei Katzen muss du dann auch zwingend zu zweit sein, damit das geht.

Ich hatte das mal mit Schokie, einer meiner Katzen, welche leider inzwischen nicht mehr lebt. Von Hamburg aus wurde ich angefragt, ob ich sie nicht zu mir nehmen könnte. Ich hatte beruflich in Berlin zu tun und am Flughafen wurde sie mir dann übergeben. Ich musste dann noch was unterschreiben, dass sie ungefährlich ist und zahlen und stand plötzlich vor der Wahl umzudrehen oder sie aus der Box nehmen zu müssen…sie kannte mich ja damals noch nicht…weil die Transportbox durch den Scanner muss…ohne Katze… Es ist laut, ich war aufgeregt, es ging gut, aber freiwillig würde ich das nicht nochmal so machen.

Wie also dann? Auto oder Wohnmobil. Ich möchte vorwiegend auf das Wohnmobil eingehen, da ich das die beste Variante finde für eine Reise mit Katze.

Selbstverständlich kannst du auch mit dem Auto deine Reiseziele anfahren. Dazu ist es wichtig zu wissen, welche Hotels oder Bungalows dies gestatten. Ansonsten sind die folgenden Überlegungen ähnlich.

Wohnmobil mit Katzenklappe

Wenn du dir ein Wohnmobil leihst, hast du natürlich keine eingebaute Katzenklappe 😉 Anders sieht es aus, wenn du dir selbst eins zulegst. Das kannst du dann ganz nach deinen Bedürfnissen einrichten. Wenn du Hilfe brauchst bei der Auswahl, kann ich dir Katja Hein (www.hin-fahren.de) empfehlen.

Wenn du im Sommer unterwegs bist

In den heißen Monaten kann es im stehenden Fahrzeug ganz schön warm werden, also solltest du bereits vorher einen Plan haben, wie du für Kühle sorgen kannst. Das geht zum Beispiel mit nassen Handtüchern auf einem Wäscheständer. Das ist mal so die einfachste Variante. Natürlich ist ein Schattenplatz von großem Vorteil! Bedenke, dass die Klimaanlage im Wohnmobil nur am Strom funktioniert und diesen gibt es nicht an allen Stellplätzen.

Bist du im Winter unterwegs? Tja dann kann es ganz schön, wer hätte das gedacht, kalt werden. Diese Variante finde ich einfacher zu lösen, da es viele Möglichkeiten der Wärmeerzeugung gibt. Eine Standheizung ist dabei natürlich sinnvoll und nimm dir auch Wärmematten für Tiere mit, zum *Beispiel so eine: Hier klicken.*

Woran du noch denken solltest

Du brauchst ein Katzenklo. Ich empfehle dir dabei eine entsprechende Kiste wie diese (hier klicken). Dabei hast du den Vorteil, dass du sie mit einem Deckel verschließen kannst, wenn du fährst.

Halte unterwegs für Trink-und Fresspausen an. Ich empfehle für die Fahrt * diese Kennel. * Du kannst sie festschnallen und bei einem Unfall fliegt dir deine Katze nicht um die Ohren * (hier klicken.)* Bei der Fahrt musst du deine Katzen unbedingt sicher verwahren. Auch die Lösung mit Geschirr und angegurtet, wäre mir für eine Wohnmobilfahrt zu unsicher. Stell dir die Wucht vor bei einem Aufprall. Die Kennel gibt es in verschiedenen Größen, aber damit sie nicht zu sehr hin-und her rutschen, würde ich zu der kleinsten Variante tendieren, aber auch hier kommt es auf deine Katze an. Mein sibirischer Kater, bevorzugt eine Nummer größer.

Katzen entspannt im Transportkorb

Rein oder raus? Wo bleibt die Katze nach der Ankunft

Hier kommt dir jetzt dein Katzengeschirrtraining zugute. Bedenke aber! Erkundige dich sehr gut über die länderspezifischen Vorschriften, wenn du vorhast außerhalb von Deutschland zu reisen. Es gibt Länder in deren Tierschutzgesetz verankert ist, dass du deine Katze nicht an eine Leine nehmen darfst.

Was es noch in den verschiedenen Ländern zu beachten gilt

Es gibt verschiedene Ein- und Ausreisebestimmungen. Da wäre ich sehr genau bei der Recherche, da es ansonsten passieren kann, dass dir deine Katzen an der Grenze abgenommen werden und dann in Quarantäne müssen. Und das will nun wirklich niemand. Wenn du im Ausland unterwegs bist, dann benötigst du zusätzlich einen Europäischen Heimtierausweis. In diesem steht folgendes:

  • Deine Adresse und optional ein Foto deiner Katze
  • Name, Rasse und Geschlecht deiner Katze mit Geburtsdatum, sowie weiteren Merkmalen wie Farbe und Zeichnung
  • Wichtig Deine Katze muss zwingend einen Mikrochip haben. Dieser wird angegeben mit Nummer, Datum der Implantation und der Implantationsstelle
  • Die Tollwut-Impfung (und auch weitere falls vorhanden) müssen mit Impfdatum und Gültigkeit von einem Tierarzt dokumentiert worden sein
  • Sollte ein Land weitere Untersuchungen vorschreiben, sind diese ebenfalls von einem Tierarzt dort einzutragen

Kommen wir nun zu dem vielleicht wichtigsten Punkt.

Wo halten sich deine Katzen auf

Auch das passt du bitte dem Charakter deiner Katze an. Wenn du ein eigenes Wohnmobil hast, dann ist es natürlich gut, wenn deine Katzen sich dort immer mal wieder aufhalten können. Du wirst auf verschiedene Situationen vorbereitet sein müssen. Wie viel Platz hast du am Ankunftsort? Sind dort eventuell auch Hunde?

Frag unbedingt vorher bei dem jeweiligen Wohnmobilstellplatz an, ob dein Vorhaben umsetzbar ist.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

  • Deine Katzen sind so eng mit dir, dass sie grundsätzlich in deiner Nähe bleiben. Dann trainiere und teste das vorher ausgiebig, indem du immer wieder an fremde Orte fährst und den Rückruf auch unter Ablenkung (Hunde, Lautstärke) trainierst. Dann brauchst du weder Leine noch andere Vorrichtungen. Alle Tiere reagieren aber durchaus mal schreckhaft, daher wäre das nicht die Variante, die ich empfehle.
  • Deine Katzen sind an Katzengeschirr und Leine gewohnt. Super! Wenn das in diesem Land erlaubt ist, dann kannst du deine Katzen auf Ausflüge mitnehmen. Das empfehle ich aber eher für Ausflüge an Orte in der Natur und wenn du es nicht sonderlich eilig hast. Katzen an der Leine sind eher Steher als Geher. Du kannst sie auch im Rucksack mitnehmen und immer mal wieder rausnehmen und umschauen lassen. * Das hier ist eine Variante des Rucksacks: Hier klicken.* Teste unbedingt welche Größe deine Katzen brauchen. Bist du zu zweit unterwegs, hat dann jeder eine Katze auf dem Rücken.
  • Deine Katzen bleiben im Wohnmobil während deiner Ausflüge und du beschäftigst dich mit ihnen davor und danach. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Eine davon ist der mobile Elektrozaun, den du vor deinem Wohnmobil aufbaust. Diesen finde ich allerdings nicht ideal, wenn du nicht mit dabei bist. Außerdem wichtig! Unbedingt vorher beim Betreiber vom Stellplatz eine Erlaubnis einholen und entsprechend kennzeichnen und besonders darauf achten, dass keine Kinder versehentlich anfassen. Wenn deine Katze im Wohnmobil bleibt, achte darauf, dass die Fenster gut gesichert sind! Die Temperaturen sollten dabei aber angemessen sein, so dass deine Katzen weder frieren und vor allem nicht zu heißen Temperaturen ausgesetzt sind.
Darwin Katzenrucksack

Der Stellplatz

Man darf nicht einfach irgendwo mit dem Wohnmobil halten. Besonders wenn du mit Katzen reist, solltest du dir vorher genau die Route überlegen und dich dann jeweils erkundigen ob deine persönliche Variante mit Katzen unterwegs zu sein erlaubt ist und auch wie sich das dann mit den Kosten verhält. Meine Empfehlung für Hilfestellung dabei: Katja Hein (www.hin-fahren.de) empfehlen.

Meine persönlichen Erfahrungen

Ich würde mit meinen Katzen nicht auf Reisen gehen, da ich Katzen als doch eher ortsverbunden erlebe. Anders verhält es sich, wenn du eine feste Ferienwohnung hast und dort alles so für deine Katzen sichern kannst, dass du zwischen deinen 2 Aufenthaltsorten wechselst. Diese Version kenne ich von einigen Katzenhaltern und diese Version würde ich dann auch bevorzugen. Mein Traum: Einen zweiten Wohnsitz irgendwo am Meer mit einem gesicherten Freigang, so wie ich ihn daheim auch für meine Katzen habe!

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So hilfst du deiner Katze bei Hitze

Es ist warm und deine Katzen liegen nur noch rum? Sei ganz beruhigt, wenn deine Katze bei Hitze nicht sonderlich aktiv ist: Das ist normal. Vor allem, wenn es mehrere Tage am Stück sehr warm ist und sich die Luft auch über Nacht nicht mehr abkühlt, vermeiden Katzen unnötige Bewegung. Das tun wir Menschen ja auch: Denke zum Beispiel an die südlicheren Länder, in denen gerade über die Zeit der Mittagshitze nicht viel passiert – Siesta halt. Das ergibt schon Sinn, denn wenn der Körper viel Energie in die Kühlung investieren muss, sind wir halt nicht so leistungsfähig. Wenn wir könnten, würden wir doch auch gern herumliegen, anstatt zu arbeiten, einzukaufen oder andere schweißtreibende Dinge zu tun…

Apropos Schweiß: Können Katzen schwitzen?

Ja, tatsächlich schwitzen Katzen, aber nur an den Pfoten. Du hast vielleicht schon mal kleine, feuchte Pfoten-Tapsen bemerkt. Oft siehst du die beim Tierarzt, aber da ist meist Stress der Auslöser. Wie immer gibt es auch beim Thema Schwitzen sehr große Unterschiede: Manche Katzen können es Stunden über Stunden in der Hitze aushalten und machen ihrer Herkunft als ehemalige Wüstenbewohner alle Ehre. Andere zerfließen bereits bei moderaten Temperaturen. In der Regel wird es für Katzen erst ab 35 Grad Celsius zu warm.

Hilf deiner Katze bei Hitze: Abkühlung ist angesagt

Wenn wir Menschen zu sehr mit der Hitze kämpfen, dann suchen wir nach Abkühlung. Ein Besuch im Freibad, ein schattiges Plätzchen im Garten – und bloß nicht das Arbeitszimmer unter dem Dach. Auch deine Katzen brauchen Abkühlung. Es gibt verschiedene Tipps, wie du deine Katze bei Hitze unterstützen kannst.

1. Wohnung kühl halten

Nicht nur für deine Katzen, sondern auch für dich kannst du dafür sorgen, dass sich deine Räume nicht zu sehr aufheizen. An den sehr heißen Sommertagen solltest du eher nachts lüften und am frühen Morgen. Sobald die Wärme kommt, ist es besser, alles wieder zu schließen, um die Hitze draußen zu lassen. Wenn möglich, lass bei einem deiner Räume die Jalousien unten oder die Vorhänge geschlossen. So bleibt ein Raum kühler und die Katzen können in den anderen Zimmern trotzdem draußen beobachten.

2. Wasser Marsch: Luftfeuchtigkeit in der Wohnung

Sorge für eine gute Luftfeuchtigkeit, denn das hält ein wenig die Frische. Stell möglichst viele Wasserschalen an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf. Das sorgt nicht nur für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, sondern du bietest deinen Katzen auch ausreichend Möglichkeiten zum Trinken an. Hast du es schon mal mit einem Brunnen* versucht? Manche Katzen lieben es!

Was manch eine Katze bei Hitze auch sehr gerne mag, ist unter aufgehängter Wäsche zu liegen. Mach dir das zunutze und häng am besten kühlfeuchte, große Handtücher auf. Deine Katzen haben dann ein kühles Plätzchen darunter für sich. Wenn du mehrere Katzen hast, dann stell einfach ein paar mehr auf.

3. Erschaffe für deine Katze bei Hitze kühle Orte

Es gibt auch Kühlmatten für die Katzen*. Allerdings kühlen die meisten erst dann, wenn sich die Katze drauflegt. Das ist für manche eine Hürde; meine Katzen zum Beispiel legen sich eher ungern auf so eine Matte. Es gibt aber eine sehr einfache und besser angenommene Alternative: Feuchte, kühle Handtücher auf dem Boden.

Auch Fliesen sind schön kalt im Sommer. Solltest du keine Fliesen in der Wohnung haben, musst du nicht gleich renovieren. Es reichen auch schon einzelne große Fliesen, die du auf deinem Boden auslegst. Aber Achtung: Neigt deine Katze zu Blasenentzündungen? Dann besser nichts Kaltes zum Drauflegen.

Du kannst deiner Katze auch einen kleinen Kühlschrank bauen. Kauf dazu eine große Styroporbox und bring Kühl-Akkus an den Seiten an (nicht hineinlegen – das wäre zu kalt zum Drauflegen!). So kann deine Katze bei Hitze immer mal wieder in den „Abkühlraum“ gehen.

Wenn deine Katze krank ist

Lebt eine kranke Katze bei dir, dann achte bei Hitze besonders gut auf sie. Hitze kann durchaus auch Stress verursachen und dieser kann unter anderem den Blutzucker beeinflussen. Daher gilt: Besondere Sorgfalt bei Katzen mit Diabetes. Mein herzkranker Kater Sully hat, wenn es so heiß ist, besonders mit seiner Erkrankung zu kämpfen. Ich hole ihn immer mal wieder in den Schatten und beobachte ihn noch etwas genauer als sowieso schon.

Sully hat zusätzlich das Problem, dass er weiße und mittlerweile fast haarlose Ohren hat. Es ist wichtig, die hellen und daher ungeschützten Hautstellen der Katzen zu schützen, damit Hautkrebs keine Chance hat. Meinem Sully trage ich aktuell jeden Morgen diese Sonnencreme* auf.

Sollte eine deiner Katze anfangen zu hecheln und es ist nicht wegen Stress, dann nimm sie sofort aus der Sonne und kühle sie vorsichtig. Entweder befeuchtest du deine Hände mit kühlem Wasser und streichst damit über ihren Körper oder du nimmst dafür ein feuchtes Handtuch.

Ein weiteres Zeichen von Überhitzung ist eine unregelmäßige und zu schnelle Atmung. Spätestens, wenn Orientierungslosigkeit und Erbrechen dazu kommen, solltest du zum Tierarzt. Äußere am besten gleich den Verdacht auf Hitzschlag.

Wie du deine Katze bei Hitze zusätzlich unterstützen kannst

Manche Katzen können auch mal vertragen, wenn das Futter nicht magenwarm ist. Im Sommer gebe ich das Barf (Rohfleisch mit Zusätzen), das meine Katzen bekommen, wenn es nach dem Auftauen noch kühl ist. Sie lieben es. Aber Achtung: Sollte deine Katze unter Magenproblemen leiden, dann bitte nicht.

Auch Grasflächen sind schön kühlend. Wenn du keinen Garten hast, dann ist das auch in Wohnungen möglich. Hier als Beispiel eine Katzenwiese für daheim, die du aber auch selbst anpflanzen kannst.

Ich wünsche dir mit deinen Katzen eine coole Zeit!

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Neue Partnerkatze: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Eine deiner Katzen ist gestorben und du überlegst, ob und wann es an der Zeit ist, dass deine andere Katze wieder jemanden an ihrer Seite braucht. Den richtigen Zeitpunkt zu finden ist gar nicht so einfach, denn Katzen trauern – genau wie wir Menschen auch. Und wenn du ehrlich bist, ist die hinterbliebene Katze ja nicht die einzige, die trauert. Auch du selbst musst den Verlust verarbeiten. Dieses Thema ist also vielschichtiger, als du vielleicht glaubst. Hier erfährst du, was du bedenken solltest, bevor du auf die Suche nach einer neuen Partnerkatze gehst.

1. Ist eine neue Partnerkatze überhaupt eine gute Idee?

Stell dir am besten zuerst die Frage: Braucht meine Katze einen neuen Partner? Denn das ist nicht immer die beste Lösung. Frage dich:

  • Wie viel Zeit ist vergangen seit dem Tod?
  • Wie hat sich eventuell das Wesen der hinterbliebenen Katze verändert?
  • Möglicherweise ist sie sogar aufgeblüht?
  • Trauert sie vielleicht gar nicht sichtbar?
  • Schmust sie mehr und ist dabei entspannter?
  • Schläft sie plötzlich mit im Bett?

Dann denk darüber nach, ob deine Katze nicht alleine glücklicher wäre. Und bedenke auch ihr Verhalten: Hat sie vorher immer die andere Katze gejagt oder hatte unglaubliche Angst vor ihr, wird sich dieses Verhalten vermutlich auch bei einer neuen Partnerkatze wieder zeigen.

Sei bei dieser Entscheidung bitte unbedingt ehrlich zu dir! Möchtest du eine Katze für dich oder für deine Katze? Geh in dich und überlege gut, was hinter dem Wunsch steht.

2. Gib der Trauer Zeit, bevor du eine neue Partnerkatze auswählst

Wenn du nachgedacht, beobachtet und festgestellt hast, dass deine Katze wieder jemanden braucht, dann warte unbedingt die Trauerphase ab. Denk an deine eigenen Erfahrungen mit Verlust: Wenn ein dir geliebter Mensch gestorben ist, wärst du sicher auch nicht damit einverstanden, dass jemand anderes so rasch wie möglich diesen Platz einnimmt?

In der Trauer gibt es bestimmte Phasen, die man durchläuft. Wie schnell und wie heftig man diese Phasen durchlebt, das ist ganz unterschiedlich. Aber in jedem Fall braucht die Verarbeitung Zeit. Ich persönlich würde mindestens 2 Monate warten, um der Trauer Raum zu geben. Sowohl für deine Katze, als auch für dich. In dieser Zeit kannst du auch gut herausfinden, welchen Typ deine Katze als „Neue“ bevorzugen würde.

Katzenzusammenführung für ein glückliches Katzenleben

3. Wie wählst du eine neue Partnerkatze aus?

Deine Katze hat sich immer gut verstanden mit der anderen Katze? Nach der Trauerphase hast du immer noch den Eindruck, dass da eine Partnerkatze an ihre Seite gehört? Dann mach dich auf die Suche. Geh dabei aber nicht nach der Fellfarbe, sondern dem Charakter und danach wie gut diese Katze sozialisiert ist.

  • Welche Charaktereigenschaften findest du bei deiner Katze?
  • Ist sie ruhig oder verspielt?
  • Wie hat sie bisher auf andere Katzen reagiert?
  • Gab es da Abneigungen oder Vorlieben?
  • Ist sie stark an dich als Mensch gebunden oder mag lieber den Freiraum?

All das solltest du beachten. Vielleicht schreibst du diese Charaktereigenschaften deiner Katze sogar auf, um noch mehr Klarheit zu gewinnen. Denn Gedanken sind flüchtig, eine schriftliche Liste kannst du immer weiter ergänzen. Bei der Auswahl der neuen Partnerkatze ist das Geschlecht weniger wichtig; der Charakter und das Wesen sollten passen.

Ist es leichter, ein Kitten dazuzunehmen? Möglicherweise. Ich würde es aber nicht unbedingt empfehlen. Das Jungtier könnte den etwas älteren Kater nerven. Tendenziell würde ich eher ein ähnliches Alter und einen ähnlichen Charakter suchen, mit einem ähnlichen Spielverhalten. Das wäre dann auch ein Grund gleichgeschlechtlich zu bleiben: Weibliche und männliche Katzen spielen in der Regel anders. Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber meist ähnelt sich das Spielverhalten bei gleichgeschlechtlichen Katzen mehr.

4. Zusammenführung mit der neuen Partnerkatze

Wenn du eine Katze gefunden hast, die gut zu deiner passen würde, dann kannst du testen, wie „kompatibel“ die Katzen sind. Mit kleinen Tüchern nimmst du den Geruch der jeweiligen anderen Katze auf. Diese Tücher verschließt du luftdicht und präsentierst sie dann deiner Katze.

Gibt es Fauchen und andere starken Reaktionen? Dann wäre ich vorsichtig mit dem Zusammenführungsversuch. Wenn es aber keine starke Abwehrreaktion gibt: Nur zu! Hier findest du Wege, wie du die weiteren Schritte bei der Zusammenführung planen kannst: Katzenzusammenführung, so klappt es.

Du möchtest dieses Thema lieber auf die Ohren? Dann kannst du dir hier meinen Podcast dazu anhören: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine neue Partnerkatze?

Katzen streiten sich nach Tierarztbesuch – Was kannst du tun?

Ein Besuch beim Tierarzt ist immer ein Stressfaktor. Aber oft ist es mit dem Besuch in der Praxis nicht vorbei, denn auf einmal gehen deine Katzen aufeinander los. Die daheim gebliebene Katze fängt plötzlich Streit an und du stehst ungläubig daneben, weil sich deine Katzen bisher doch nie gestritten haben. Die eine schreit, die andere verkriecht sich und plötzlich ist es vorbei mit der Harmonie. Woran das liegen kann und wie du am besten mit dieser heiklen Situation umgehst, erkläre ich dir im Artikel.

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Katze als Haustier? Diese Fragen solltest du dir vorher stellen

Haustier: ja oder nein? Ein Hund? Eine Katze? Oder etwas ganz anderes? Bei der Entscheidung für oder gegen ein Haustier gibt es viele Aspekte, die zu bedenken sind. Wir sollten genau überlegen, ob ein Tier in unseren Haushalt und zu unserem Lebensstil passt. Und wenn ja: welches Tier?

Neulich erst wurde ich mit den entsprechenden Überlegungen einer Freundin konfrontiert. Normalerweise bekomme ich solche Überlegungen leider erst gar nicht mit oder lese sie zufällig hier und da. Aber meist werde ich erst hinzugezogen, wenn es Probleme gibt.

Bei meiner Freundin überlegt die ganze Familie gemeinsam. Das finde ich schon mal super! Denn es sind immer alle Familienmitglieder beteiligt, wenn man ein Tier bei sich aufnehmen will.

In diesem Artikel nehme ich dich mit und kläre die gängigsten Fragen für alle, die sich gern ein Haustier in die Familie holen möchten.

Die falschen Gründe für ein Tier

Kann man denn Haustiere aus den falschen Gründen holen? O ja! Da gibt es viele! Häufig schaffen sich Menschen Haustiere aus den falschen Motiven heraus an.

Sehr oft holen sich Familien ein Haustier, weil das Kind sich ein Tier wünscht. Klar, die Kids kennen Haustiere aus Büchern und Geschichten oder aber sie haben Freunde, die ein Tier haben. Und schwupps wünschen sie sich auch eins. Das ist aber nicht automatisch gut. Denn Kinder können nicht abschätzen, wie viel Arbeit und Verantwortung so ein Haustier mit sich bringt.

Das bedeutet: Ein Haustier für das Kind ist nur dann eine gute Idee, wenn die Eltern das auch selbst wollen, denn die Verantwortung liegt dabei ganz bei den Erwachsenen. Es reicht einfach nicht, wenn das Kind das Tier liebhat, sondern das sollte für alle Familienmitglieder so sein. Wenn das der Fall ist, ist es super, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen.

Ein anderer Grund, sich ein Haustier zu holen, ist Mitleid mit dem Tier. Man möchte das arme Wesen aus einer misslichen Lage befreien, es „retten“. Natürlich ist es gut, wenn man sich um Tiere kümmern möchte, aber oftmals werden dadurch Menschen unterstützt, die keine guten Absichten haben. Zum Beispiel, wenn man sich Tiere von Vermehrern holt. Oder aber, wenn man sich ein Tier ins Haus holt, das eigentlich gar nicht gewollt ist.

Es kann auch sein, dass der Mitleids-Gedanke so stark ist, dass man nicht auf andere Umstände achtet. So passiert es oft, dass das „gerettete“ Tier ganz und gar nicht zu den anderen Tieren passt, die bereits im Haushalt leben. Hinterfrage daher deine Gründe und Motive für ein Tier. Niemandem ist geholfen, wenn am Ende jemand unglücklich ist mit der Situation.

Möchtest du eine Katze? Das solltest du bedenken

Balduin und Christiane

Bei den Überlegungen meiner Freundin wurden auch Gründe für oder gegen eine Katze in die Diskussion eingebracht. Ich war erstaunt, wie viele Fragen kamen, die es für die Familie zu klären gab.


1. Katzenhaare – okay oder nicht?

Ja, Katzen haaren. Damit musst du rechnen, wenn du dir eine Katze anschaffst. Wenn eines der Familienmitglieder das nicht mag, dann lieber kein Haustier mit Fell, also auch keinen Hund. Das ist okay, wenn man mit Tierhaaren ein Problem hat. Nur sollten alle ehrlich sein in diesem Punkt, bevor sich am Ende jemand ständig über die Katzenhaare ärgert.

2. Wie viel Zeit braucht eine Katze an Betreuung?

„Ich möchte lieber eine Katze als einen Hund, weil mich eine Katze weniger Zeit kostet. Ich muss nicht Gassi gehen, die Katze beschäftigt sich gern allein, die Katze schläft eh viel…“

Nun ja. Wenn du dir wirklich eine Katze holen willst, dann solltest du bereit sein, auch Zeit mit ihr zu verbringen. Ich denke, als Halter solltest du dich deiner Katze mindestens 2 Stunden pro Tag widmen. Das ist das absolute Minimum! Spielen, Füttern, Katzenkloreinigung, Trainieren… und da ist das Kuscheln noch nicht mal eingerechnet 😊

3. Sind Katzen günstiger als Hunde?

Ich bin mir nicht sicher, ob Katzen wirklich günstiger sind als Hunde – du musst grundsätzlich mit Kosten rechnen, wenn du dir ein Haustier holst. Ich rechne pro Monat für eine Katze 100 €, dabei ist Geld für den Tierarzt schon mit beiseitegelegt.

Wenn also Geld ein Thema ist, dann prüfe lieber noch einmal ganz genau, ob du dir dein Haustier wirklich leisten kannst. Denn allein von Luft und Liebe können auch Katzen nicht leben.

4. Kann man Katzen beibringen, nicht überall hinzugehen?

„Katzen kann man ja nicht einschränken. Sie müssen immer überall hin. Dagegen kann man nichts machen.“

Ehm… jein. Ja sicher, man sollte seinen Katzen so viel Raum wie möglich geben. Aber man kann Bereiche haben, die für Katzen unzugänglich sind.

Wir zum Beispiel hatten das Kinderzimmer die ersten 2 Jahre unzugänglich für unsere Katzen gemacht. Damit hatten wir begonnen, noch bevor ich schwanger wurde. Hier findest du einen ausführlichen Artikel zum Thema Kind und Katze.

5. Gibt es Allergiker in der Familie?

Katzen können Allergien auslösen, Hunde ebenso – es kommt auf das Tier und auch auf die Beschaffenheit des Fells an. Sollte also jemand in der Familie allergisch reagieren, dann nützt es nichts, nur einen unzugänglichen Bereich zu haben. In solch einem Fall solltest du dir erst gar kein Haustier holen, das die Allergie hervorrufen kann.

6. Katzen im Bett – ist das okay?

Katzen schlafen einfach zu gerne mit im Bett. Selbst wenn sie ihren eigenen Platz haben, kommen sie gern vorbei und schlafen auf oder im Bett. Bei uns sieht das dann manchmal schon lustig aus…6 Katzen, Kind und wir zwei Erwachsenen… meist ziemlich am Rand vom Bett und oft ohne Bettdecke. Muss man mögen 😉

7. Bringen Katzen Mäuse nach Hause?

Katzen bringen Mäuse… ja, das stimmt. Wenn deine Katze in den Garten kann, wird sie Mäuse jagen und diese eventuell auch mal ins Haus bringen. Wenn du das für unzumutbar hältst, dann ist eine Katze vielleicht nicht das richtige für dich. Aber im Grunde ist es einfach das natürliche, ganz normale Verhalten der Katze. Man gewöhnt sich an die kleinen „Gaben“.

8. Kann man Katzen erziehen?

Natürlich kann man das! Und es wird deine Katze sogar freuen. Katzen lieben es zu lernen – mit uns, von uns und miteinander. Wenn Katzen allerdings über Jahre keinen Input von Menschen bekommen, geben sie irgendwann auf. Dann schlafen und fressen sie eben.

Dabei lieben Katzen das Training mit dem Clicker und können dabei zeigen, was sie alles können. Und: Erziehung ist nicht nur das klassische Clickertraining, sondern auch alles andere, was Katzen von uns lernen. Sie finden schnell heraus, was wir Menschen mögen und was nicht.

Aber Achtung! Katzen machen Dinge nicht aus Protest! Ich finde diese Vorstellung immer wieder lustig, dass die Katze dasitzt, grübelt und überlegt, wie sie uns wohl am besten ärgern kann… Sie verhält sich nur, wie sich eine Katze eben verhält. Und wenn wir etwas nicht wollen, dann müssen wir es unserer Katze eben beibringen. Erfahre hier mehr zum Thema Training für Katzen.

9. Wir sind viel unterwegs – geht das mit Katze?

Wenn du viel unterwegs bist und deine Katzen das Reisen nicht gewohnt sind, dann ist ein Hund eventuell die bessere Wahl. Sicher gibt es Möglichkeiten, aber es ist eben nicht immer jemand da, der die Katze nehmen kann, wenn man verreist ist. Die beste Freundin, die zu einem zieht, während man weg ist und die Katzen gut versorgt, hat nicht jeder. Ich auch nicht 😉

Katze als Haustier? Wenn’s passt, passt’s.

Du siehst also: Es gibt viel zu bedenken, wenn du dir ein Haustier holen willst. Denn wir sprechen hier über ein Lebewesen, für das wir Verantwortung tragen. Daher solltest du die Entscheidung nicht leichtfertig treffen.

Wenn du aber alle Aspekte abgewogen hast und gern einen tierischen Begleiter bei dir aufnehmen möchtest, dann solltest du es auch tun. Denn die wunderbaren Momente, die du dann mit deinem Haustier erleben wirst, sind es ganz sicher wert.

Wenn du ernsthaft überlegst, zum ersten Mal eine Katze zu dir zu holen, ist der Rundum-alles-was-du-über-Katzen-wissen-solltest-Kurs das Richtige für dich! In 14 Modulen lernst du wirklich alles, was du brauchst, um mit deiner Katze glücklich zu werden.

Mit Katzen umziehen: Darauf solltest du achten

Du hast Katzen und ein Umzug steht an? Dann überlegst du vermutlich, wie du den Umzug mit Katze möglichst stressfrei gestalten kannst. Denn wenn so ein Wohnungswechsel schon für uns Menschen ungewohnt ist, ist er das auch für deine Katze. Denk mal darüber nach, wie unsicher du in den ersten Nächten in der neuen Wohnung den Weg zum Badezimmer suchst. Wenn Lichtschalter noch nicht da sind, wo man sie sofort findet, oder wenn Möbel anders stehen und Dinge anders aufbewahrt werden. Für deine Katzen kommen die stressige Umzugssituation und der Transport noch dazu. In diesem Artikel erfährst du, worauf du achten kannst, um den Umzug bestmöglich für alle Beteiligten zu gestalten.

Ich selbst habe bereits viele Umzüge mit Katze hinter mir und ich kann dir sagen: Jedes Mal war es anders. Nicht nur, dass ich mit verschiedenen Katzen umgezogen bin, sondern auch die Gegebenheiten waren jedes Mal anders. Während die umzugserfahrenen Katzen schon recht entspannt waren, brauchten andere länger, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Was du bei deinem Umzug mit Katzen vermeiden solltest

Du renovierst die neue Wohnung und hast schon vor dem Umzug häufiger dort zu tun? Vielleicht ziehst du auch in eine möblierte Wohnung oder in den bestehenden Haushalt deines Partners? Dann könntest du auf die Idee kommen, deine Katzen schon immer mal wieder mit in das neue Zuhause zu nehmen, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen können. Mach das nicht, vor allem dann, wenn deine Katze das Reisen nicht gewohnt ist. Die Situation wird sie mehr stressen als es nützt. Setz deine Katze nicht unnötigem Stress aus!

Der Umzugstag selbst ist immer stressig, da geht vieles durcheinander, egal wie gut wir geplant haben. Aber bitte achte auf deine Katzen: Stell die Transportkörbe nicht einfach mitten in die Möbel, sondern sorge für einen möglichst komfortablen und ruhigen Transport. Falls du ein Umzugsunternehmen beauftragt hast: Lass die Transportkörbe auf keinen Fall von dem Umzugsunternehmen mitnehmen, sondern kümmere dich um eine sichere Möglichkeit für den Transport deiner Katzen.

Umzug mit Katzen auf gepackten Kartons

Umzug mit Katze: Geht das denn wirklich stressfrei?

Ist ein stressfreier Umzug mit Katze überhaupt möglich? Klare Antwort: Nein. Jedenfalls nicht gänzlich. Je mehr dir deine Katze vertraut und je mehr Vorkehrungen du getroffen hast, desto einfacher wird es für deine Katze und damit für dich werden.

Klar ist es im Rahmen der Umzugssituation nicht ganz einfach, aber nimm dir gerade in dieser stressigen Situation wirklich Zeit für deine Katzen. Sei ganz für sie da und behalte sie im Blick, auch wenn gerade tausend andere Dinge zu tun sind.

Spiele und trainiere mit deinen Katzen und achte darauf, dass sie ihre Routinen möglichst lange im alten Zuhause beibehalten können. Das bedeutet: Fang nicht zu früh mit dem Packen an.

Außerdem kannst du deine Katzen beim Umzug mit diesen Tipps unterstützen:

  1. Bereite deine Katzen gut auf die Situation vor, damit sie möglichst entspannt sind.
  2. Mach einen detaillierten Plan für den Umzug, das gibt Sicherheit.
  3. Bereite Umzugsräume vor, damit die Umgewöhnung für deine Katzen leichter wird.
  4. Unterstütze deine Katzen beim Umzug, indem du die Gerüche der alten Wohnung in die neue Umgebung überträgst.

Wie genau das geht, erkläre ich dir natürlich noch ausführlich:

1. So bereitest du deine Katze auf den Umzug vor

Ein Umzug ist für alle Beteiligten ungewohnt und auch stressig. Daher solltest du ganz besonders darauf achten, deine Katzen auf die Situation vorzubereiten. Wann genau du damit beginnen solltest und was genau du alles vorbereiten musst, hängt dabei von der Ausgangslage ab.

Autofahrten sind für deine Katze kein Problem? Der Transportkorb ist kein Hindernis? Sehr gut! Dann ist zumindest dieses Problem schon mal keines mehr. Wenn deine Katze aber Bedenken hat, fang am besten gleich mit der Gewöhnung an die Transportsituation an.

Deine Katze gerät richtiggehend in Panik beim Autofahren? Dann mach es euch beiden leichter und lass dir von deinem Tierarzt etwas geben. Schließlich soll deine Katze ihr Leben in der neuen Umgebung nicht mit ganz schlimmen Gefühlen beginnen.

Apropos Tierarzt: Weißt du schon, wo am neuen Wohnort eine Tierklinik ist? Ich fühle mich immer wohler, wenn ich bei einem Notfall gleich weiß, wohin.

Balduin schläft im Transportkorb

2. Mach dir einen Plan für den Umzug mit Katzen

Schreib dir am besten genau auf, wann und in welcher Reihenfolge du deinen Hausstand umziehst. So gewinnst du Klarheit und Sicherheit, denn auch unvorhergesehene Dinge bringen dich nicht so leicht aus der Ruhe, wenn du einen guten Plan hast. Stell dir zum Beispiel folgende Fragen:

  • Wer ist für was verantwortlich?
  • Wann beginnst du mit dem Packen?
  • Wo kommen die leeren (und später die gepackten) Kisten hin?
  • Wo werden die Katzen am Umzugstag sein?
  • Oder ziehst du in Etappen um? Wann sollen die Katzen in die neue Wohnung transportiert werden?

Sobald du weißt, dass du umziehst, kannst du auch schon beginnen, deine Katzen darauf vorzubereiten. Lasse es sie wissen, überlege wie sehr die neue Umgebung von der alten Wohnung abweicht.

  • Wird es Freigang geben?
  • Werden die Katzen gesichert raus können? [Lies hier etwas über das Thema]
  • Wird die Wohnung kleiner oder größer?
  • Wird es Hunde geben, die sie bisher nicht gewohnt waren?

Je näher sich die beiden Wohnungen und die Lebensumstände an den Wohnorten sind, desto leichter wird es für deine Katzen. Denn du, als ihre wichtigste Bezugsperson, bist ja da.

3. Warum du einen Umzugsraum für deine Katzen brauchst

Sowohl im alten als auch im neuen Zuhause sollte es einen Raum geben, in dem deine Katzen sich rundum wohlfühlen. Ein Raum, in dem sie alles haben: das Katzenklo, das Wasser und auch das Fressen. Ausnahmsweise sollte alles in einem Zimmer sein, denn diesen Raum kannst du während des Umzugs abschließen. Den Schlüssel hast du!

Wenn du mehrere Katzen hast, überlege, wer mit wem in einen Raum kann. Im Zweifel solltest du je 2 Räume vorbereiten, damit es nicht zu eng wird. Denn auch wenn sich alle gut verstehen, werden sie bei einem Umzug etwas gestresster sein als sonst.

Ich habe meine 6 Kater beim letzten Umzug in 2 Dreier-Gruppen geteilt. In den vorbereiteten Räumen gab es

  • Katzenklo,
  • Wasser,
  • Futter,
  • viele Kratzmöglichkeiten und
  • Plätze zum Verstecken.

In den Räumen habe ich immer wieder mit meinen Katzen gespielt und trainiert. So konnten sie sich bestmöglich an die Umgebung gewöhnen. Es ist zwar etwas Aufwand, aber lohnt sich.

4. Wie du deiner Katze den Umzug mit Gerüchen erleichterst

Gerüche spielen bei Katzen eine unglaublich wichtige Rolle. Wenn du vorher schon Zugang zum neuen Zuhause hast, dann bring den Geruch der alten Wohnung dorthin. Versuch, den Geruch deiner Katzen in die neue Wohnung zu übertragen, damit sie nicht ganz so ungewohnt auf die Katzen wirkt.

Nimm beliebte Liegedecken mit in die neue Wohnung oder sammle vorher den Geruch deiner Katzen ein: Gehe mit einem Läppchen an den Seiten der Mundwinkel deiner Katzen entlang, also dort, wo sie sich immer reiben. Diese Tüchlein bewahrst du in einem geschlossenen Behälter auf.

Die Tücher, also Geruchsträger, verteilst du dann in dem Raum, in den deine Katzen einziehen werden. Denk auch daran, an der Wand auf Katzenhöhe mit den Tüchern entlangzustreichen.

Du kannst auch Gerüche aus dem neuen Zuhause in das alte Zuhause bringen, um deine Katzen auf die neue Wohnung vorzubereiten: Sollte sich dort nichts befinden, kaufe eine neue kleine Kratzgelegenheit und lege sie eine Zeitlang in die neue Wohnung. Diese bringst du dann deinen Katzen noch vor dem Umzug mit.

Raum für Katzen beim Umzug

Achte beim Umzug mit Katzen auf Warnzeichen

Während des Umzugs und auch, wenn der Umzug hinter euch liegt, achte ganz besonders auf deine Katzen. Spiele und trainiere viel mit ihnen.

Solltest du bemerken, dass der Stress doch zu viel wird, dann lass deine Katzen behandeln. Meist sind Nahrungsergänzungsmittel an der Stelle hilfreich: Bach-Blüten können bei einem Umzug bereits ab 2 Wochen vor dem eigentlichen Umzug eingesetzt werden. Sie sollten dann gegebenenfalls angepasst werden, je nachdem, wie stark deine Katze auf die Veränderung reagiert.

Besonders bedenklich wird es, wenn deine Katze sich zurückzieht und kaum noch frisst. Dann ist der erste Weg zum Tierarzt, um Schmerzen auszuschließen. Denn Stress zeigt bei unseren Katzen, die Schmerz ganz besonders gut verbergen können, oft erst, was eigentlich los ist.

Grundsätzlich ist ein Umzug natürlich eine ungewohnte und unübersichtliche Situation für alle Beteiligten. Sie erfordert, dass wir uns Gedanken machen, planen, ganz genau hinschauen. Aber mit den richtigen Tipps und Tricks ist so ein Umzug mit Katzen durchaus zu stemmen.

Wenn du gut planst, deine Katzen dich als festen Halt haben und du sie gut vorbereitet hast, steht einem (fast) stressfreien Umzug mit Katzen nichts im Weg.

Und wenn du Unterstützung bei der Planung brauchst oder dich mit anderen Katzenhaltern austauschen möchtest, die bereits Erfahrungen mit dem Umzug mit Katzen haben, dann ist der Katzenclan vielleicht eine gute Anlaufstelle für dich: Hier ist Platz für deine Fragen und Themen rund um deine Katzen.

Hör auch gerne zu diesem Thema in meine Podcast-Episode: Ein fast stressfreier Umzug mit Katzen

Umzug mit Katzen-Sully auf leeren Kartons

Das passiert, wenn du regelmäßig mit deiner Katze trainierst

Deine Katze springt immer auf den Tisch, aber du willst das nicht? Die ersten paar Male schiebst du sie vom Tisch herunter, erklärst ihr immer wieder, dass sie das nicht soll. Aber deine Katze springt dennoch immer wieder auf den Tisch. An Tagen, an denen du entspannt bist und gute Laune hast, bist du nachgiebig. Dann kannst du eine solche Situation gut händeln. Aber an Tagen, die eh schon stressig sind… Da wirst du vielleicht laut, bist ungehalten, möglicherweise auch ein bisschen ruppig? Hilf dir und deiner Katze – mit Training!

Wenn du kleine Trainingseinheiten in den Tagesablauf einbaust, kannst du erreichen, dass der Alltag für deine Katze und dich entspannter und auch liebevoller wird. Und falls du jetzt denkst, das sei alles zu viel Aufwand, kommt hier die beruhigende Nachricht: Schon 3 Minuten am Tag reichen aus, um deiner Katze erwünschtes Verhalten beizubringen. Und das macht auch noch Spaß!

Training, Erziehung, Gewöhnung – Was sind die Unterschiede?

Katzen trainieren – das hört sich für dich seltsam an? Oder ist das auch für dich normal? Für mich gehört Training zu meinem Leben mit Katze dazu. Genauso wie das Spielen, Beschäftigen und Füttern. Denn Training ist nichts anderes, als deine Katze beim Lernen zu unterstützen.

Wenn Training also unterstütztes Lernen ist, dann ist es auch Erziehung. Und klar kannst du deine Katze durch Training an ein bestimmtes Verhalten gewöhnen. Daher gehört das für mich alles zusammen. Alle Säugetiere lernen ohnehin ständig; warum also nicht Lernen mit Nützlichem verbinden? Und eben auch mit Spaß – denn ja, Katzen haben Spaß und Freude am Training.

Wann hilft Training deiner Katze und dir?

Ich möchte noch mal das Beispiel vom Anfang dieses Textes aufgreifen: Deine Katze springt immer auf den Tisch, aber du willst das nicht. Du hast einen schlechten Tag, wirst ungehalten und schreist sie an, sie solle runtergehen.

Das wird funktionieren: Deine Katze geht vermutlich runter vom Tisch, wenn du sie anschreist. Warum? Weil ihr dein Schreien wehtut! Katzen hören sehr gut, daher wird sie sich nicht nur erschrecken, sondern dein Schreien wird sehr unangenehm für sie sein. Sie geht also weg.

Das Problem: Dein Verhalten belastet die Beziehung zwischen dir und deiner Katze. Wird sich deine Katze danach noch freuen, wenn sie dich sieht? Es kann sein, dass sie dein Schreien nicht einmal mit ihrem Verhalten, also dem auf-den-Tisch-gehen, verknüpft. Dass sie also gar nicht weiß, warum du dich so geschrien hast. Dann erwartet deine Katze möglicherweise von dir, dass du auch in anderen Situationen plötzlich anfängst, zu schreien. Sie kann dich nicht einschätzen. Nicht so schön, oder?

Balduin vertraut mir
Balduin vertraut mir

Zeig deiner Katze deine Welt!

Für die Katze ist es normal, auf den Tisch zu gehen. Es ist übrigens auch normal, dass sie an Dingen kratzt. Denn das tun Katzen nun mal. Du musst deiner Katze also DEINE Welt erklären, wenn du ihr Verhalten ändern möchtest.

Ich meine diesmal nicht durch Tierkommunikation, sondern durch Zeigen. Indem du deiner Katze Alternativen anbietest zu dem nicht erwünschten Verhalten. Deine Katze soll nicht auf den Tisch? Dann biete ihr eine bessere Alternative und gewöhne sie daran. Das geht nicht sofort, es braucht Wiederholungen. Auch das gehört schon zum Training.

Erstmal spielt es noch keine Rolle, ob du einen Marker (den Klick) dazu nimmst oder nicht. Ich empfehle es allerdings, denn es macht Vieles so viel leichter. Clickertraining verwende ich für fast jede Situation, zumindest die dahinter liegenden Grundlagen des Lernens: Die Katze macht etwas und bekommt etwas dafür. Reiz und Reaktion, wie bei Menschen auch.

Und natürlich ist es das Beste, wenn ich die Katze mit etwas Schönem belohne. Das ist mir nämlich sehr wichtig: Training nur im positiv belohnenden Bereich! Niemals strafen wir unsere Katzen! Wir nehmen keine Wasserpistole, schreien sie nicht an oder machen sogar Schlimmeres.

Was erleichtere ich meiner Katze und mir durch Training?

Einfach alles! Die Bindung zwischen euch wird noch stärker. Du kannst ihr durch Worte sagen, was du von ihr möchtest und sie wird es wissen: Ein Wort und sie geht in den Transportkorb. Ein Traum, oder? Und ja, das geht wunderbar. Auch bei scheuen und ängstlichen Katzen kannst du so viel mehr an Lebensfreude erreichen. Probiere es doch mal aus.

Du denkst du hast keine Zeit dafür? Nur 3 Minuten Training mit deiner Katze pro Tag machen bereits den Unterschied!

Ich empfehle dir, mit den Grundlagen zu starten. Wenn du die draufhast, kannst du einfach alles zusammen mit deiner Katze erkunden, was es an Möglichkeiten gibt:

  • Entspannter Tierarztbesuch,
  • Tricktraining oder
  • Training zur Beschäftigung, damit Ruhe in deinem Katzenhaushalt einkehrt.

Alles möglich. Die Grundlagen und einige spezielle Problemlösungen findest du in meinem Trainingskurs für Katzen [Hier klicken].

Deine Katze frisst nicht? Worauf du bei der Ernährung deiner Katzen achten solltest

Deine Katze maunzt dich vorwurfsvoll von der Seite an, als wüsste sie bereits, was du vorhast: Du hast in ihren Augen wieder die falsche Futterpackung in der Hand. Und du weißt, dass sie wieder mäkelig wird, weil du ihr nicht das „richtige“ Futter anbietest. Aber es geht nun mal nicht anders. Du willst schließlich, dass es deinem Liebling gut geht. Und der Tierarzt hat gesagt, dass du die Ernährung der Katze umstellen musst, damit endlich dieses schlimme Haare-Rupfen aufhört. Geht es denn wirklich nicht anders? Ich erzähle dir heute, worauf du bei der Ernährung deiner Katze achten solltest.

Du bist ratlos und genervt, weil das alles so anstrengend ist. Und weil das Thema Futter immer wieder hochkommt. Irgendwas passt nicht, also anpassen, anders machen, neu gewöhnen. Ich weiß: Das ist nervig und belastend. Daher rolle ich hier das Thema Ernährung auch etwas ausführlicher aus.

Reizthema Ernährung: Von Katzen und Menschen

Die Vorstellung, man könne jedes (unerwünschte) Verhalten und jede Erkrankung durch eine einfache Ernährungsumstellung ändern, ist vielleicht etwas zu kurz gegriffen. Zur Verdeutlichung möchte ich kurz über mich erzählen: Ich habe Rückenprobleme, zum Teil bereits operiert. Und Migräne habe ich auch. Ach, und dann dieses komische Blutzuckerproblem noch dazu.

Wird jetzt durch eine veränderte Ernährung alles besser? Jein. Selbstverständlich ist meine Ernährung immer mal wieder Thema hier. Denn natürlich wäre es besser für mich, wenn ich mir meine Ernährung Tag für Tag genau auf mich und meinen Körper abgestimmt zubereiten würde. Am besten noch überwacht von einem Ernährungsberater. Zusätzlich sollte ich täglich Sport treiben und Yoga und Meditation in meinen Alltag einbauen.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wer kann das schon leisten?

Daher ist es wichtig, Kompromisse zu machen und Schritt für Schritt vorzugehen. Ich weiß, dass ich bei meiner Ernährung auf bestimmte Dinge achten müsste, wenn ich die Migräne besser in den Griff bekommen möchte. Zum Beispiel: Blutzucker stabil halten, keinen Zucker zu mir nehmen, kein Gluten und keine Milchprodukte. Schaffe ich das jeden Tag? Nein, auf gar keinen Fall. Und wenn, dann würde ich vermutlich mäkelig werden (wie deine Katze auch!!!).

Also: Wenn wir unsere Ernährung nicht immer optimal, korrekt und ideal abgestimmt gestalten können, müssen wir für uns Kompromisse finden. Ich lasse zum Beispiel gewisse Lebensmittel weg, die bei mir Migräne auslösen. Und Schritt für Schritt nähere ich mich einer gesünderen Ernährung an. Nicht immer, nicht perfekt. Denn es muss machbar sein. Und so ist es bei deiner Katze auch.

Worauf musst du beim Futter für deine Katze achten?

Wie viele verschiedene Stimmen zum Thema Ernährung hast du schon gehört, wie viele Artikel gelesen? Wie viele Futtersorten hast du schon ausprobiert und dich geärgert, weil es mal wieder nicht das „Richtige“ war? Wie bei uns Menschen gibt es auch für Katzen nicht DIE EINE LÖSUNG.

Was wirklich wichtig ist bei der Ernährung deiner Katze:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag (am besten 6),
  • möglichst hoher Fleischanteil (am besten 90%),
  • möglichst kein Trockenfutter, beziehungsweise nur und ausschließlich als Belohnung oder beim Training.

Warum? Weil das dem natürlichen Fressverhalten am nächsten kommt. Orientiere dich einfach an dem, was Katzen fressen würden, wenn sie kein Futter von dir bekämen. Das sind Mäuse. Eine Maus hat circa 30 Gramm, das ist sozusagen die Portionsgröße. Und eins sind Mäuse auf jeden Fall mal nicht: nämlich trocken. Deine Katze braucht gutes, artgerechtes Futter. Und zwar so, dass es für ihre Bedürfnisse passend ist. Die Katze fängt die Mäuse über den Tag verteilt, nicht nur morgens und abends 😉

Katzen fressen ungewöhnlich
Azrael macht es sich manchmal gerne etwas umständlicher 😉

Warum die Ernährung deiner Katze auch zu deinem Leben passen muss

Katzen sind in der Ernährung von uns abhängig, also habe ich da eine große Verantwortung. Dennoch sollte die Fütterung auch zu mir, zu meinen Katzen und zu unserem gemeinsamen Leben passen. Denn wie bei uns auch, hat das Fressverhalten deiner Katze etwas mit Erfahrungen und Gewohnheiten zu tun.

Wenn deine Katzen in der Jugend nie Frischfleisch kennengelernt haben, kann es durchaus ein Problem sein, sie später dazu zu überreden. Ich bin immer dafür, eine Umstellung zu versuchen, aber das sollte keine Quälerei werden. Nicht für deine Katze und auch nicht für dich.

Solltest du eine Katze haben, die ausschließlich an Trockenfutter gewöhnt ist oder plötzlich nur noch danach verlangt, dann solltest du versuchen, die Ernährung deiner Katze umzustellen. Das kann sehr aufwendig sein und bis zu sechs Monaten dauern, aber es lohnt sich. Ich habe einige Katzen als Trockenfutter-Junkies aus dem Tierheim vermittelt bekommen, aber es war keine dabei, die ich nicht umstellen konnte. Mach dir aber klar, dass im Trockenfutter Stoffe enthalten sind, die eine Entwöhnung erschweren. Denk an dich selbst: Sich von Schokolade und Chips zu entwöhnen ist auch nicht so einfach 😊

Alte Katzen werden übrigens oft mäkelig und fressen dann nicht mehr das, was sie vorher verschlungen haben. Wenn deine Katze also schon älter ist (ab 13-15 Jahren), sei bitte nachsichtig mit ihr beim Thema Ernährung. Lies hier nach, wie du deine Katze beim Altern begleiten kannst.

Falls dir das gerade alles zu anstrengend vorkommt, horch mal in dich hinein: Ist vielleicht nicht doch ein wenig Bequemlichkeit dabei? Glaub mir, ich verstehe das durchaus, aber wir haben für die Katzen in unserem Leben auch die Verantwortung. Spätestens, wenn deine Katzen Krankheiten entwickeln, sollten wir eine Umstellung angehen. Schritt für Schritt. Ganz entspannt.

Fressen mit mehreren Katzen